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Gegenstände des Alten Uri



Grosse Zinnplatte

1530 -1550
Zinn. Durchmesser 41 cm. Nürnberger Stadtmarke und gekrönter Hammer (Zeichen für geschlagenes Zinn) und Meisterzeichen des Lorentz Gruner. Besitzerwappen mit Sparrenkreuz, darüber Rosette, flankiert von Initialen B. S. Verziert in Punztechnik mit konzentrisch angeordneten, dekorativ gemusterten Friesen.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Grosse Zinnplatte

1610 -1620
Zinn. Durchmesser 38 cm. Nürnberger Stadtmarke mit Beigemerk des Meisters Hans Spatz. Besitzermarke des Johann Bernhard Schmid ab Ury. Verschiedenartige ornamentale Friese, Wellenranken, Blüten u. a. im Boden in zeichnerisch virtuoser Gravur Drachenkampf des Ritters Georg.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Hinterglasgemälde (Eglomise) Sitzende Maria mit dem Kind

1521 -1521
30,5 x 22 cm, datiert Von Hans Leu d. J. oder nach Entwurf von Hans Leu. Marienvotivbild. Mit Wappen Rahn und kniender Stifterfigur, wohl Heinrich Rahn, Wirt zum Schwert in Zürich. Weite Hintergrundlandschaft mit Burg. Zweitverwendung im Kloster Seedorf, mit grosser Wahrscheinlichkeit von Einsiedeln hierher gelangt.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 199 f.
  
   


Knechtischer Halbharnisch mit allem Zubehör

1570 -1580
Ohne Marke. UMit spärlicher Verzierung. Aus den Familien Püntener oder von Roll.361 Aus der Ostschweiz oder Süddeutschland. Bestimmung und Datierung Dr. H. Schneider, Watt. - Gehörte zur Aussteuer von Caecilia Ursula Püntener von Brunberg, nachmals Äbtissin, befand sich samt einer Pistole in einem roten Koffer mit goldenen Schlössern.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Truhe, reich intarsiert

1580 -1600
Nussbaum / Ahorn, 55 x 160 x 60 cm.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Vier grosse Zinnplatten

1600 -1620
Zinn. Durchmesser je 41 cm. Nürnberger Stadtmarke und gekrönter Hammer (Zeichen für geschlagenes Zinn) und Meisterzeichen wohl eines Mitgliedes der Familie Gruner.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Zwei Apostelteller

1630 -1650
Zinn. Durchmesser 19,7 cm. Nürnberger Stadtmarke mit Beigemerk des Meisters Paulus Öham d. J. Reliefguss. Im Boden M. S. (Initialen des Stechers). Reste eines Ensembles von zwölf Tellern, die andern abgewandert. Apostel mit den gebräuchlichsten Attributen und namentlich bezeichnet auf dem Rand; im Spiegel Christus aus dem Grab auferstehend, Kriegsknechte.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198 f.
  
   


Zwei grosse Platten

1600 -1620
Zinn. Durchmesser je 37,5 cm. Nürnberger Stadtmarke und gekrönter Hammer (Zeichen für geschlagenes Zinn), zusätzlich noch Wappen mit Kreuz auf Berg, von zwei Sternen beseitet, darüber Initialen PH (Ligatur) G.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Barockaltar Dorfkapelle Göschenen
Altar
1724 -1724
jetzt in der Göscheneralp-Kapelle
Literatur:
  
   


Hochaltar Pfarrkirche Andermatt
Altar
1716 -1716

Literatur:
  
   


Hochaltar Pfarrkirche Silenen
Altar
1726 -1726

Literatur:
  
   


Hochaltar Pfarrkirchen Schattdorf
Altar
1736 -1739

Literatur:
  
   


Kleiner Flügelaltar
Altar
1580 -1600
korbbogig beschlossen, Kasein auf Holz, Mittelbild 106 X 60,5 cm, Flügelbreite 29,5 cm. Mittelbild Maria mit Kind auf Mondsichel in Strahlensonne, zwei Engel ihre Krone haltend. Auf dem Flügel links Maria Magdalena mit Salbgefäss, rechts Johannes d. T. mit Kreuz und Lamm. Auf Flügelaussenseiten die Apostel Petrus und Andreas.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Rosenkranzaltar Pfarrkirche Andermatt
Altar
1728 -1728

Literatur:
  
   


Seitenaltar Pfarrkirche Hospental
Altar
1733 -1733

Literatur:
  
   


Seitenaltar Pfarrkirche Schattdorf
Altar
1736 -1736

Literatur:
  
   


Seitenaltar Pfarrkirche Wassen
Altar
1733 -1733

Literatur:
  
   


St.-Anna-Altar Kapelle Gurtnellen-Wiler
Altar
1767 -1771

Literatur:
  
   


Reichgeschnitzte Türverkleidung
Architekturteil
1580 -1580
Nussbaum. Vorzüglicher Erhaltungszustand. Wohl ursprünglich am Eingang zum Refektorium. An den Pfosten in Flachrelief auf Konsolen, einerseits Bischof Lazarus mit Kreuz und Pedum, Bezeichnung: «S lasrus», anderseits Maria Magdalena mit Salbbüchse Bezeichnung: «S. maria madlena». Im Sturz Lünette mit Marienkrönung, mit Datum 1580. Daneben Inschrift «die helig un/zer theilte dri/faltig keit dri/barsonen/und ein/gotheit». Am Lazarussockel signiert «HC» in Ligatur. Im Klausurbereich des Klosters wiederverwendet.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Türeinfassung des Erweiterungsbaus (Zellenbau)
Architekturteil
1618 -1618
Sandstein, gefast. Im Sturz Bezeichnung «16+18», darüber Christuszeichen. Heutige innere Klosterpforte.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 195.
  
   


"Altorff der Haubt-Flecken im Canton Ury - Carl Aloys Triner ad Nat. pinx, 1785"
Gemälde
1785 -1785

Literatur:
  
   


"Der Uhr-alte Haubt Flecken Altorff nach einem alten Gemähl Copiert von F. Xav. Triner, 1593"
Gemälde
1593 -1800

Literatur:
  
   


Allegorie auf den frühen Tod der Judith Hess
Gemälde
1791 -1791
Allegorie auf den frühen Tod der Judith Hess, die 1791, neunzehn Jahre alt, starb. Sie wird auf dem Bilde im Himmel von ihrer Mutter, die ihr im Tode zwei Jahre vorausgegangen war, empfangen.
Literatur:
  
   


Anbetung durch die Drei Könige
Gemälde
1694 -1720

Literatur: Püntener-Chronik, S. 88.
  
   


Beweinung
Gemälde
1600 -1610
Öl auf Leinwand, 91 x 72 cm. Schlechter Erhaltungszustand. Maria nach Michelangelos Pieta-Zeichnung für Vittoria Colonna. Auch Bezüge zu Joseph Heintzens Pieta mit Engeln (1608), jedoch wesentlich direkter an Michelangelo anknüpfend, wohl von einem italienischen oder italienisch beeinflussten Meister. Das Gemälde sowohl wegen der malerischen Fähigkeiten wie gewissen Umgestaltungen, insbesondere des Hintergrundbereichs (breitangelegte Jerusalemdarstellung) bemerkenswert.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Beweinung
Gemälde
1600 -1610
Öl auf Leinwand, 91 x 72 cm. Maria nach Michelangelos Pieta-Zeichnung für Vittoria Colonna. Auch Bezüge zu Joseph Heintzens Pieta mit Engeln (1608), jedoch wesentlich direkter an Michelangelo anknüpfend, wohl von einem italienischen oder italienisch beeinflussten Meister. Das Gemälde sowohl wegen der malerischen Fähigkeiten wie gewissen Umgestaltungen, insbesondere des Hintergrundbereichs (breitangelegte Jerusalemdarstellung) bemerkenswert.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Christus am Ölberg
Gemälde
1595 -1605
Leimfarbe auf Leinwand, 93 X 106 cm. Im Vordergrund schlafende Jünger, an kleiner Kuppe Christus mit Kelch, darüber Engel mit Kreuz, weite Landschaft.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Der kreuztragende, kniende Christus und seine schwertdurchbohrte, kniende Mutter
Gemälde
1633 -1633
Öl auf Leinwand 98 x 137 cm, datiert 1633, mit kniender Stifterin, der damaligen Äbtissin, bez. : «Fr: Clara Gruonerin Aetatis Suae 41 » und ihrem Wappen.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Der kreuztragende, kniende Christus und seine schwertdurchbohrte, kniende Mutter
Gemälde
1633 -1633
Öl auf Leinwand 98 x 137 cm, mit kniender Stifterin, der damaligen Äbtissin, bez. : «Fr: Clara Gruonerin Aetatis Suae 41» und ihrem Wappen.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Der tote Christus mit zwei Engeln
Gemälde
1600 -1610
Leimfarbe auf Leinwand, 95 X 158 cm. Christus vor einem Gewölbe mit Altar und zwei brennenden Kerzen. Der eine Engel die Hand Christi küssend, der andere mit ausgebreiteten Armen kündend. Unmittelbare Bezugnahme auf die Geistererscheinungen von 1606 mit ihren Hinweisen auf das in einem Gewölbe verborgene Allerheiligste mit zwei immerwährend brennenden Kerzen auf dem Altar.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Die Auferweckung des Lazarus (Hochaltarbild)
Gemälde
1598 -1598
Öl auf Leinwand, 250 X 180 cm. Auf dem Grabdeckel bezeichnet 1598. Von Jakob Arnold, päpstlicher Gardehauptmann in Bologna, bei Dionys Calvaert, genannt Il Flamingo, Bologna, in Auftrag gegeben; Choraltarbild des ersten Kirchleins, als Choraltarbild der bestehenden Kirche zweitverwendet. Das Geschehnis ereignet sich vor einer Architekturkulisse mit zwei in die Tiefe führenden Landschaftsdurchblicken. Der bühnenhafte Vordergrund ist erfüllt von Figuren. Nahe an der Rampe Christus und Lazarus, auf die helles, klares Licht fällt. Christus tritt mit beiden im Segensgestus erhobenen Händen nahe an den am Bodengrab sitzenden Lazarus heran. Die Blicke der beiden sind eng verbunden. Dieses Hauptmotiv des Anblickens wird variiert und verstärkt durch die Begleitfiguren, insbesondere durch die beiden Schwestern: die neben Christus kniende Magdalena blickt auf Lazarus, während Martha, die das Leichentuch wegzieht, mit Lazarus zu Christus aufblickt. Auf Lazarus wiederum lenken Blick und Stellung des Petrus, der diesen aus den Binden wickelt. Darüber im Hintergrund eine kompositionell wichtige Gruppe von Juden; der vorderste mit einem Tuch vor der Nase - dies ein häufig verbildlichtes Geruchsmotiv. Links am Bildrand, mit Harnisch und Ehrenkette der Stifter des Bilds, an den seitlichen Eckpfeilern statuenhaft ein Abt mit Buch, bezeichnet: «S. BENEDICTVS», und eine Äbtissin mit Buch und Taube, bezeichnet: «S. SCOLASTICA». An der grösseren Arkade das Stifterwappen Arnold/zum Brunnen.
Kopie (157 X 114 cm) im Kapuzinerkloster Rapperswil, um 1606 angefertigt im Auftrag des Einsiedler Abts Augustin Hoffmann

Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 192 f.
  
   


Die Familie des Landammanns Josef Anton Müller
Gemälde
1785 -1785

Literatur:
  
   


Die HI. Familie mit dem Jesuskind auf dem Schäfli und Johannes d. T.
Gemälde
1610 -1630
Öl auf Leinwand; 90,5 X 71,5 cm. Mit Wappen Schmid / „Sternen“-Bessler. Gestiftet von Jost Dietrich Schmid und Anna Margaretha Bessler.Auf Grundlage eines Stichs Raphael Sadlers II., das eine um einen Hasen und Johannes erweiterte Kopie von Raffaels Hl. Familie mit dem Lamm (1507, Prado, Madrid) darstellt. Friedrich Schröter zuzuschreiben.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 194.
  
   


Ecce Homo und Mater Dolorosa
Gemälde
1600 -1633
Öl auf Leinwand, 56 X 98 cm. Christus als Ecce Homo und Maria mit dem Schwert als Mater Dolorosa. Brustbilder in Doppelarkade.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Ehepaar Jauch aus Wassen
Gemälde
1780 -1785

Literatur:
  
   


Kreuzigung mit Maria und Johannes
Gemälde
1640 -1660
Bezeichnung: «s. Maria / s. Iohannes». Kreuz in Rautennimbus.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Madonna mit Kind
Gemälde
1675 -1680
Öl auf Leinwand 72 X 59 cm, Wappen Schmid und Bezeichnung: «F(rau) M(aria) K(unigund) S(chmid) Äbtissin».Replik oder Kopie eines Gemäldes von Johannes Brandenberg im Kloster Einsiedeln.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Maria als Braut des HI. Geistes
Gemälde
1600 -1610
Öl auf Leinwwand 62 X 58 cm. Wappen ab Yberg/Reding vereinigt, Brustbild, Lichtstrahl von links. Tuchbedecktes Haupt, Antlitz von empfindungstiefer Versunkenheit, betend aneinandergeschobene Hände. Mantel blaugrau, Gewand intensives Zinnober.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Maria als Schmerzensmutter
Gemälde
1600 -1633
Öl auf Leinwand, 62 X 53 cm. Kopie nach Tizian (Florenz, Uffizien).
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Maria in den Cherubinen
Gemälde
1596 -1600
Öl auf Leinwand; 168 X 113 cm, gestiftet um 1598 von Landammann Sebastian Heinrich Kuon und Gemahlin Maria Gümmer, ursprünglich mit deren Wappen. Bild des Marienaltars auf der rechten Seite. In der bestehenden Kirche nicht mehr als Altarblatt beigezogen, um 1704 unter entstellender Beifügung von Dominikus und Katharina zum Rosenkranzbild umfunktioniert. Nach einem Bild von Christoph Schwarz (Maria mit dem Kind auf Wolken thronend, von musizierenden Engeln umgeben, um 1584, ehemaliges Seitenaltarbild der Jesuitenkirche St. Salvator in Augsburg). Der Maler dürfte das Original selbst gekannt haben. Keine bloss reproduzierende Kopie; übernommen und leicht umgeformt wird das grundsätzliche Kompositionsgerüst. Die Beifiguren werden reduziert, die Gesichter frei gestaltet. Umkreis der Münchner Hofmalerei. Möglicherweise gleicher Künstler wie Bild „Marter der Ursula“.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 193 f.
  
   


Mariä Krönung
Gemälde
1694 -1720

Literatur: Püntener-Chronik, S. 88.
  
   


Maria Magdalena
Gemälde
1595 -1600
Leimfarbe auf Leinwand, 76 X 103, 4 cm. Bezeichnung «SPECVLVM PENITENCIAE», etwas übermalt. Magdalena in leichtem mit blauen Blütenschablonen bedruckten Tuch, melusinenhaft vor ihrer Höhe lagernd, mit Buch, Salbgefäss, Kreuz und Schädel, umrahmt von stilisierten blühenden Pflanzen.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Maria mit dem Kind in weissem Hemdlein
Gemälde
1570 -1590
Öl auf Leinwand; 73,5 X 61 cm. Halbfigur. Maria in olivebraunem Kopftuch neigt ihr Haupt zum Kind. Ältestes erhaltenes, für die Seedorfer Klosterkirche gemaltes Bild. Gestiftet von Sebastian Tanner. Mit Wappenvariante Tanner. Möglicherweise französischer Herkunft.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 194.
  
   


Marter der Ursula
Gemälde
1598 -1598
Öl auf Leinwand; 170 X 110 cm. Ehemaliges Altarblatt des linken Seitenaltars. 1598 von Graf Eitel Friedrich IV. von Hohenzollern gestiftet. Nach Jan Sadelers Stich von Peter Candids Altarbild (1588) in St. Michael, München. Seitenverkehrte, schöpferisch umgestaltende Kopie. Maler aus dem Umkreis der Münchner Hofkunst. Die veränderten Gewänder und Gesichter, so der Ursula und ihrer im Vordergrund knienden Begleiterin, sind von höfischer Feinheit.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 194.
  
   


Mater Dolorosa mit Schwert in der Brust
Gemälde
1590 -1610
14 X 10, 5 cm, Öl auf Kupfer, Brustbild. Unten Bezeichnung: «mater Dei».
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Porträts Franz Josef Nager (1705-1786), Gemahlin Dorothea Nager-Müller (1712-1792)
Gemälde
1784 -1784

Literatur:
  
   


St. Constantia mit Schwert
Gemälde
1670 -1690
Hüftbild, Öl auf Leinwand, 75,5 X 57 cm.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Stehende Maria auf Mondsichel mit Kind
Gemälde
1633 -1666
Tempera, Gold auf Leinwand, 41 X 28,5 cm. Links Engel als Wappenhalter, dieses in Grün schwarze Hausmarke, begleitet von drei goldenen Sternen, rot Bezeichnung: «F. M. P.». In Zweitverwendung im Kloster Seedorf; reicher Beizug von Gold, auch für Gewandkonturen, Haare, Flügel. Das Christkind mit Maiglöckchen und zinnoberroter Blüte.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 196.
  
   


Wandbild Türmli (Telldenkmal)
Gemälde
1694 -1694

Literatur:
  
   


Hinterglasgemälde (Eglomise) Sitzende Maria mit dem Kind
Hinterglasmalerei
1521 -1521
30,5 x 22 cm, von Hans Leu d. J. oder nach Entwurf von Hans Leu. Marienvotivbild. Mit Wappen Rahn und kniender Stifterfigur, wohl Heinrich Rahn, Wirt zum Schwert in Zürich. Weite Hintergrundlandschaft mit Burg. Zweitverwendung im Kloster Seedorf, mit grosser Wahrscheinlichkeit von Einsiedeln hierher gelangt. Literatur:
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 199 f.
  
   


Knauf von Montranz
Kirchenschatz
1480 -1500
Knauf der 1635 genannten Kupfermonstranz. Kupfer, vergoldet, Höhe 5,5 cm. Flachgedrückte Rauten mit gravierten Buchstaben (Jesus -Maria-Initialen).
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 180.
  
   


Umtragekreuz (Lazariter)
Kirchenschatz
1320 -1450
Umtragekreuz (um 1400). Holzkern mit versilbertem Kupferblechüberzug; 32,7 X 28 cm; Endungen mit von Quadrat durchschobenen Vierpässen; auf der Vorderseite ist der Grund aufgerauht, gravierter Baumstamm mit Blattbesatz; auf Rückseite Distelranke (Mitte 15. Jh); Lamm Gottes mit Kreuzesfahne. Christuskorpus gegossen; Höhe 10,6 cm (um 1320/30); Medaillon mit getriebenen Evangelistensymbolen.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 174 f.
  
   


Weihwasserbecken
Kirchenschatz
1662 -1662
Kalkstein, datiert 1662, mit Marienmonogramm und Herz.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 192.
  
   


Brevier
Manuskripte
1400 -1420
Roter Ledereinband mit Silberschliessen; Pergament; 190 Seiten; 1606 im unterirdischen Gewölbe gefunden.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 176.
  
   


Fragmente eines ärztlichen Behandlungs- und Kräuterbuchs
Manuskripte
1300 -1310
Vier Pergamentseiten (IV-VII); ältestes bekanntes Behandlungsbuch aus einem Lazariterspital. Um 1704 von der Äbtissin des OSB Klosters Biblisheim, Elsass, aus Seedorf mitgenommen. Die nicht bebilderten Seiten wurden für die Einbände von Einnahmeregistern verwendet.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 176.
  
   


Lazariter-Statutenbuch für Seedorf
Manuskripte
1180 -1321
Pergament; 25 BIätter; älteste bekannte Lazariterstatuten, teils ins 12. Jahrhundert zurückreichend, 1314 verdeutscht und ergänzt durch Sigfrit von Slatte, Provinzkomtur, mit einer Erweiterung von 1321. 1606 in einem unterirdischen Gewölbe beim Kirchenchor gefunden.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 176.
  
   


Rosenkranzbruderschaftsbrief
Manuskripte
1626 -1626
Pergament. Thronende Maria mit Dominikus und Katharina. Tempera. Tondo (Rundbild, Durchmesser 7,5 cm)
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 194.
  
   


Gewände eines Portals, Sandstein
Mauerwerk, Sandstein
1500 -1516
Spitzbogen, schlichtes spätgotisches Profil aus Plättchen, Kehlen und Rundstab. Wahrscheinlich ehemaliges Eingangsportal der Lazariterkirche.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 174.
  
   


Masswerkfragmente
Mauerwerk, Sandstein
1500 -1516
Die Stücke sind zerkleinert eingemauert.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 174.
  
   


Doppelgeschossiger Archivsekretär
Möbelstück
1667 -1667
Nussbaum, datiert, seitlich je vertikale Reihe kleiner Truckli. Mit Aufsatzbekrönung.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Doppelgeschossiges Kastenmöbel
Möbelstück
1650 -1670

Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Faltstuhl
Möbelstück
1600 -1625
Nachträglicher Bezug von Sitz und Lehne mit buntbroschiertem Damast mit Blumenvasenmuster des späten 17. Jhdt.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Truhe, reich intarsiert
Möbelstück
1590 -1600
Nussbaum / Ahorn, 55 x 160 x 60 cm.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   


Trumscheit oder Marientrompete
Musikinstrument
1600 -1650
Länge 177 cm. Das Trumscheit, dem Alphorn vergleichbar, wurde in Ensemblemusik verwendet. Nach dem Kauf der Orgel 1655 hat man ein solches Instrument nicht mehr neu angeschafft.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 195.
  
   


Testorgel St. Martin
Orgel
1750 -1810
Orgel
Literatur: Quelle
  
   


Messgewand, schwarz mit Kreuzstab (Lazariter)
Paramente
1460 -1480
schwarzes Messgewand mit Kreuzstab aus «Schamelott» (Kamelhaar); Kasel des Kaspar von Silenen; Stoff: alte schwarze Moireseide, erneuert; Sinnspruch „RECTE / VIVAM“, besticktes Allianzwappen Kaspar von Silenen und seiner Frau Anna von Roverea.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 176.
  
   


Gotischer Doppelbecher
Schmuck
1300 -1320
Silber, vergoldet; Verzierungen getrieben, teils graviert. Spuren von rotem und schwarzem Email; Höhe 9,9 cm; sechsfach eingeschweifter, flacher Fuss; am Henkel Rosenranken; auf dem Deckel Medaillon mit springendem Hirsch, umrahmt von vierblättrigen Rosen. Im Innern des Unterbechers Medaillon mit stilisiertem Adler, vermutlich Wappen. Einziges noch vorhandenes Stück des Lazariterhaushalts bei der Klosterübernahme durch die Benediktinerinnen (1559). Berühmtes Stück des europäischen Kunsthandwerks.
Vor 1894 vom Goldschmied und Kunsthändler K. S. Bossard erworben und 1894 an das Historische Museum Basel weiterverkauft.

Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 180.
  
   


Bekränzter Schutzengel mit einer knienden Nonne
Skulpturen, Plastiken
1600 -1610
Linde, Höhe 24 cm. Alte Fassung übermalt.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Benedikt als Abt mit Buch und Schlange
Skulpturen, Plastiken
1660 -1665
Linde. Höhe 64 cm. Gleicher Meister wie bei der Kreuzigungsgruppe. Gold/Silber-Lüsterfassung.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 195.
  
   


Bischof Lazarus
Skulpturen, Plastiken
1660 -1665
Höhe 77 cm. Lüsterfassung.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 195.
  
   


Gekreuzigter
Skulpturen, Plastiken
1600 -1610
Linde, Höhe 30 cm, alte Fassung.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Gekreuzigter mit Bluttrauben
Skulpturen, Plastiken
1670 -1680
Linde, Höhe 45 cm.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Klosterfrau, die Seitenwunde des Gekreuzigten küssend
Skulpturen, Plastiken
1635 -1640
Linde, Höhe 66 cm, , alte Fassung. Reste von Leidenswerkzeugen (Speer). Im sich mit gelöstem Arm herabneigenden Christus und der ihn im Mitleiden umfassenden Klosterfrau.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Kreuzigungsgruppe
Skulpturen, Plastiken
1596 -1597

Literatur:
  
   


Kreuzigungsgruppe - Maria mit Schwert im Herzen
Skulpturen, Plastiken
1640 -1660
Höhe 124 cm, Johannes Höhe 127 cm. Christus Höhe 95 cm (nicht ursprünglich zugehörend, später). Kraftvolles Pathos der Körpergestik und des Faltenwurfs. Lüsterfassung.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 195.
  
   


Kruzifixus
Skulpturen, Plastiken
1620 -1630
Linde, Höhe 78 cm, alte Fassung, . Nahe übereinstimmend mit dem ehemaligen Chorbogenkruzifix der Kirche Seelisberg. Vom gleichen Meister.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Kruzifixus
Skulpturen, Plastiken
1610 -1620
Linde, Höhe 54 cm, übermalt.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Maria im Ährenkleid
Skulpturen, Plastiken
1430 -1450
Holz, Höhe 59 cm, . Vollplastisch, hinten leicht geflächt. Alte Fassung. In Zweitverwendung im Kloster Seedorf, vermutlich von P. Andreas Zwyer aus Einsiedeln gebracht. Gestalt von überschlanker zerbrechlicher Zartheit, wohl Nachwirken eines frühgotischen Vorbilds. Weitgehende Übereinstimmung mit einer aus dem Kloster Katharinental stammenden Ährenkleid-Maria in Wattwil.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Maria Magdalena
Skulpturen, Plastiken
1670 -1680
Höhe 63 cm , Lüsterfassung. Urwüchsige Gestalt, das Kruzifix kräftig mit beiden Händen fassend, vor den blossen Füßen der Schädel.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 195.
  
   


Maria mit Kind auf Mondsichel
Skulpturen, Plastiken
1550 -1570
Linde, Höhe 37 cm. Alte Fassung übermalt. Streng geschlossene, grosse Umrissform, feine Detailgestaltung. Das Kind schlingt die Ärmchen um den Hals der Mutter.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Scholastika als Äbtissin mit Buch und Taube
Skulpturen, Plastiken
1660 -1665
Höhe 65 cm. Mit Benedikt ein Paar bildend; gleicher Meister. Gold/Silber-Lüsterfassung. Ruhige statische Figur mit feinen Parallelfalten. Differenzierte Gebärden.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 195.
  
   


Skulptur Bischof Lazarus
Skulpturen, Plastiken
1485 -1495
Linde; Höhe 124,5 cm; vollplastisch gearbeitet; alte Fassung. Die rechte Hand ist gebrochen. Figur in durchgehend senkrechter Haltung. Scharfe Faltenkanten, wenige Knitterfalten, fein charakterisiertes Antlitz.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 174.
  
   


Skulptur Christus am Kreuz
Skulpturen, Plastiken
1500 -1520
Linde; Höhe 71 cm (Korpus); vollplastisch; Lendentuch vor dem Körper in rotierender Bewegung.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 174.
  
   


Skulptur Christus im Elend
Skulpturen, Plastiken
1500 -1520
möglicherweise aus dem Lazariterhaus; Linde; Höhe 25,3 cm; Füsse abgebrochen, rechte Hand in Trauergebärde ans dornengekrönte Haupt geführt.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 181.
  
   


Skulptur Maria einer Kreuzigung
Skulpturen, Plastiken
1450 -1475
Trauernde Maria mit aufwärts gefalteten Händen oder Assistenzfigur (Martha?) einer Grablegung; Linde; Höhe 78 cm; vollplastisch, Fassung erneuert; starke Symmetrien in den strengen Röhrenfalten wie in den Mantelkonturen.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 174.
  
   


Skulptur Mutter Anna Selbdritt
Skulpturen, Plastiken
1510 -1520
Linde; Höhe 80 cm; Rückseite gehöhlt; alte Fassung; Maria stehend.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 174.
  
   


Stehende Maria als Himmelskönigin mit Blume haltendem Kind auf Arm
Skulpturen, Plastiken
1590 -1610
Linde, Höhe 122 cm, vollplastisch, hinten geflächt. In der bestehenden Klosterkirche zweitverwendet, Lüsterfassung.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 195.
  
   


Stehendes Christuskind
Skulpturen, Plastiken
1650 -1675
Linde, Höhe 49,5 cm (inkl. Sockel).
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 197.
  
   


Knechtischer Halbharnisch mit allem Zubehör
Waffen
1570 -1580
Ohne Marke. Mit spärlicher Verzierung. Aus den Familien Püntener oder von Roll.361 Aus der Ostschweiz oder Süddeutschland. Bestimmung und Datierung Dr. H. Schneider, Watt. - Gehörte zur Aussteuer von Caecilia Ursula Püntener von Brunberg, nachmals Äbtissin, befand sich samt einer Pistole in einem roten Koffer mit goldenen Schlössern Historisches Museum Uri, Altdorf
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 198.
  
   

 
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Zeugen der Geschichte im Historischen Museum Uri.

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 5.1.2016