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Arbeit und Wirtschaft in Uri

Das Rentenalter gibt in der Schweiz und somit auch in Uri das Alter einer Person vor, ab dem sie die gesetzliche Alteresrente durch die Alters- und Hinterlassenenversicherung beziehen kann. Zurzeit liegt dies bei Frauen bei 64 Jahren, für Männer bei 65 Jahren.

Der Bevölkerungsanteil im Rentenalter macht zurzeit gut 17 Prozent aus. Er betrug 1860 noch 5 Prozent und ist vor allem seit 1960 markant angestiegen.

Der Anspruch auf die Altersrente beginnt am ersten Tag des Monats, welcher der Erreichung des ordentlichen Rentenalters folgt. Da es sich beim schweizerischen Rentenalter um ein flexibles Rentenalter handelt, können Bezugsberechtigte die Altersrente um ein oder zwei ganze Jahre vorbeziehen oder um ein bis fünf Jahre aufschieben.

Die Vorsorge für das Alter basiert auf dem Drei-Säulen-Modell. Die erste Säule besteht hauptsächlich aus Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) für die gesamte Bevölkerung zur Existenzsicherung und Vermeidung von Armut. Die zweite Säule bilden kapitalgedeckte Versicherungen für die berufstätige Bevölkerung zur Deckung der gewohnten Lebenshaltungskosten. Die dritte Säule basiert auf freiwilliger, individueller, steuerlich begünstigter privater Vorsorge (gebundene und freie Vorsorge)in Ergänzung zu den beiden anderen Säulen.

Ereignisse im Detail

Samstag, 8. Juni 1535
Tagsatzung legt Preise für Wirte fest
Da die Wirte und "Ihresgleichen", ungeachtet der eingetretenen "Wohlfeile" (Preiswert), die "Mähler" und anderes immer noch zu den gleichen Preisen geben wie während der Teurung und der gemeine Mann dadurch benachteiligt wird, legt die Tagsatzung die diesbezüglichen Preise fest. Den Wirten in Baden und allen Gemeinen Herrschaften werden von der Tagsatzung folgende Preise befohlen: Ein Mahl soll nur 5 Schilling, ein Schlaftrunk, Morgen- sowie Abendbrot 2,5 Schilling, ein Vierling "Haber" (Hafer) 2 Schilling sowie eine Stallmiete für Tag und Nacht 1 Batzen kosten.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 28.


Grosse Teuerung
In den V Orten gibt es eine grosse Teuerung.
Schaller-Donauer Alfred, Chronik der Naturereignisse im Urnerland 1000 – 1800, S. 36.

Sonntag, 25. Juni 1623
Jeder Ort soll Lebensmittelpreise selber festlegen
Da die Wirte und andere Kaufleute die Preise für Waren nicht hinuntersetzen, obwohl "augenscheinliche Fruchtbarkeit in Aussicht steht", beschliesst die Tagsatzung zu Baden, dass jeder Ort Massregeln ergreifen soll und die Viktualien (Lebensmittel) und andere Waren nach Billigkeit taxieren soll, damit jdermann desto besser leben und wandeln möge.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 31.

Freitag, 17. Oktober 1636
Uris vielen Feiertage verteuern den Handelsverkehr
An der Dreiörtigen Konferenz in Brunnen wird angebracht, ob Uri von den vielen aufgenommenen Feiertagen, wodurch die Wein- und anderen Fuhren verteuert werden, nicht Umgang nehmen könne. Die Anregung wird in den Abschied genommen.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 52.

Freitag, 21. Juni 1697
Massnahmen gegen den abnehmenden Handelsverkehr über den Gotthard
An der V-Örtigen Konferenz in Luzern werden Klagen angebracht, dass der Handelsverkehr über den Gotthard stark abnehme. Uri schildert, wie es alle eingebrachten Beschwerden Abhilfe zu verschaffen suchte, die Fuhren „in dem Theil“ abgeschafft habe und eine wohlfeile, sichere und schnelle Spedition eingeführt habe, welche die Handelsleute befriedige. Mailand fördere nun aber den Warentransport über Graubünden und beabsichtige auch die Post vom Gotthard abzuleiten.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 30.

Sonntag, 5. Oktober 1806
Beim Rathaus-Neubau wird der Firstwein spendiert
Beim Neubau des Rathauses kann der Firstwein spendiert werden.
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Altdorf Bd I.II S. 22.

Freitag, 28. Juni 1816
Neubau der Ankenwaage
Der Auftrag zur Planaufnahme für den Neubau der Ankenwaage wird erteilt.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 32.

Donnerstag, 9. Mai 1912
Italiener rettet Kind aus dem Urnersee
Ein 15-jähriger Italiener rettet im Unnersee einen einheimischen Knaben vor dem Ertrinken. Luigi Padrizini verdient seinen Lebensunterhalt als Pflasterträger. Seine Mutter ist in Luino und sein Vater in Paris.
UW 20, 18.5.1912

Montag, 1. März 1920
Eidg. Arbeitsamt in Altdorf wird aufgehoben
Das eidgenössische Arbeitsamt in Altdorf wird aufgehoben. Sein Leiter, Dr. Schaller, der das Arbeitsamt ebenso menschenfreundlich wie tatkräftig geführt hat, übersiedelt ins Bundeshaus nach Bern. Im"Urner Wochenblatt" wird ihm der Wunsch mitgegeben, dass er nie ein verknöcherter eidgenössischer Bürokrat werde, sondern in stetem Kontakt mit jungerhaltendem Leben stehe.
UW 9, 28.2.1920

Donnerstag, 15. Februar 1923
Arbeitslosenstatistik
Die Statistik des eidgenössischen Arbeitsamtes zeigt in Zahlen den Rückgang der Arbeitskapazität in der Munitionsfabrik Altdorf nach dem Ersten Weltkrieg. Im Jahre 1918 waren in diesem Betrieb 1800 Personen beschäftigt, davon waren 61 % im Kanton Uri heimatberechtigt. Im Jahre 1919 sank die Beschäftigungszahl auf 700 ab, hingegen stieg der Anteil der Urner auf 75 Prozent. 1923 finden in der Munitionsfabrik 585 Personen Arbeit, 80 % davon sind in Uri heimatberechtigt. Der Prozentsatz der Arbeitslosen an der Wohnbevölkerung beträgt 0,08 % (CH: 0,61 %).
UW 10, 10.3.1923

Samstag, 22. Juni 1935
Taglöhner erfroren aufgefunden
Ein auf Wanderschaft befindlicher Landarbeiter und Sticker aus dem Toggenburg wollte sich vor Monaten über den zugeschneiten Klausenpass nach Glarus begeben. Nach der Schneeschmelze im Frühsommer wird seine Leiche in einer Scheune vor dem Pass gefunden. Der Landarbeiter hatte durch Erschöpfung und Erfrieren den Tod gefunden.
UW 25, 22.6.1935

Sonntag, 30. September 2012
Arbeitslosigkeit steigt auf 1 Prozent
Die Zahl der Erwerbslosen in Uri hat im September zugenommen. Ende Monat waren 187 Personen als arbeitslos eingeschrieben. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vormonat um zwölf Personen; das liege im Trend der saisonalen Beschäftigungsschwankungen, schreibt das kantonale Amt für Arbeit und Migration in einer Medienmitteilung. Die Arbeitslosenquote stieg somit von 0,9 auf 1 Prozent. Sie liegt 1,8 Prozentpunkte unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote der Schweiz von 2,8 Prozent. Im September meldeten sich insgesamt 76 Personen neu als Stellensuchende beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Uri an. In der gleichen Zeit meldeten sich 35 Stellensuchende ab. Die Zahl der Stellensuchenden lag per Ende September bei 371 Personen (August: 330; Vorjahr: 335). Von allen Stellensuchenden waren im Berichtsmonat 94 Personen in einem Zwischenverdienst und 30 Personen in einer vorübergehenden Beschäftigung. Von allen eingeschriebenen Arbeitslosen waren 102 Personen oder 55 Prozent Schweizer Bürgerinnen oder Bürger; 85 Personen beziehungsweise 45 Prozent waren ausländischer Herkunft. Wie das Amt für Arbeit und Migration weiter mitteilt, waren im Juli im Kanton Uri zwei Betriebe mit 26 Personen und 2199 Ausfallstunden von Kurzarbeit betroffen.
UW 79, 10.10.2012

Sonntag, 24. November 2013
1:12-Initiative hat schweren Stand im Kanton Uri
Einen schweren Stand hat die 1:12-Initiative im Kanton Uri. Lediglich 4037 Personen (31,9) Prozent der Stimmenden befürworten die Vorlage. Keiner einzige Urner Gemeinde sagt Ja. Die Initiative der Juso Schweiz verlangt, dass in einem Unternehmen der höchste bezahlte Lohn nicht mehr als das Zwölffache des tiefsten beträgt. Die Initiative wird schweizweit abgelehnt.
UW 93, 27.11.2013, S. 2.

Mittwoch, 1. Januar 2014
Schluss mit Abzocken
Das Ja des Volkes zur Minder-Initiative wird ab 2014 umgesetzt: Die Aktionäre börsenkotierter Firmen stimmen an der Generalversammlung über die Entschädigung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung ab. Verboten sind Abgangsentschädigungen («goldene Fallschirme») und Vergütungen im Voraus («goldenes Hallo»). Wer sich vorsätzlich nicht daran hält, dem droht eine Geldstrafe oder Gefängnis.


Mittwoch, 1. Januar 2014
Mehr Lohn für Hausangestellte
Für Angestellte in privaten Haushalten, die pro Woche fünf und mehr Stunden für den gleichen Arbeitgeber tätig sind, gelten vom neuen Jahr an neue Mindestlöhne: Je nach Ausbildung und Erfahrung im Berufsleben beträgt der Ansatz zwischen Fr. 18.55 und Fr. 22.40 pro Stunde.
www.beobachter.ch

Mittwoch, 1. Januar 2014
Sozialplan bei Massenentlassungen
Bei Massenentlassungen sind Grossfirmen ab dem 1. Januar verpflichtet, mit den Angestellten einen Sozialplan auszuhandeln, um die Kündigungsfolgen zu mildern. Typische Massnahmen sind: Abgangsentschädigung, bezahlte Umschulung, Stellenvermittlung oder finanzielle Unterstützung für die vorzeitige Pensionierung. Einigen sich die Parteien nicht auf einen Sozialplan, entscheidet ein Schiedsgericht. Die neue Pflicht zum Sozialplan gilt für Betriebe mit 250 und mehr Mitarbeitern, die mindestens 30 Personen innerhalb von 30 Tagen zu entlassen beabsichtigen. Dies gilt auch für Kündigungen, die die Firma 
gestaffelt ausspricht.
www.beobachter.ch

Sonntag, 18. Mai 2014
Stimmvolk sagt deutlich Nein zum Mindestlohn
Die Mindestlohn-Initiative der Gewerkschaften hat in der Schweiz und in Uri keine Chance. Sie hat verlangt, dass in Zukunft in der Schweiz ein gesetzlicher Mindestlohn von 22 Franken gilt. Dieser sollte an die Teuerung angepasst werden. In Uri stimmen sämtliche Gemeinden gegen die Initiative. Am deutlichsten ist das Nein in Bauen (Neinstimmen-Anteil von 94,4 Prozent), Spiringen (92,3 Prozent) und Seedorf (90,3 Prozent). Am meisten Sympathie bringt man der Initiative noch in den Gemeinden Erstfeld (Jastimmen-Anteil 23,7 Prozent), Göschenen (22,7 Prozent) und Altdorf (22,2 Prozent) entgegen. In der Schweiz sagen alle Kantone mit 76,3 Prozent Nein zum Volksbehren.
UW 39, 21.5.2014, S. 2.

Freitag, 6. Juni 2014
Urner erhält Swiss Economic Award 2014
250 Jungunternehmen haben sich um den Swiss Economic Award 2014 beworben. Im Rahmen des 16. Swiss Economic Forums (SEF) in Interlaken wird der bedeutendste Junguntrenehmerpreis der Schweiz verliehen. Der in Schattdorf aufgewachsene 33-jährige ETH-Ingenieur Urner erhält Swiss Economic Award 2014 kann sich mit seinem Unternehmen Optotune AG in Dietikon in der Sparte Hightech/Biotech gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die 2008 gegründete Firma beschäftigt 40 Mitarbeitende und entwickelt durch die technische Umsetzung der natürlichen Art des Fokussierens im menschlichen Auge revolutionäre Linsen, die in neuartigen optischen Systemlösungen Anwendung finden.
UW 47, 18.6.2014, S. 2.

Samstag, 30. Mai 2015
Urner Wirtschaft trotzt Frankenstärke
Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Urner Kantonalbank stellt die neueste Wirtschaftsprognose des Institutes BakBasel vor. Die im Auftrag der UKB erstellte Prognose rechnet für Uri für das laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent, 0,5 Prozent mehr als das durchschnittliche Wachstum in der Schweiz. Die stärkste Stütze für die Urner Wirtschaft ist dabei der Bausektor. Der Ausbau in Andermatt und die rege Bautätigkeit im Urner Unterland führen weiterhin zu einer hohen Dynamik im Baugewerbe. Nach einer Baisse im Jahr 2013 ging es bereits 2014 mit diesem Sektor wieder bergauf. Dieser Trend dürfte sich gemäss BakBasel fortsetzen. Trotz der Frankenstärke ist gemäss Analysten auch im Urner Gastgewerbe nicht mit einer Rezession zu rechnen. Der Zuwachs bei den asiatischen Gästen gebe Anlass zur Hoffnung.
UW 41, 30.5.2015, S. 6.

Sonntag, 1. Mai 2016
Kämpferische Reden zum Tag der Arbeit
Rund 50 Personen begeben sich ins Altdorfer Zeughaus, um den Tag der Arbeit zu begehen. «Gemeinsam kämpfen – für eine starke AHV», lautet das Motto der Veranstaltung, die von den Urner Gewerkschaften sowie der SP und Juso Uri organisiert wird. «Jedes Jahr stehen wir am 1. Mai zusammen und reden für eine bessere Welt», beginnt SP-Regierungsrat Markus Züst seine Rede, um etwas resigniert festzustellen: «Viel weiter sind wir auch dieses Jahr nicht gekommen, im Gegenteil.» Die Schweiz sei zwar so reich wie nie, doch die Einkommen und Vermögen seien extrem ungleich verteilt. Mehr als eine halbe Million Menschen in der Schweiz lebten von einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze, die AHV sei weit davon entfernt, existenzsichernd zu sein, was sie gemäss Bundesverfassung eigentlich müsste. Höhere AHV-Renten würden von den bürgerlichen Parteien aus Kostengründen abgelehnt, gleichzeitig seien in der Schweiz seit 2011 über 1000 Milliarden Franken steuerfrei an Aktionäre ausbezahlt worden. Auch die zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz macht Markus Züst «grosse Sorgen». Ein Grund für diese «Abschottungstendenzen » sei die latente Angst vor Fremdem und Neuem. Diese entstehe durch Unwissen, Fehlinformation, aber vor allem auch «durch die unakzeptable demagogische Politik der Rechtspopulisten». Der zweite Redner, der Altdorfer SP-Gemeindepräsident Urs Kälin, haut in die gleiche Kerbe. Links-Grün sei in der Defensive, die Kluft zwischen Arm und Reich wieder am Wachsen. Zudem sei es leider salonfähig geworden, gute Menschen als «Gutmenschen » zu verhöhnen.
UW 35, 4.5.2016, S. 5.

Abstimmungen zur Arbeit und Wirtschaft

Datum Titel E/K UR CH
29.09.1895 Einführung des Zündhölzchenmonopols E Nein Nein
19.03.1905 Ausdehnung des Erfindungsschutzes E Ja Ja
10.06.1906 Bundesgesetz betreffend den Verkehr mit Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen E Ja Ja
05.07.1908 Gesetzgebung über das Gewerbewesen E Ja Ja
21.03.1920 Gesetz betreffend die Ordnung des Arbeitsverhältnisses E Ja Nein
31.10.1920 Bundesgesetz betreffend Arbeitszeit beim Betriebe der Eisenbahnen und anderen Verkehrsanstalten E Ja Ja
17.02.1924 Abänderung des Fabrikgesetzes (Aufhebung des Achtstundentags) E Nein Nein
31.03.1931 Initiativbegehren betreffend Recht auf Arbeit E Nein Nein
02.06.1935 Bekämpfung der wirtschaftlichen Krise und Not (Kriseninitiative) E Nein Nein
04.06.1939 Ausbau der Landeverteidigung und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit E Ja Ja
29.10.1944 Bundesgesetz über den unlautern Wettbewerb E Ja Ja
08.12.1946 Recht auf Arbeit E Nein Nein
18.05.1947 Wirtschaftsreform und Rechte der Arbeit E Nein Nein
06.07.1947 Revision des Wirtschaftsartikels E Ja Ja
11.12.1949 Ergänzung von Art. 8 des Wirtschaftsgesetzes (Bedürfnisklausel im Gastgewerbe) K Nein -
23.11.1952 Weiterführung einer beschränkten Preiskontrolle E Ja Ja
06.12.1953 Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Arbeitslosenversicherung K Nein -
20.06.1954 Fähigkeitsausweis in einzelnen Gewerben E Nein Nein
13.03.1955 Schutz der Mieter und Konsumenten E Ja Nein
04.03.1956 Befristete Weiterführung einer beschränkten Preiskontrolle E Ja Ja
13.05.1956 Hilfe an die Holzverzuckerungs AG (Emser Werke) E Ja Nein
26.01.1958 Missbrauch wirtschaftlicher Macht (Kartellinitiative) E Nein Nein
26.10.1958 Einführung der 44-Stunden-Woche (Arbeitszeitverkürzung) E Nein Nein
29.05.1960 Befristete Weiterführung einer beschränkten Preiskontrolle E Ja Ja
03.12.1961 Bundesbeschluss über die schweizerische Uhrenindustrie (Uhrenstatut) E Ja Ja
06.12.1964 Befristete Weiterführung einer beschränkten Preiskontrolle E Ja Ja
28.02.1965 Bekämpfung der Teuerung (Massnahmen in der Bauwirtschaft) E Ja Ja
28.02.1965 Bekämpfung der Teuerung (Massnahmen auf dem Geld- und Kapitalmarkt und im Kreditwesen) E Ja Ja
02.12.1973 Überwachung der Preise, Löhne und Gewinne E Ja Ja
13.06.1976 Arbeitslosenversicherung E Ja Ja
05.12.1976 Einführung der 40-Stunden-Woche E Nein Nein
05.12.1976 Preisüberwachung E Ja Ja
28.05.1978 Einführung der Sommerzeit E Nein Nein
03.12.1978 Milchwirtschaftsbeschluss E Ja Ja
28.09.1980 Gesetz über die Wirtschaftsförderung K Ja -
14.06.1981 Gegenvorschlag: Absicherung der Rechte der Konsumenten E Ja Ja
29.11.1981 VVO zum Wirtschaftsförderungsgesetz betr. Förderung des Tourismus im Kanton Uri K Nein -
28.11.1982 Gegenvorschlag: Zur Verhinderung missbräuchlicher Preise E Nein Nein
28.11.1982 Verhinderung missbräuchlicher Preise E Ja Ja
06.12.1987 Gesetz über den Ladenschluss, das Marktwesen und das Wandergewerbe K Ja -
04.12.1988 Herabsetzung der Arbeitszeit E Nein Nein
26.09.1993 Massnahmen in der Arbeitslosenversicherung E Ja Ja
26.09.1993 Für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag (1. August-Initiative) E Ja Ja
26.11.1995 Änderung des Wirtschaftsförderungsgesetzes K Ja -
01.12.1996 Änderung des Bundesgesetzes über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz) E Nein Nein
01.12.1996 Gesetz über die Einführung des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (EG/SchhKG) K Ja -
28.09.1997 Finanzierung der Arbeitslosenversicherung E Ja Nein
27.09.1998 Wirtschaftsänderungsgesetz (WFG) K Ja -
29.11.1998 Änderung des Bundesgesetzes über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz) E Ja Ja
02.12.2001 Volksinitiative "für eine Kapitalgewinnsteuer" E Nein Nein
02.12.2001 Gesetz über den Ladenschluss und die Sonntagsruhe (LSG) K Nein -
03.03.2002 Volksinitiative "für eine kürzere Arbeitszeit" E Nein Nein
24.11.2002 Änderung des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz) E Ja Ja
09.02.2003 Kantonales Gesetz über den Ladenschluss und die Sonntagsruhe (LSG) K Ja -
27.11.2005 Änderung des Bundesgesetzes über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz) E Nein Ja
29.11.2009 Änderung des Gesetzes über den Ladenschluss und die Sonntagsruhe (LSG) K Nein -
26.09.2010 Änderung des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG) E Ja Ja
11.03.2012 Bundesgesetz über die Buchpreisbindung (BuPG) E Nein Nein
11.03.2012 Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» E Nein Nein
03.03.2013 Volksinitiative "gegen die Abzockerei" E Ja Ja
22.09.2013 Änderung des Wirtschaftsförderungsgesetzes (WFG) K Ja  
22.09.2013 Änderung des Arbeitsgesetzes (Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops) E Nein Ja
24.11.2013 Volksinitiative "1:12 - für gerechte Löhne" E Nein Nein
18.05.2014 Volksinitiative "Für den Schutz fairer Löhne (Mindestlohn-Initiative)" E Nein Nein

 
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 185.2014