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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Donnerstag, 1. Oktober 2009
Beim Schwimmbad Altdorf wird nun gebaut
Ein Brandungswellenbad, eine Breitwasserrutsche und ein erweitertes Kinderplanschbecken. Dies alles steht nächstes Jahr im Schwimmbad Altdorf den Badegästen zur Verfügung. Endlich durfte er zur Schaufel greifen. Christian Mattli, Verwaltungsratspräsident der Schwimmbadgenossenschaft Altdorf, strahlte über das ganze Gesicht. Nach einer mehrjährigen Projektierungsphase für die neuen Aussenanlagen des Schwimmbads Altdorf fand am vergangenen Donnerstag, 1. Oktober, nun der Spatenstich statt. Gut Ding will Weile haben, heisst es im Volksmund so schön. Bereits seit 38 Jahren steht in der Zweckbestimmung der Schwimmbadgenossenschaft Altdorf: Die Genossenschaft will die Volksgesundheit fördern durch den Bau und den Betrieb eines Freiluft- und Schwimmbads. «Der erste Teil dieser Vision, der Bau von einem Hallenbad, ist 1978 Wirklichkeit geworden», führte Christian Mattli aus, «der zweite Teil von der Vision, der Bau von einem Freiluftbad, hat dann mehr Zeit gebraucht». Nun geht alles aber sehr schnell: Bereits im Frühling 2010 sollen das neue Brandungswellenbad, die Breitwasserrutsche und das erweiterte Kinderplanschbecken inklusive Garderobe und WC-Anlage den Badegästen übergeben werden. Das benötigte Warmwasser wird dann von einer bestehenden Grundwasser-Wärmepumpe, einer neuen Sonnenkollektor-Anlage auf dem Dach und einer neuen Holzschnitzelheizung stammen. Zu 80 Prozent Urner Firmen Das gesamte Ausbauprojekt kostet 4,7 Millionen Franken. «Dass unsere Aufträge jetzt just im wirtschaftlichen Abschwung kommen, trägt sicher dazu bei, die Wirtschaft in Uri zu stärken», findet Christian Mattli. Dies bestätigt der Präsident der Schwimmbad-Baukommission, Markus Holzgang: «Rund 80 Prozent des Auftragsvolumens konnten im Kanton Uri vergeben werden.» Von auswärts kommen nur das Planungsbüro und die Spezialisten für die Schwimmbadtechnik. Finanziert wird der Bau einerseits vom Kanton (2,3 Millionen Franken), der Gemeinde Altdorf (1 Million Franken), durch Investitionshilfe-Darlehen des Bundes (900`000 Franken) und Spenden und Sponsoringbeiträgen (500`000 Franken). Geht ein Nichtschwimmer demnächst Wasserballspielen? Auf das neue Erlebnisbad freut sich auch der Urner Volkswirtschaftsdirektor und Landammann, Isidor Baumann. «Die attraktiven Aussenanlagen des Schwimmbads Altdorf werden dereinst einen zusätzlichen Anreiz bieten, den Kanton Uri zu besuchen», sagt er anlässlich des Spatenstichs. Bereits heute stammen rund ein Viertel der Gäste des Schwimmbads Altdorf nicht aus Uri. Obwohl selber Nichtschwimmer, gehören für Isidor Baumann Wassersportanlagen zum Grundangebot einer Region. Auch die Altdorfer Gemeindepräsidentin, Barbara Bär, sieht im neuen Sport- und Erlebnisbad nur Vorteile. Es stärke einerseits die Qualität des Wohn- und Arbeitsortes Altdorf und hebe andererseits die touristische Attraktivität von Uri. Sie persönlich freut sich «auf literweise Spass im Schwimmbad Altdorf». Bald ein wenig Spass haben, wird auch Nichtschwimmer Isidor Baumann. Er erhielt aus den Händen von Alt-Verwaltungsratspräsident Isidor Kneubühler (notabene sein ehemaliger Schwimmlehrer) einen Gutschein für die Teilnahme beim Wasserball-Sportpass nächste Woche.
Quellen / Literatur: UW 77, 3.10.2009

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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Franz Müller den Dorfladen in Sisikon
Für den Erhalt der Poststelle hat es in Sisikon nicht gereicht, für den Dorfladen hingegen schon. Die Übergabe von Martin Jud an Franz Müller klappte reibungslos. Die Poststellen schliessen, Bahnhöfe werden nicht mehr bedient, traditionsreiche Dorfläden gehen zu. Viele kleinere Urner Gemeinden haben in den letzten Jahren harte Schläge einstecken müssen. Denn: Wenn der Dorfladen oder die Post wegfällt, geht auch Stück Dorfleben verloren. Auch Sisikon drohte nach der Aufgabe der Poststelle nun die Schliessung des Dorfladens. Martin Jud, der den Dorfladen und die Bäckerei in der Seegemeinde während langer Jahre geführt hatte, musste vor zwei Jahren aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Die Schliessung des Traditionsgeschäftes drohte. Bereits 2007 bekräftigten die Sisiger in einer Umfrage, an ihrem Laden festhalten zu wollen. «Ein Dorf ohne Laden ist wie ein Leben ohne Musik», hiess es damals von Seiten der Gemeinde. Lange wurde nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger gesucht. Am vergangenen Donnerstag, 1. Oktober, hat nun Franz Müller-Schelbert den Dorfladen Sisikon und die Bäckerei mitsamt der Filiale in Morschach übernommen.
Quellen / Literatur: UW 78, 7.10.2009

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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Urner Kleinviehschau in Altdorf
An der diesjährigen Urner kantonalen Kleinviehschau im Eyschachen sind am vergangenen Donnerstag, 1. Oktober, insgesamt 610 Ziegen und Schafe aufgeführt – im vergangenen Jahr waren es noch 615. OK-Präsident Markus Baumann spricht von einer «sehr hochstehenden Qualität» der aufgeführten Tiere. Höhepunkt der diesjährigen Schau war die Wahl zum «Mister» beziehungsweise zur «Miss». Bei den Weissen Alpenschafen holte sich Widder Lex von Hanspeter Bricker-Arnold, Unterschächen, den «Mister»-Titel. «Miss» der Weissen Alpenschafe wurde «Tinka» von Thomas Epp, Silenen. Auch bei den Ziegen wurden die begehrten Titel vergeben. Die Toggenburgerziege «Hella» von Fridolin Brand-Imhof, Bürglen, wurde zur «Miss» gekürt. Ebenfalls einen «Miss»-Titel holte sich die Gämsfarbige Gebirgsziege Ziba von der Betriebsgemeinschaft Kempf/Arnold, Isenthal. In der Schöneuterbeurteilung gewannen die Toggenburgerziege Glöggli und die Saanenziege Elvira von Josef und Martin Herger, Isen­thal, die Gämsfarbige Gebirgsziege Weina der Gebrüder Furger, Göschenen, sowie die Gämsfarbige Gebirgsziege Biond von Benj Gisler, Schattdorf. Der Kollektionensieger bei den Schafen ist Hans Müller-Betschart, Altdorf. Bei den Toggenburgerziegen gewann die Kollektion von Josef und Martin Herger, Isenthal, und bei den Gämsfarbigen Gebirgsziegen setzte sich die Kollektion von Benjamin Gisler, Schattdorf, durch. Die diesjährige Kleinviehschau verlief gemäss Markus Baumann reibungslos. «Der Probelauf für die Grossviehschau heute Samstag haben wir bestanden», betont er.
Quellen / Literatur: UW 77, 3.10.2009

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 13.08.2026