Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Samstag, 26. September 2026
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Sonntag, 26. September 2021
«Ehe für alle» wird angenommen
Vielerorts ist von einem «historischen Tag» die Rede. Dies hat mit dem langen Kampf für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu tun. Acht Jahre wurde im Parlament intensiv diskutiert und gestritten. Noch weiter liegen die ersten Vorstösse zum Thema zurück. 64,1 Prozent der Stimmenden sagen Ja. Kein Kanton lehnt die Homo-Ehe ab.
In Uri beträgt der Jastimmenanteil 58,2 Prozent, 7532 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger waren für die Annahme der Vorlage, 5399 dagegen. Fünf Gemeinden lehnen die Vorlage ab, 14 Gemeinden stimmten ihr zu. Am deutlichsten angenommen wird die Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches in Altdorf mit 68,6 Prozent, Realp (64,4), Andermatt (62,2) und Hospental (60,8). Anders zeigt sich die Situation im Schächental sowie im Urner Oberland. Spiringen und Unterschächen lehnen die Vorlage mit einem Stimmenanteil von 71,9 respektive 60,3 Prozent ab, Wassen und Gurtnellen mit 63 respektive 58,8 Prozent. Ein Nein zur «Ehe für alle» gibt es auch in Attinghausen. Die Stimmbeteiligung im Kanton Uri betrug 48,9 Prozent.
Quellen / Literatur:
UW 77, 29.09.2021, S. 3.
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Sonntag, 26. September 2021
Kulturfärderungsgesetz wird angenommen
Das Kulturförderungsgesetz wird insgesamt mit 62,9 Prozent der Stimmen gutgeheissen. Während in Altdorf fast drei Viertel der Stimmenden ein Ja in die Urne legen (74,1 Prozent), findet das Gesetz in vier Gemeinden keine Mehrheit. Spiringen (41,3 Prozent Jastimmen), Wassen (42,5 Prozent), Gurtnellen (47,0 Prozent) und Unterschächen (48,6 Prozent) lehnen das Gesetz ab.
Quellen / Literatur:
UW 77, 29.09.2021, S. 2.
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Sonntag, 26. September 2021
Publikationsgesetz wird deutlich angenommen
71,9 Prozent der Stimmenden im Kanton Uri legen zum Publikationsgesetz ein Ja in die Urne. Am deutlichsten ist das Resultat in Realp (87,9 Prozent), gefolgt von Altdorf (80,6 Prozent) und Seelisberg (76,2 Prozent). Eine einzige Gemeinde sagt Nein zum Publikationsgesetz, jedoch nur hauchdünn: Spiringen mit 50,4 Prozent. Zwei Stimmen machen hier den Unterschied.
Quellen / Literatur:
UW 77, 29.09.2021, S. 2.
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Sonntag, 26. September 2021
Schweiz und Uri lehnen 99-Prozent-Initiative klar ab
Volk und Stände lehnen die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern», die sogenannte 99-Prozent-Initiative, deutlich ab. 64,9 Prozent der Stimmenden sagen Nein, kein einziger Kanton nimmt die Initiative an.
Die Urnerinnen und Urner lehnen die Initiative ebenfalls deutlich, und zwar mit einem Anteil von 68,5 Prozent, ab. Die Stimmbeteiligung beträgt 47,9 Prozent. Alle Urner Gemeinden stimmten dagegen.
Quellen / Literatur:
UW 77, 29.09.2021, S. 3.
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Sonntag, 26. September 2021
Stimmrechtsalter 16 geht in Uri erneut unter
Es hat sich ein breit zusammengestelltes Komitee gegründet. Alle Parteien ausser der SVP traten für ein Ja zum Stimmrechtsalter 16 ein. Nach 2009 hat es auch 2021 nicht gereicht für das Stimmrechtsalter 16, und zwar wiederum sehr deutlich. 68,4 Prozent der Stimmenden haben sich gegen die Verfassungsänderung ausgesprochen. Zudem hat auch dieses Mal keine einzige Urner Gemeinde dem Vorhaben zugestimmt. Am nächsten an einem Ja kam man in Altdorf (55,8 Prozent Nein) und Isenthal (61,8 Prozent). Am deutlichsten verworfen wurde die Absenkung des Stimmrechtsalters in Spiringen (89,4 Prozent), Wassen (86,8 Prozent) und Unterschächen (84,4 Prozent).
«Uri hat verloren», heisst es in einer Reaktion des Pro-Komitees auf das Abstimmungsergebnis. «Mit grossem Bedauern» hat es «die deutliche und unerwartet hohe Ablehnung» zur Kenntnis genommen. Uri habe es verpasst, ein Zeichen an die Schweiz zu senden. «Politische Entscheide werden künftig leider weiterhin ohne Einbezug der Jungen gefällt.»
Quellen / Literatur:
UW 77, 29.09.2021, S. 2.
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Sonntag, 26. September 2021
Wolf reisst Schaf im Meiental
Im Gebiet Litzigen im Meiental wird ein Schaf von einem Wolf gerissen. Neben dem gerissenen Schaf wird ein Schaf verletzt und ein weiteres Schaf wird vermisst. Der letzte bekannte Wolfsriss davor war am 11. September im Gebiet Voralp in der Gemeinde Göschenen, was geografisch ziemlich nahe vom Gebiet Litzigen ist.
Quellen / Literatur:
UW 77, 29.09.2021, S. 40.
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DAS HEUTIGE DATUM
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