KORPORATIONEN

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KORPORATION URI

Organisation Behörden Bürgergemeinden Ereignisse

KORPORATION URSERN

Organisation Behörden Ereignisse

GRUNDEIGENTUM

Gewässer Alpen und Allmenden Wald Steine, Kies, Sand Diverses

Ereignisse der Korporation Uri

Montag, 7. November 1853
Priesterschaft fordert Einschreiten für Verbot des Winteraufenthalts auf Ennetmärcht
Die Priesterschaft des Schächentals, unterstützt durch die beiden Dorfgerichte sowie durch das bischöfliche Kommissariat reicht beim Regierungsrat eine Petition ein, dass der Aufenthalt der Leute auf der Alp Ennetmärcht in der durch das Gesetz verbotenen Zeit aus seelsorgerischen Gründen durch energische Mittel verhindert werde. In der Folge wird das betreffende Verbot durch Verlesen in den Pfarrkirchen zu Spiringen und Unterschächen sowie in der Kapelle auf Ennetmärcht aufgefrischt.
Abl UR 1853, S. 236.

Montag, 26. Februar 1872
Anzeige wegen Winteraufenthalt auf dem Urnerboden
Da laut eingelangter gemeinderätlicher Anzeige mehrere Familien den Winter auf der Alp Ennetmärcht (Urnerboden) verbringen, erteilt der Regierungsrat dem Polizeiamt den Auftrag, für Aufrechthaltung des bezüglichen Verbotes einzuschreiten.
Abl UR 1872, S. 65.

Montag, 11. März 1872
Keine polizeilichen Massnahmen auf dem Urnerboden
Auf Ansuchen mehrerer Aufenthalter von Ennetmärcht (Urnerboden und in Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse wird das polizeiliche Einschreiten betreffend deren Entfernung sistiert.“
Abl UR 1872, S. 84.

Mittwoch, 24. April 1872
Siebengeschlechtsbegehren wegen Aufenthalt in Ennetmärcht
Ein Siebengeschlecht stellt das Begehren, dass es in Abänderung des Artikels 391 des Landbuches den Älplern von Ennetmärcht gestattet wird, während des ganzen Jahres ohne Unterbruch dortselbst auf ihrem Eigentum oder in ihren Mietwohnungen sich aufhalten zu dürfen, unter der Bedingung, dass sie daselbst durch einen beeidigten Kläger beaufsichtigt werden mögen, wie auch dass die Hausväter den Weisungen der Regierung und Geistlichkeit wegen Verpflichtung schulpflichtiger Kinder zu gehörigem Besuche von Schule und Christenlehre während des Winters sich zu unterziehen haben.
Abl UR 1872, S. nach 130.

Donnerstag, 9. Mai 1872
Bezirksgemeinde bewilligt ganzjährigen Verbleib auf dem Urnerboden
Die Bezirksgemeinde stimmt dem Siebengeschlechterbegehren betreffend ganzjährigen Verbleib auf dem Urnerboden (Abänderung von Artikel 391 LB) zu. Der Aufenthalt ist an die Bedingung geknüpft, dass sie von einem beeidigten Kläger beaufsichtigt werden, und dass die Hausväter den Weisungen der Regierung und Geistlichkeit wegen Verpflichtung schulpflichtiger Kinder zu gehörigem Besuche von Schule und Christenlehre während des Winters sich unterziehen.
Abl UR 1872, S. nach 144.

Donnerstag, 22. Februar 1877
Spiringen und Unterschächen fordern Verbot des Winteraufenthalts auf Urnerboden
Auf Anregung des Erziehungsrates und der Gemeinderäte von Spiringen und Unterschächen wird beschlossen, an die Bezirksgemeinde den Antrag zu bringen für Wiederaufhebung ihres Beschlusses vorn 9. Mai 1872 betreffend Gestattung des ständigen Aufenthaltes auf Urnerboden.
Abl UR 1877, S. 76.

Donnerstag, 10. Mai 1877
Bezirksgemeinde verbietet den ganzjährigen Aufenthalt auf Ennetmärcht
Auf Antrag des Bezirksrates wird der von der Bezirksgemeinde im Jahre 1872 gefasste Beschluss, womit den Älplern auf Ennetmärcht gestattet wurde, in Zukunft während des ganzen Jahres ohne Unterbruch dortselbst auf ihrem Eigenthum oder in ihren Miethwohnungen sich aufzuhalten, wieder aufgehoben. Artikel 301 des Urner Landbuches erhält somit wieder Gültigkeit.
Abl UR 1877, S. 196.

Montag, 25. Juni 1877
Beschwerde gegen Verbot des Winteraufenthalts auf dem Urnerboden
Das eidgenössische Justiz-und Polizeidepartement teilt mit, dass Fürsprech Heinrich Baumann, Namens mehrerer Bewohner des Urnerbodens, gegen den Beschluss der letzten Bezirksgemeinde betreffend das Verbot des Aufenthaltes daselbst, während des Winters, Beschwerde eingereicht hat. Der Rekurs wird dem Bezirksrat zur Vernehmlassung zugestellt.
Abl UR 1877, S. 265.

Freitag, 9. November 1877
Bundesrat beantwortet Beschwerde wegen Winteraufenthalts
Der Bundesrat übersendet seinen Beschluss über die Beschwerde von Karl Bricker und Genossen auf Urnerboden betreffen Beeinträchtigung des freien Niederlassungsrechtes daselbst. Darnach wird in den Rekurs nicht weiter eingetreten, und der materielle Rechtsstreit betreffen Eigentumsrecht an den in Frage stehenden Wohnungsgebäuden zur Entscheidung an den Zivilrichter verwiesen und zwar im Sinne folgender Erwägungen: Die von der Bezirkskorporation Uri streitig gemachte Frage, ob die Rekurrenten auf dem Urnerboden während der Winterszeit mit ihren Haushaltungen wohnen dürfen, stellt sich in erster Linie als eine privatrechtliche dar, da auf der einen Seite die Rekurrenten entweder sich auf eigentümlichen Besitz an ihren Häusern und Wohnungen stützen, oder wenigstens unbeschränkte Wohnungsrechte in Anspruch nehmen. Die Bezirkskorporation behauptet andererseits, dass den Rekurrenten nur das beschränkte Recht eingeräumt worden sei, auf der Allmend zum Zwecke der Sömmerung des Viehes und zum Aufenthalte während des Sommers Häuser und Hütten zu erstellen (Hüttenrecht).
So lange nicht eine richterliche Verfügung gegen die Rekurrenten vorliege, könne ihre Wegweisung von dem Urnerboden während der Winterszeit polizeilich nicht stattfinden. Artikel 27 der Bundesverfassung (Primarschulunterricht) könne nicht die Tragweite haben, Grundrechte des Schweizerbürgers, wie dasjenige der freien Niederlassung an jedem Orte (45 BV) aufzuheben oder zu schmälern. Den urnerischen Schulbehörden würden andere und ausreichendere Zwangsmittel zu Gebote stehen, den regelmässigen Schulbesuch der schulpflichtigen Kinder auf dem Urnerboden zur Winterszeit zu sichern.

Abl UR 1877, S. 480 f.

Mittwoch, 27. März 1878
Der Engere Rat hat den Winteraufenthalt auf Urnerboden zu regeln
Der Bezirksrat übermittelt den Beschluss des schweizerischen Bundesrates über die Beschwerde von Karl Brücker und Genossen auf dem Urnerboden betreffend Winteraufenthalt an den Engeren Rat, mit dem Auftrag, die für die Nachachtung des bundesrätlichen Entscheides erforderlichen Schritte einzuleiten.
UW 13, 30.3.1878

Sonntag, 12. Mai 1889
Korporation Uri genehmigt Organisationsstatut
Nachdem der Bezirk Uri durch die Kantonsverfassung 1888 aufgelöst wurde, genehmigt die „Genossengemeinde Uri“ das Organisationsstatut, allerdings mit dem Einwand, die Benennung „Korporation“ durch "Allmeindgenossenschaft Uri“ zu ersetzen. An der Gemeinde von 1890 wird dieser Vorschlag jedoch wieder rückgängig gemacht.
Abl UR 1889, S. 257; 1890, S. 232.

Mittwoch, 5. Mai 1937
Korporationsgemeinde genehmigt neue Organisation
An der Korporationsgemeinde wird die neue Organisation der Korporation Uri angenommen. Sie ersetzt diejenige von 1899. Die neue Organisation übernimmt weitgehend diese Bestimmungen.
Abl UR 1937, nach 286.

Sonntag, 27. Mai 1973
Korporation Uri lehnt Frauenstimmrecht erstmals ab
Die gut besuchte Korporationsgemeinde Uri auf dem Lehnplatz in Altdorf lehnt die Einführung des Frauenstimm- und –wahlrechts ab. Korporationspräsident Leo Arnold hat die Gleichberechtigung befürwortet.
Fryberg Stefan, Strube Zeiten, S. 168, 191.

Sonntag, 17. Mai 1981
Korporationsgemeinde Uri lehnt Frauenstimmrecht zum zweiten Mal ab
Die Korporationsgemeinde Uri lehnt die Einführung des Frauenstimm- und –wahlrechts (nach 1973) zum zweiten Mal ab.
Fryberg Stefan, Strube Zeiten, S. 191.

Sonntag, 17. Mai 1987
Korporationsgemeinde Uri lehnt Frauenstimmrecht zum dritten Mal ab
Die Korporationsgemeinde Uri lehnt die Einführung des Frauenstimm- und –wahlrechts (nach 1973 und 1981) mit einem Stimmenverhältnis von 2 zu 1 Nein zum dritten Mal ab.
Fryberg Stefan, Strube Zeiten, S. 203.

Sonntag, 28. Mai 1989
Verheiratete Urner Korporationsbürgerinnen können Bürgerrecht zurückerhalten
Ohne Diskussion beschliesst die Korporationsgemeinde Uri auf dem Lehnplatz, dass die Frauen durch Heirat mit einem Nicht-Korporationsbürger ihr Korporationsbürgerrecht verloren haben, dieses auf Gesuch wieder zurückverlangen können.
Fryberg Stefan, Strube Zeiten, S. 207.

Sonntag, 5. Mai 1991
Stimmrecht für Urner Korporationsbürgerinnen
Nach drei Ablehnungen stimmen die Urner Korporationsbürger an der Korporationsgemeinde auf dem Lehnplatz in Altdorf deutlich der Einführung des Frauenstimm- und -wahlrechts zu. Ebenfalls angenommen wird das Stimm- und Wahlrechtsalter 18 (bisher 20). Die Korporation Uri erwies sich somit als die noch hartnäckigere Männerbastion als die beiden Appenzeller Halbkantone (AR 1989, AI 1990).
Fryberg Stefan, Strube Zeiten, S. 168, 213.

Sonntag, 26. Mai 1991
Stimmrecht für Urschner Korporationsbürgerinnen
Die Urschner Talbürger stimmen mit grossem Mehr dem Frauenstimm- und -wahlrecht sowie dem Stimm- und Wahlrechtsalter 18 zu.
Fryberg Stefan, Strube Zeiten, S. 213.

Freitag, 15. Juni 2012
Der Korporationsrat Uri erhält 15 neue Mitglieder
40 Sitze im Korporationsrat sind vergeben. Einzig Seelisberg hat seinen Vertreter für die Amtsdauer 2012 bis 2016 noch nicht bestimmt. Der bisherige Amtsinhaber Alois Herger stellt sich dort am 25. Mai zur Wiederwahl. Am 15. Juni ziehen mindestens 15 neue Ratsmitglieder ins Korporationsparlament ein. Rund ein Drittel aller Korporationsräte werden damit ersetzt. Vor vier Jahren war das nicht anders. Damals zogen sogar 17 Neue in den Korporationsrat ein. Weiterhin schwach vertreten bleiben die Frauen. Sie konnten bei den Wahlen nur gerade ein Mandat mehr erringen als vor vier Jahren. Neu sind sechs Frauen Mitglied des Korporationsrates (14,6 Prozent). Bei den Berufsgattungen stellen erwartungsgemäss die Landwirte die grösste Gruppe. 14 Ratsmitglieder gehören dieser Berufsgattung an (vorher elf). Die Besetzung der Korporationsratssitze habe den Bürgergemeinden keine grösseren Probleme verursacht.
UW 38, 19.5.2012

Freitag, 15. Juni 2012
Korporationsrat startet die neue Legislatur
Am 15. Juni tritt der neu gewählte Rat der Korporation Uri erstmals im Rathaus in Altdorf zusammen. Damit beginnt für die Korporation Uri die Legislatur 2012 bis 2016. Zur Beratung steht unter anderem eine Anpassung der Verordnung über die Einteilung der Allmend. Heute ist die Allmend der Korporation Uri fest eingeteilt in die drei Abteilungen Heimkuhweide, Alprecht und Geissweid. Künftig soll der Engere Rat für bestimmte Tierarten spezielle Weidegebiete ausscheiden können. Der Engere Rat verspricht sich davon eine verbesserte Bewirtschaftung von Alpweiden. Ein weiteres Sachgeschäft betrifft den finanziellen Beitrag in Höhe von 150 000 Franken für den Bau des Güterwegs Witerschwanden–Acherberg auf Bürgler Gebiet. Ein weiteres Geschäft befasst sich noch einmal mit dem finanziellen Beitrag der Korporation Uri für die Alpkäserei auf dem Urnerboden. Am 20. April hatte der Korporationsrat entschieden, den Beitrag ohne Kostendach zu gewähren. Der Entscheid war mit 21 zu 20 Stimmen allerdings denkbar knapp ausgefallen. Erst nachträglich stellte man fest, dass den Stimmenzählern beim Auszählen ein Fehler unterlaufen sein musste. Das korrekte Resultat hätte wahrscheinlich Stimmengleichheit ergeben, womit dem Präsidenten der Stichentscheid zugefallen wäre. Der Engere Rat möchte die Abstimmung nun wiederholen.
UW 45, 13.6.2012

Sonntag, 5. Mai 2013
Korporationsrat wird von 41 auf 32 Mitglieder reduziert
Die Korporationsgemeinde stimmt diskussionslos der Verkleinerung des Korporationsrates von 41 auf 32 zu. Damit werden die kleineren Gemeinden gestärkt, da sie ihre Sitzgarantie behalten. Gleichzeitig wird die Gewaltentrennung in der Korporation verbessert: Der Engere Rat ist neu nicht mehr im Korporationsrat stimmberechtigt. Der Silener Rolf Infanger wird als Nachfolger von Alois Arnold, Bürglen, zum neuen Korporationspräsidenten gewählt. Die Koprorationsgemeinde wählt Peter Ziegler (Flüelen) zum Vizepräsidenten sowie Kurt Schuler (Altdorf) zum Verwalter und damit zum Nachfolger des abtretenden Hans Traxel (Haldi).
UW 35, 8.5.2013, S. 3.

Donnerstag, 2. April 2015
Rechnung 2014 - Korporation Uri schreibt Gewinn
Eine deutliche Steigerung der Erträge beschert der Korporation Uri 2014 einen unerwartet hohen Gewinn. Statt des erwarteten Plus von 15 705 Franken resultiert nun ein Ertragsüberschuss von 246 050 Franken. Die Korporation konnte etwa bei den Deponiegebühren deutlich mehr einnehmen als geplant. Erstmals floss die Abgeltung für die Nutzung des Reussdeltas (rund 70 000 Franken) in die Korporationskassen. Im Gegenzug musste die grösste Landbesitzerin im Kanton Uri deutlich weniger Beiträge und Unterhaltskosten zahlen als budgetiert. Mit dem Abschluss diverser Verträge – KW Bristen AG, KW Gurtnellen AG oder Deponie Standel – sicherte sich die Korporation für die Zukunft wichtige Einnahmequellen.
UW 25, 4.4.2015, S. 2.

Sonntag, 3. Mai 2015
Korporation stellt Weichen für die Zukunft
Ohne eine einzige Wortmeldung aus dem Ring geht die Korporationsgemeinde auf dem Lehn in Altdorf vonstatten. Bei teilweise strömendem Regen sagen die rund 300 anwesenden Bürgerinnen und Bürger deutlich Ja zu den traktandierten Geschäften. Gutgeheissen werden das neue Gesetz über die Strukturreform über die Korporationsbürgergemeinden, das neue Gesetz über den Wald sowie das neue Gesetz über die Strassen der Korporation Uri. Das neue Waldgesetz legt fest, dass eine Bürgergemeinde nur noch für den Wald innerhalb ihrer Grenzen zuständig ist. Zudem strebt die Korporation langfristig die Bildung von sieben Forstrevieren an. Damit sollenden Bürgergemeinden eine betriebswirtschaftlich effizientere Nutzung des Waldes sowie rationellere Forststrukturen ermöglicht werden. Die Spitze der Korporation Uri wird einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. In den kommenden zwei Jahren stehen der Korporation damit weiterhin Rolf Infanger (Silenen, Präsident), Peter Ziegler (Flüelen, Vizepräsident) sowie Kurt Schuler (Altdorf, Verwalter) vor.
UW 34, 6.5.2015, S. 5.

Mittwoch, 30. März 2016
Korporation Uri verteilt Ausweise
Insgesamt 21000 Bürgerinnen und Bürger der Korporation Uri erhaltzen erstmals einen persönlichen Ausweis. Er berechtigt seinen Inhaber oder seine Inhaberin unter anderem zum Abholen des Korporationsnutzens in der eigenen Wohngemeinde. Die Abgabe des Ausweises ist einmalig und kostenlos. Grundlage für das Erstellen und die Abgabe der Ausweise ist das zentrale Register für die Korporationsbürgerinnen und -bürger. Dieses Register konnte die Korporation Uri schaffen, nachdem sie im Sommer 2013 den Zugriff auf die kantonale Personendatenplattform Geres erhalten hatte. Dort führt der Kanton sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner. Dank ihrem neu erstellten zentralen Register kann die Verwaltung der Korporation Uri nun auch für jede einzelne Korporationsbürgergemeinde eine aktuelle Korporationsnutzenliste erstellen.
UW 25, 30.3.2016, S. 1.

Freitag, 15. April 2016
Korporation Uri macht Gewinn
Die Korporation Uri schliesst das Geschäftsjahr 2015 mit einem Ertragsüberschuss ab. Bei einem Aufwand von 5,69 Millionen und einem Ertrag von 5,95 Millionen Franken resultiert ein Gewinn von 270'000 Franken. Zudem können deutlich höhere Einlagen in die Spezialfinanzierung getätigt sowie wesentlich höhere Abschreibungen vorgenommen werden. Das Budget 2015 rechnete mit einem Ertragsüberschuss von 263'000 Franken. Höhere Aufwendungen als budgetiert gab es im Zusammenhang mit der Sanierung der Arztpraxis im Gebäude der Korporationsverwaltung. Höhere Erträge wurden bei den Konzessionen, bei den Liegenschaften, den Benützungsgebühren, den Rückerstattungen sowie bei den Beiträgen des Bundes verzeichnet.
UW 26, 2.4.2016, S. 1, 11.

Freitag, 24. Juni 2016
Feierlicher Auftakt in die Legislatur 2016–2020
Zwei Wochen nach dem Landrat tagt auch der Korporationsrat Uri erstmals in seiner neuen Zusammensetzung. Neu besteht der Grosse Rat der Korporation Uri nur noch aus 32 statt 44 Mitgliedern. Ebenfalls neu ist, dass die sechs Allmendaufseher dem Engeren Rat (Exekutive) angehören. Das Durchschnittsalter des neu zusammengesetzten Korporationsrats beträgt 48 Jahre (ohne die Mitglieder des Engeren Rats). Der neue Rat besteht zu fast einem Drittel aus Landwirten. Nach der Eröffnung der Legislaturperiode 2016–2020 durch Korporationspräsident Rolf Infanger und der anschliessenden Validierung der Korporationswahlen, begeben sich die Mitglieder des Rates in die Kirche des Kapuzinerklosters Altdorf, wo sie durch Pfarr-Resignat Arnold Furrer für die neue Legislatur vereidigt werden.
UW 50, 25.6.2016, S. 5.

Freitag, 10. Februar 2017
Schwendgeldrevision wird anhgenommen
Der Korporationsrat Uri verabschiedet an der ersten Sitzung mehrere Revisionen. Mit der Teilrevision der Schwendgeldrevision zieht die Korporation Uri einen kleinen Trennstrich zwischen Schwendarbeiten und Infrastrukturarbeiten. Letztere werden von der Korporation finanziell grundsätzlich nicht vergütet, sondern mit einem Anteil des Sömmerungsbeitrages durch den Bund abgegolten.
UW 14, 18.2.2017, S. 2.

 

 

 
Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 18.5.2014