Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Samstag, 12. Oktober 2013
"Z'hech usä" - Theater in Gurtnellen
Die Theatergruppe Gurtnellen feiert die gelungene Premiere von "Z'hech üsä". Es ist die Geschichte eines gemeindepräsidenten und Möchtegern-Dirigenten aus den 1970er-Jahren, die Flower-Power-Zeit mit Drogenexzessen.
Quellen / Literatur:
UW 82, 19.10.2013, S. 19.
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Samstag, 12. Oktober 2013
«Avenir Suisse» kritisiert Finanzausgleich
Der Urner Finanzausgleich kommt bei einer Studie von «Avenir Suisse» nur bedingt gut weg. Kritisiert wird insbesondere, dass kleinere Gemeinde bevorzugt werden. Das hemme die Effizienz. In einer Studie von «Avenir Suisse» – einem liberalen Kompetenzzentrum – wurden die Systeme des Finanzausgleich innerhalb der Schweizer Kantone miteinander verglichen. Uri erhält dabei nur bedingt gute Noten. Zwar wird die Grundstruktur des Urner Finanzausgleichs als modern und gut bezeichnet (2. Rang), die explizite Bevorzugung kleiner Gemeinden kommt bei den Studienverfassern allerdings schlecht an. So würden Extrazahlungen, eine hohe Mindestausstattung sowie der Ausgleich von «Lasten der Kleinheit» wenig zur Effizienz des Systems beitragen, so die Kritik von «Avenir Suisse».
Quellen / Literatur:
UW 80, 12.10.2013, S. 5.
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Samstag, 12. Oktober 2013
Die schönste Burenziege kommt aus Uri
Bei der Vianco Arena in Brunegg werden an der vom Verein Swiss-Boer organistierten Ziegenschau 106 der schönsten Burenziegen der Schweiz gezeigt. Auch drei Urner Zuchtbetriebe nehmen daran teil. "Roja", die Zege des Silener Ehepaares Marianne und Wendel Loretz wird dabei zur Miss 2013 gekürt.
Quellen / Literatur:
UW 82, 19.10.2013, S. 12.
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Samstag, 12. Oktober 2013
Holzheizwerk erstmals befeuert
Erstmals wurde im Holzheizwerk in Göschenen eingefeuert. Dem Andermatter Gemeindepräsident Roger Nager und Ständerat Isidor Baumann war es vorenthalten, erstmals richtig einzufeuern. Das neue Fernwärmenetz für Andermatt hat eine weitere wichtige Hürde genommen. Rechtzeitig zum ersten Schneefall wurde im Holzheizwerk in Göschenen erstmals eingefeuert. Der Gemeindepräsident von Andermatt, Roger Nager, sowie Ständerat Isidor Baumann war es vorenthalten, erstmals einzuheizen. Das Holzheizwerk in Göschenen, das in den vergangenen Monaten im Gebiet «Eidgenössisch» erstellt wurde, ist der Kern des neuen Wärmeverbundes für Andermatt. Das in Göschenen mithilfe des Holzheizwerks erwärmte Wasser wird durch die Schöllenen hinauf nach Andermatt geliefert. Auf der Höhe Urnerloch wird das Wasser durch die Abwärme einer Militäranlage erneut erhitzt, bevor es zu den Abnehmern in Andermatt gelangt. Unter anderem wird auch das Luxushotel «The Chedi Andermatt», das am 6. Dezember Eröffnung feiert, durch den Wärmeverbund mit Wärme versorgt.
Quellen / Literatur:
UW 81, 16.10.2013, S. 9.
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Samstag, 12. Oktober 2013
Projektwettbewerb - Urner plant Parkhaus in Murten
In Murten soll ein Parkhaus das «Stedtli» vom Verkehr entlasten. Architekt Lukas Baumann aus Andermatt hat sich im Projektwettbewerb gegen 84 Konkurrenten durchgesetzt. Ein Parkhaus mit 300 Parkplätzen direkt ausserhalb der Stadtmauern soll die Altstadt von Murten zukünftig vom Verkehr entlasten. 85 Planerinnen und Planer haben sich am Wettbewerb der Gemeinde Murten beteiligt. Durchgesetzt hat sich – nach vier Ausscheidungsrunden – das Projekt «Prinz von Tarent», wie die «Freiburger Nachrichten» schreiben. Hinter dem Projekt steht ein junger Urner Architekt: der 33-jährige Lukas Baumann aus Andermatt. «Wenn man ein Projekt einreicht, hofft man natürlich immer, dass es gewinnt», sagt Lukas Baumann auf Anfrage. «Damit rechnen kann man bei so vielen Mitbewerbern aber nicht. Umsomehr freue ich mich, dass es geklappt hat.» Zuvor hatte er bei anderen Wettbewerben bereits einen 3. und einen 6. Platz belegt.
Quellen / Literatur:
UW 80, 12.10.2013, S. 16.
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Samstag, 12. Oktober 2013
RHC Uri siegt im ersten Spiel
Mit einem Auswärtssieg in Biasca startet der RHC Uri in die neue Nationalliga A-Saison. Neuzugang Pol Garriga trifft gleich zweimal. Zudem treffen Joshua Imhof, Manuel Gisler und Michael Gerig für die Urner. Der Sieg gegen Biasca ist umso höher einzustufen, weil die Tessiner vor der Saison als eigentliche Transfersieger galten.
Quellen / Literatur:
UW 81, 16.10.2013
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Samstag, 12. Oktober 2013
Ronnie Bratschi belegt den 3. Platz in der Schweizer Bergmeisterschaft
Der Seedorfer Ronnie Bratschi belegt in der Schweizermeisterschaft im Bergrennen in der Königsklasse der Tourenwagen den 3. Platz. Er erreichte, abgesehen von einem Ausfall in La Roche, mit seinem Mitsubishi Evo bei jedem Rennen einen Podestplatz. Schweizermeister wird Albin Mächler.
Quellen / Literatur:
UW 80, 12.10.2013, S. 21.
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Samstag, 12. Oktober 2013
SBB investieren 162 Millionen Franken in Uri
Mit dem Bau des Kantonsbahnhofs in Altdorf, der Sanierung am Axen und weiteren Projekten machen die SBB Uri fit für die Zukunft nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels. Über einen IC-Halt in Uri wird noch immer diskutiert. 162 Millionen Franken investieren die SBB in den Ausbau der Bahninfrastruktur in Uri – hauptsächlich am Axen, beim Kantonalbahnhof Altdorf sowie beim Erhaltungs- und Interventionszentrum in Erstfeld. Änderungen gibt es aber auch beim Fahrplan, wie an einem Mediengespräch klargestellt wurde. Da die Strecke Zug–Arth Goldau bis Mitte 2018 gesperrt bleibt, das seeseitige Gleis am Axen bis 2019 saniert wird und auch im Tessin noch Arbeiten anfallen, geht es auch nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Jahr 2016 nur schrittweise zum definitiven Fahrplan, wie Nicolas Germanier, Leiter SBB-Fahrplan und Netzdesign, am Mediengespräch erläuterte. Ab 2017 fährt der Interregiozug aus Basel fährt stündlich nur noch bis Erstfeld und nicht mehr – wie bis dahin – nach Göschenen. Wer über die Gotthard-Bergstrecke nach Bellinzona will, muss dann also auf den Regioexpress in Form eines Flirt-Zugs umsteigen. «Mit den hohen Fenstern im ‹Flirt› wird den Reisenden damit eine bessere Sicht auf die Bergstrecke geboten», erklärte Nicolas Germanier. Ausserdem bleibe die Fahrzeit von Erstfeld nach Göschenen in etwa gleich wie bis anhin mit den Interregiozügen. Zudem hätten es Reisende, die über die Bergstrecke fahren, ohnehin nicht sehr eilig. Und: Saisonal an Wochenenden fährt der Interregiozug weiterin bis nach Göschenen.
Quellen / Literatur:
UW 80, 12.10.2013, S. 3.
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Samstag, 12. Oktober 2013
Urner sichert sich Nachwuchspreis
Die Besucher der Fachmesse Holz 2013 wählen aus 98 Exponaten ihr Lieblingsmöbel und bestimmen so den «Nachwuchsstar» der Schreiner. Es gewinnt Reto Kempf aus Isenthal mit seinem multifunktionalen «SiTi-Möbel», einem selber konzipierten Sitztisch.
Quellen / Literatur:
UW 81, 16.10.2013; S. 3.
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Samstag, 12. Oktober 2013
Werner Biermerier als Kommissar im Fernsehen
Werner Biermeier spielt in der ARD den Kriminalkommissar Fritz Kaminski – und hofft auf gute Einschaltquoten beim Pilotfilm zur Serie «Wenckes Verbrecher».
Die ARD schickt eine neue Serie aus ihrer Vorabendkrimireihe «Heiter bis tödlich» auf Sendung: «Wenckes Verbrecher». Mittendrin: Werner Biermeier. Der Urner Schauspieler mimt im Pilotfilm unter dem Titel «Beiss nicht gleich in jeden Apfel» den Fritz Kaminski, einen von drei Kriminalkommissaren in den Hauptrollen. Ausgestrahlt wird am Samstag, 12. Oktober, nur der Pilotfilm der Serie. «Erst dann wird entschieden, ob die Staffel produziert wird oder nicht», erklärt Werner Biermeier auf Anfrage. Der Urner hofft deshalb auf gute Einschaltquoten. Denn er ist überzeugt von der Serie. «Anders als in anderen Formaten geht es in der Krimireihe ‹Heiter bis tödlich› nicht nur um Mord und Totschlag», so Werner Biermeier. Vielmehr werden auch der Alltag eines Kriminalkommissariats sowie die Geschichten der Protagonisten beleuchtet. «Mit vielen Irrungen und Wirrungen», fügt Werner Biermeier an.
Quellen / Literatur:
UW 79, 9.10.2013, S. 10.
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Samstag, 12. Oktober 2013
Zahl der integrierten Sonderschüler steigt
Bereits 49 Kinder mit Behinderungen besuchen die Regelschule, dreimal mehr als noch 2008. Deshalb haben sich die Kosten für die Integrative Sonderschulung (IS) vervierfacht. Gleichzeitig sanken aber die Kosten der Sonderschule. 2010 trat der Kanton Uri nach einer Volksabstimmung dem Sonderpädagogik-Konkordat bei. In einer Interpellation fordert SVP-Landrätin Petra Simmen (Altdorf) von der Regierung nun Auskunft darüber, wie sich die Situation in Uri seither entwickelt hat. Die Antwort: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit einer Behinderung, welche eine normale Schulklasse besuchen, hat sich seit 2008 verdreifacht. 49 Kinder sind zurzeit im Rahmen der Intergrativen Sonderschulung (IS) in eine Regelklasse integriert. Das habe allerdings nichts mit dem Beitritt zum Sonderpädagogik-Konkordat zu tun, hält die Regierung in ihrer Antwort fest. Im Rahmen des Behindertengleichstellungsgesetzes aus dem Jahr 2004 müsse die Integration behinderter Kindern so oder so gefördert werden. Die Kosten für die Sonderschulung (inklusive IS) seien seit 2008 praktisch gleich geblieben, so die Regierung.
Quellen / Literatur:
UW 80, 12.10.2013, S. 2.
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DAS HEUTIGE DATUM
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