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Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag

Freitag, 25. September 2026

Sonntag, 25. September 2016
Alpmutschli vom Urnerboden sichert sich Platz 1
Beim Swiss Cheese Award 2016 in Les Charbonnières im Vallée de Joux sind die Urner Käse in diesem Jahr besonders erfolgreich. Das Alpmutschli vom Urnerboden von Martin Stadelmann belegt in der Kategorie Übrige Alpkäsen Platz 1. Bei den Übrigen Halbhartkäse ohne Aroma mischt, wie schon so oft bei Käseprämierungen, der Seelisberger «Wirzigä» mit – der würzige Käse aus der Bergkäserei von Hans Aschwanden in Seelisberg rangiert auf Platz 3. Dass die ausgezeichneten Käsespezialitäten nicht nur die Jury überzeugen, sondern auch den Käseliebhaber, zeigt sich schon heute in den guten Absatzzahlen.
Quellen / Literatur: UW 78, 1.10.2016, S. 15

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Sonntag, 25. September 2016
Ein Freudentag für Radsportbegeisterte
Der vierte motorfreie Velotag am Klausenpass lockt sowohl Gäste aus der Schweiz als auch aus dem angrenzenden Ausland an. Rund 3200 Radsportler sind in die Pedalen getreten.Von 9.00 bis 16.00 Uhr wird der Klausenpass zwischen Unterschächen und Linthal für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Quellen / Literatur: UW 77, 28.9.2016, S. 1.

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Sonntag, 25. September 2016
Ein Volksentscheid mit Symbolcharakter
Die Kinder- und Jugendförderung geniesst in Uri seit Jahren einen hohen Stellenwert. Mit einem deutlichen Ja zum Gesetz über die Förderung von Kindern und Jugendlichen sorgt das Urner Stimmvolk dafür, dass die Kinder- und Jugendförderung im Kanton künftig auch rechtlich verankert ist. 64,3 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger heissen die Vorlage gut. Das Kinder- und Jugendförderungsgesetz ist ein Rahmenerlass, der Zweck, Zuständigkeiten, Organisation, Aufgaben und Finanzierung der ausserschulischen Kinder- und Jugendförderung in Uri regelt. Der Regierungsrat hat dem Stimmvolk die Annahme des Gesetzes empfohlen. Als einzige Partei hat die SVP die Vorlage abgelehnt.
Quellen / Literatur: UW 77, 28.9.2016, S. 2.

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Sonntag, 25. September 2016
Gesamtsieg für Nadia Walker zum Abschluss der Karriere
Nadia Walker fährt beim Iron Bike Race in Einsiedeln aufs Podest. Die Altdorfer Elitefahrerin wird ausgezeichnete Dritte und holt zum Ende ihrer Karriere den Gesamtsieg in der Garmin-Bike-Marathon-Classics-Rennserie. Knapp 1600 Bikerinnen und Biker nehmen bei optimalen Bedingungen eine der drei Strecken (53, 77 oder 101 Kilometer) unter die Räder. Nadia Walker startet als Leaderin der Gesamtwertung der Garmin-Bike-Marathon-Classics-Serie in ihr letztes Rennen. 2011, 2012 und 2013 hat sie jeweils die Mitteldistanz-Serie für sich entschieden und in den vergangenen zwei Jahren in der Langdistanz- Serie den 2. Platz belegt.
Quellen / Literatur: UW 77, 28.9.2016, S. 23.

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Sonntag, 25. September 2016
Handwerksmarkt und Alpabzug locken viele Gäste an
Der 7. Isenthaler Handwerksmarkt mit einheimischen 24 Standbetreiber lockt Scharen von Gästen an. Viele erwandern ob Isleten den neuen Erlebnisweg «Urchigs Handwärch». Den Höhepunkt des Tages bildet der Alpabzug. Prächtig geschmückte Kühe mit grossen Treicheln und eine grosse Schafherde ziehen mitten durch das Dorf. Hunderte Zuschauende säumen Strassen und Plätze.
Quellen / Literatur: UW 77, 28.9.2016, S. 16.

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Sonntag, 25. September 2016
Kilbi war einmal mehr ein Volltreffer
Der prachtvolle Sonntag lockt an der Attinghauser Chilbi viel Volk auf den Schulhausplatz. Nach dem kirchlichen Festakt und dem Apéro – serviert von der Jungwacht – stehen Attraktionen wie ein Spielparcours, Flohmarkt und Schiessstand auf dem Programm.
Quellen / Literatur: UW 78, 1.10.2016, S. 18.

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Sonntag, 25. September 2016
Rindviehversicherung-Obligatorium gehört der Geschichte an
Im Jahr 1971 wurde im Kanton Uri ein Gesetz erlassen, das alle Rindviehbesitzer verpflichtete, ihre Tiere bei einer Rindviehversicherungskasse ihres Wohnorts oder ihres Versicherungskreises gegen Krankheit und Unfall zu versichern. Ab dem 1. Januar 2017 gehört dieses Obligatorium der Vergangenheit an. Das Urner Stimmvolk stimmt der Aufhebung des Gesetzes über die Rindviehversicherung mit 75,5 Prozent deutlich zu. Einzig in Bauen mit 50 Prozent Jastimmen und in Spiringen mit 53 Prozent halten sich die Befürworter und Gegner der Vorlage die Waage. In allen übrigen Urner Gemeinden beläuft sich der Ja-Anteil auf mindestens 61 Prozent. Mit einem Ja-Anteil von 89,5 Prozent fällt der Entscheid zur Abschaffung des Rindviehversicherungsgesetzes von 1971 in Realp am deutlichsten aus. Mit dem Ja-Entscheid folgt das Urner Stimmvolk der Empfehlung von Regierung und Parlament. Der Landrat hat die Aufhebung des Gesetzes klar mit 49 zu 9 Stimmen gutgeheissen. Nach dem Volksentscheid müssen sich die bestehenden Rindviehversicherungskassen bis Ende 2018 neu organisieren oder auflösen.
Quellen / Literatur: UW 77, 28.9.2016, S. 2.

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Sonntag, 25. September 2016
Stimmvolk pfeift Parlament erneut zurück
Die Mitglieder des Landrats müssen sich auch in Zukunft mit ihrer gegenwärtigen Entschädigung begnügen. Das Urner Stimmvolk verwirft die Änderung der Nebenamtsverordnung an der Urne mit einer Mehrheit von fast zwei Dritteln (65,9 Prozent) klar. Der Änderungsvorschlag stösst in keiner der 20 Urner Gemeinden auf Zustimmung. Mit einen Nein-Anteil von 81,3 Prozent sprechen sich die Unterschächner am deutlichsten gegen die Vorlage aus. Die Stimmbeteiligung liegt bei 34,9 Prozent. Die Vorlage sah eine moderate Erhöhung von 160 auf 200 Franken für ganztägige Sessionssitzungen beziehungweise von 105 auf 180 Franken für halbtägige Sessionssitzungen und Abendsitzungen vor. Die Höhe der Sitzgelder für den Landrat und dessen Kommissionen war letztmals im Juni 2004 angepasst worden.
Quellen / Literatur: UW 77, 28.9.2016, S. 2.

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Sonntag, 25. September 2016
Urner Ergebnisse im nationalen Trend
Das Schweizer Stimmvolk verwirft die beiden eidgenössischen Volksinitiativen am Urnengang mit klarer Mehrheit verworfen. Auch in Uri haben sowohl die Initiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» als auch die Initiative «AHVplus: für eine starke AHV» keine Chance. Das Bundesgesetz über den Nachrichtendienst hingegen wird wie in der übrigen Schweiz mit grosser Mehrheit angenommen. Die Initiative für eine «Grüne Wirtschaft » stösst in keiner einzigen Urner Gemeinde auf Zustimmung. 74,5 Prozent der Stimmberechtigten sagen Nein zur Vorlage, mit der eine Verbesserung des ökologischen Fussabdrucks hätte erreicht werden sollen. Am höchsten fällt die Ablehnung in den Gemeinden Realp mit einem Neinstimmenanteil von 93,3 Prozent und in Spiringen (92,4) aus. Den grössten Zuspruch erhält die Vorlage in Altdorf und Bauen. Gesamtschweizerisch sprechen sich über 63 Prozent gegen die Vorlage aus. Die Initiative «AHVplus» wird in Uri mit 69,8 Prozent verworfen. Schweizweit sind es 59,4 Prozent. Am deutlichsten saten die Isenthaler Nein (90,8 Prozent). In Erstfeld ist der Zuspruch mit 40,4 Prozent am höchsten. Zum Bundesgesetz über den Nachrichtendienst sagen in Uri 62,9 Prozent Ja. In der übrigen Schweiz sind es etwas über 65 Prozent. Mit Ausnahme von Isenthal und Unterschächen nehmen alle Urner Gemeinden die Vorlage an. Am deutlichsten fällt das Resultat in Hospental mit 72,9 Prozent Jastimmen aus.
Quellen / Literatur: UW 77, 28.9.2016, S. 3.

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25.09.2026

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 13.08.2026