Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Samstag, 26. September 2026
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Samstag, 26. September 2009
Eröffnung - Ein «Sprungbrett» in den ersten Arbeitsmarkt
Das Erwerbslosenprojekt «Sprungbrett» bietet rund 80 Personen eine Perspektive auf Arbeit. Dafür steht dem «Sprungbrett» nun eine neue Lokalität in Altdorf zur Verfügung.
Das Urner Beschäftigungsprogramm «Sprungbrett» ist umgezogen. Nachdem die bisherigen Lokalitäten für die fast 100 erwerbslosen Personen zu klein wurden, haben die Verantwortlichen am Schiesshüttenweg 2 in Altdorf neue Räumlichkeiten bezogen. Im Gebäude der ehemaligen Möbelfabrik Dauwalder stehen nun auf zwei Etagen insgesamt 720 Quadratmeter Fläche für Werkstatt, Kursräume und Büros zur Verfügung. Ende Jahr geht auch die verlängerte Pilotphase des Erwerbslosenprojekts zu Ende. Dank eines zugesicherten Basisbeitrages des Kantons Uri kann das Projekt aber weitergeführt werden.
Quellen / Literatur:
UW 75, 26.9.2009
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Samstag, 26. September 2009
Spatenstich - Andermatt steigt in eine höhere Liga auf
Jetzt kann Samih Sawiris mit Golfplatz, Podium und dem ersten Hotel beginnen. Beim Spatenstich waren aber nicht nur die Verantwortlichen erleichtert, dass es jetzt endlich losgeht.
Ein Spektakel am 26. September wurde erwartet. Und ein Riesenspektakel war es. Denn der Spatenstich für das Tourismusresort in Andermatt war kein normaler: Mit zwei Pneuladern vollzogen der ägyptische Investor Samih Sawiris, Regierungsrätin Heidi Z’graggen, Gemeindepräsident Karl Poletti und Gérard Jenni, der neue Geschäftsführer der Andermatt Alpine Destination Company (AADC), höchstpersönlich den Spatenstich für das Tourismusresort in Andermatt. Hoch oben auf einer Hebebühne sprachen sie dann hinunter zu den Gästen. Ein grosses Banner mit der Aufschrift «Andermatt Swiss Alps» prangte am Gerüst.
Mit diesem Logo tritt die AADC ab jetzt auf. Zahlreiche Einheimische, aber auch auswärtige Gäste und viele Journalisten verfolgten das Spektakel. «Bisher war Andermatt ein 2.-Liga-Ort. In ein paar Jahren können wir an der Championsleague der Tourismusbranche antreten», verkündete Gemeindepräsident Karl Poletti stolz. «Der einzige Unterschied zum Fussball ist, dass wir nicht nur einen, sondern mehrere Sieger haben.» Karl Poletti bezeichnete den Spatenstich als «ganz grossen Moment». Er wies aber auch darauf hin, dass es nicht nur ein Spass werde. Es würden auch Probleme auftreten, die es zu lösen gilt.
Ein Engel für Sawiris
Samih Sawiris freute sich an der Feier, denn mit dem Spatenstich sind die bürokratischen Hürden überwunden. «Endlich kann ich damit beginnen, worin ich Erfahrung habe», betonte er. Regierungsrätin Heidi Z’graggen aber entgegnete, dass das raumplanerische Verfahren in «ausserordentlich kurzer Zeit» erledigt werden konnte.
Die Justizdirektorin hatte nicht nur positive und dankende Worte für den ägyptischen Investor parat: Als Zeichen für eine gute weitere Zusammenarbeit schenkte sie ihm einen Engel, den sie bisher immer bei sich auf dem Pult hatte. «Ich habe mir geschworen, den Engel Samih Sawiris zu schenken, falls der Spatenstich tatsächlich vollzogen wird.» Sie dankte zusammen mit den Verantwortlichen aber vor allem der Urschner Bevölkerung, die sich von Beginn an mit dem Tourismusprojekt identifizieren konnte.
Die Einheimischen waren es auch, die sich an diesem Tag mit den Verantwortlichen freuten. «Endlich kann es losgehen», sagte der Andermatter Robert Suligoi. Diese Meinung teilten auf dem Fest auch viele andere. Dennoch bleibt er vorsichtig: «Es wird bestimmt auch Probleme geben.» Ob Probleme oder nicht, darum kümmerte sich zumindest an der Spatenstichfeier niemand. Mit Musik, einem Festmahl und viel Sonnenschein feierte die Urschner Bevölkerung den grossen Tag.
Teilprojekte werden jetzt gebaut
Der Spatenstich wurde auf dem Gelände des ehemaligen Waffenplatzes, in der Nähe der Kläranlage, getätigt. Dort entsteht ein zweigeschossiges Podium mit einer Nutzfläche von 58’000 Quadratmetern. «Das ist ein ganz zentrales Teilprojekt. Und mit einer Grösse von etwa neun Fussballplätzen wird es riesig», erklärte Gérard Jenni anlässlich der Medienkonferenz.
Das Podium beinhaltet Parkplätze, und die komplette Versorgung für das Resort wird darin untergebracht, damit das Resort autofrei wird. Mit dem Spatenstich kann aber nicht nur das Podium realisiert werden, sondern jetzt können auch das Hotel Chedi und der Golfplatz gebaut werden. Stararchitekt Jean-Michel Gathy versicherte, dass das Hotel Chedi kein «Alien» werde, sondern im Dorf «verschwindet».
Er ist davon überzeugt, dass besonders der Spa-Bereich im «Chedi» der weltweit beste werden soll. Das Hotel Chedi, das Podium und der Golfplatz sollen bis 2013 fertiggestellt sein. Für den Sommer 2010 ist schon der nächste Termin zum Feiern angesagt. Dann soll nämlich die Grundsteinlegung für die Teilprojekte gemacht werden.
Bobbahn auf dem Oberalppass
Trotz Baustart ruht sich Samih Sawiris jetzt aber nicht aus. Er hat schon neue Zukunftspläne: Eine Bobbahn soll realisiert werden. Dies bestätigte er gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Zurzeit ist eine Bahn auf dem Oberalppass in Planung. Franz Egle, Zuständiger für die Sportanlagen rund um das Resort, erklärte, dass dort mit sehr wenig Aufwand eine Bobbahn auf einer Militärstrasse realisiert werden könne. 1500 Meter lang soll die Bahn werden und zehn Kurven beinhalten. Sowohl für den Spitzensport als auch für die Öffentlichkeit soll die Bobbahn dereinst genutzt werden können.
Quellen / Literatur:
UW 76, 30.9.2009
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Samstag, 26. September 2009
Start-Schweizermeisterschaften in Andermatt
Bobprofis aus Österreich, Spanien oder Slowenien treten an den Start-Schweizermeisterschaften in Andermatt an. Erfolgreichster Sportler ist an diesen Tagen Beat Hefti mit seinem Team vom Bobclub Zentralschweiz. Er holt im Bob-Einzelstart, im Zweierbob, und im Viererbob die Goldmedaille.
Quellen / Literatur:
UW 76, 30.9.2009
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Samstag, 26. September 2009
Über 400 Velos für Afrika
Die Velosammlung für Afrika ist ein grosser Erfolg. Die Energie- und Umweltkommission Altdorf hat über 400 ausgediente fahrräder entgegengenommen. Diese werden nun von der Caritas Luzern in Arbeitsprojekten für den Versand nach Afrika vorbereitet.
Quellen / Literatur:
UW 76, 30.9.2009
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DAS HEUTIGE DATUM
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