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Gegenstände des Früh- und Hochmittelalters



Jahrzeitbuch (Lazariter)
Manuskripte
1220 -1230
um 1225 angelegt; Pergament: 30 BIätter mit Einträgen des 13. bis 15. Jahrhunderts; ältestes erhaltenes Urner Jahrzeitbuch.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 176.
  
   


Lazariter-Statutenbuch für Seedorf
Manuskripte
1180 -1321
Pergament; 25 BIätter; älteste bekannte Lazariterstatuten, teils ins 12. Jahrhundert zurückreichend, 1314 verdeutscht und ergänzt durch Sigfrit von Slatte, Provinzkomtur, mit einer Erweiterung von 1321. 1606 in einem unterirdischen Gewölbe beim Kirchenchor gefunden.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 176.
  
   


Goldener Petschierring mit einem Löwen (Arnold von Brienz)
Schmuck
1195 -1205
wohl des Klosterstifters Arnold von Brienz; 1606 im Boden gefunden, wird mit dem Schild in Zusammenhang gesetzt.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 181.
  
   


Halbes Schwert (Arnold von Brienz)
Waffen
1195 -1205
wohl des Klostergründers Arnold von Brienz; 1606 im Boden gefunden.
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 181.
  
   


Schild von Seedorf (Arnold von Brienz)
Waffen
1150 -1200
Schild des Klosterstifters Arnold von Brienz; hing in der ersten Kirche des Lazariterhauses und in deren Nachfolgebau; Holz; Höhe 87 cm (Schildfuß abgebrochen), ursprüngliche Höhe etwa 1 m; Breite 57-67 cm; Dicke 1,5 cm. Schild von spitzer Form, mit leicht gebauchten Seiten und flacher Oberkante mit abgerundeten Ecken. Vorder- und Rückseite mit Schweinslederüberzug, darauf eine Gips- und eine Kreidegrundierung und eine ursprünglich blaue Farbe (grünlich verfärbt). Ein aufrechter grimmender Löwe steht auf einer Stufe. Dieser ist der Fläche in einer Silbermasse aufmodelliert. Auf der Vorderseite sichtbar acht Nagelköpfe der Beriemung, Bronze vergoldet. Der Schild ist vermutlich auf einer der Stationen einer Kreuzzugs- oder Heiliglandfahrt entstanden. Er ist der älteste erhaltene mittelalterliche Reiterschild des Abendlandes und eines der frühesten Zeugnisse der Heraldik.
1898 bildete der Schild den Hauptanreiz für das Schweizerische Landesmuseum, die Sammlung Anton Deniers zu erwerben, er wurde mit 30‘000 Franken veranschlagt.
Foto: Vorlage Schweizerisches Landesmuseum, Zürich

Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 176 ff.
  
   

 
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Zeugen der Geschichte im Historischen Museum Uri.

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 5.1.2016