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Beedälä

 

 

 

"Bedälet“ wird beim Paartanz. Der Übergang vom Tanzen zum „Bedälä“ soll dabei möglichst kurz und vor allem fliessend erfolgen. Während der Tänzer in aufrechter Haltung mit seinem Schuhwerk auf den Boden stampft, dreht sich die Partnerin mit erhobenem Arm und an den Fingerspitzen vom Tänzer geführt um die eigene Achse. Während einem Teil kann der „Bedäler“ selbst eine Drehung um die Tänzerin vollführen. Das „Beedälä“ kann wie beim „Schächätaler Priisbedälä“ in Spiringen wettkampfmässig betrieben werden. Die Vorträge werden hier von fünf Preisrichter beurteilt. So hat jeder Teil, der „bedälät“ wird, mit dem ersten Basston zu beginnen und ist mit dem letzten zu beenden. Jedes Verfehlen des Taktes gibt Punkteabzug, gänzliches „Drüssghyyyjä“ dementsprechend mehr. Der erste und der letzte Takt darf etwas kräftiger geschlagen werden. Das „Bedälä“ soll fein und ruhig, jedoch auch nicht zu leise sein. Verpönt ist das zu grobe Poltern und Stampfen. Beim „Bedälä“ soll nicht nur mit dem ganzen Schuh und nicht nur mit dem Absatz aufgetreten werden. Der Abstand vom Schuh des Wettkämpfers und dem Tanzboden soll nicht mehr als 4 bis 6 cm betragen.

Die Videosequenz zeigt die Erstplatzieren des Schächätaler Priisbedälä vom 23. März 2013 in der Turnhalle Spiringen.

Schächätaler Priisbedälä

Seit 2011 wird wiederum in der Turnhalle in Spiringen alle zwei Jahre das Schächätaler Priisbedälä durchgeführt. Die bisherigen Bestplatzierten waren:

Samstag, 19. März 2011
1. Toni Imholz, Spiringen
2. Edi Betschart, Altdorf
3. ...

Samstag, 23. März 2013
1. Edi Betschart, Altdorf
2. Toni Imholz, Spiringen
3. Frowin Neff, Rothenthurm

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 21.4.2013