Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Samstag, 29. November 2025
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Sonntag, 29. November 2020
Bei der Konzernverantwortungsinitiative wird es knapp
Bei der Abstimmung über die Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» (kurz: Konzernverantwortungsinitiative) wird es so knapp wie schon lange nicht mehr. Bundesweit stimmt eine knappe Mehrheit der Stimmbevölkerung von 50,7 Prozent der Vorlage zu – das ist ein Unterschied von 37’500 Stimmen. Dennoch gilt die Vorlage als abgelehnt, weil sie die Hürde des Ständemehrs nicht geschafft hat: lediglich achteinhalb Kantone stimmen der Konzernverantwortungsinitiative zu, 14½ Standesstimmen entfallen auf die Neinseite. Abgelehnt wird die Konzernverantwortungsinitiative auch im Kanton Uri. 58,5 Prozent der Urner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagen Nein. In keiner einzigen Gemeinde wird die Vorlage angenommen.
Quellen / Literatur:
UW 96, 02.12.2020, S. 1.
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Sonntag, 29. November 2020
Erneutes Nein Erstfelds zu einer Schulhaussanierung
Die Erstfelder Bürgerinnen und Bürger erteilen an der Urnenabstimmung dem Vorhaben, die Schulinfrastrukturen zu erneuern, eine Abfuhr erteilt. Der Kredit in der Höhe von 13,75 Millionen Franken wird mit 55,9 Prozent Neinstimmen verworfen. Bereits im Jahr 2015 hatte die Erstfelder Bevölkerung ein Sanierungsvorhaben abgelehnt. Die Gemeindebehörden zeigen sich enttäuscht. Der Sanierungsbedarf bleibt, ein Neubau für die Schule ist aber in weite Ferne gerückt.
Quellen / Literatur:
UW 96, 02.12.2020, S. 1, 9.
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Sonntag, 29. November 2020
Klares Resultat bei Kriegsmaterial-Initiative
Deutlich abgelehnt wird auf eidgenössischer Ebene die zweite Vorlage des Abstimmungssonntags: die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten». 57,5 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung lehnt die Initiative ab. In Uri ist das Ergebnis mehr als deutlich. 71,2 Prozent sagen Nein. Selbst in Altdorf, wo die Zustimmung noch am grössten ist, wird die Initiative mit 62,1 Prozent abgelehnt.
Quellen / Literatur:
UW 96, 02.12.2020, S. 1.
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Sonntag, 29. November 2020
Max Dätwyler im 92. Altersjahr gestorben
Der Unternehmer und Mäzen Max Dätwyler stirbt im 92. Altersjahr in Altdorf. Zusammen mit seinem Bruder hat Max Dätwyler die «Guumi» zum Konzern von Weltformat gemacht und mit einer einzigartigen Nachfolgeregelung gleichzeitig dafür gesorgt, dass dieser dem Kanton Uri erhalten blieb. Max Dätwyler, bewies nicht nur viel unternehmerisches Geschick, sondern hatte auch eine ausgesprochen musische Ader. Er engagierte sich im Kanton Uri bei zahlreichen kulturellen Projekten.
Quellen / Literatur:
UW 96, 02.12.2020, S. 1, 7.
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Sonntag, 29. November 2020
Neuer Gemeindepräsident in Hospental
In Hospental wird der Gemeinderat neu bestellt. Rolf Tresch wird mit 49 Stimmen zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt, auf andere Namen entfallen 14 Stimmen. Die Wahlbeteiligung beträgt 52,9 Prozent. Der bisherige Gemeindeverwalter wird das Präsidium am 1. Januar von Renata Graf übernehmen, die seit 2019 im Amt ist.
Quellen / Literatur:
UW 96, 02.12.2020, S. 9.
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Sonntag, 29. November 2020
Peter Tresch gewinnt Kampfwahl in Göschenen
Göschenen wählt mit Peter Tresch-Gimmel einen neuen Gemeindepräsidenten. Er setzt sich in der Kampfwahl gegen Klara Schweizer durch und erhält 148 Stimmen. Auf Klara Schweizer entfallen 40, auf andere Namen 12 Stimmen. Die Wahlbeteiligung beträgt 67,2 Prozent. Altlandratspräsident Peter Tresch löst Felix Cavaletti ab, der insgesamt zwölf Jahre im Gemeinderat, davon acht Jahre als Präsident, tätig war.
Quellen / Literatur:
UW 96, 02.12.2020, S. 9.
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DAS HEUTIGE DATUM
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