Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Samstag, 28. August 2010
60-Jahr-Jubiläum der "Trachtälyt" Seelisberg
Zum Jubiläumsheimatabend der Trachtengruppe Seelisberg finden nicht alle Gäste Platz in der Turnhalle. Eine besondere Freude ist das grosse Interesse der Seelisberger Kinder am Trachtentanz. Über die Hälfte der Schulkinder machen in der vor zwei Jahren gegründeten Jugend- und Kindertrachtengruppe mit. Sie zeigen ihre Tanzformationen. Für die musikalische Begleitung seit der Gründung der "Trachtälyt vo Seelisbärg" vor 60 Jahren erhält Otto Truttmann eine goldene Flöte.
Quellen / Literatur:
UW 66, 25.8.2010
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Samstag, 28. August 2010
Bund spricht 280'000 Franken für Naturpark
Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) gewährt dem regionalen Naturpark Urschweiz für 2010 und 2011 Finanzhilfen von 289'000 Franken. Das Geld ist für die Errichtungsphase des Naturparks vorgesehen. Damit entspricht das Bafu vollumfänglich dem Gesuch der Projektverantwortlichen.
Quellen / Literatur:
UW 67, 28.8.2010
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Samstag, 28. August 2010
Ende der Schwanen-Apotheke
Mit der Pensionierung von Peter Brunner gehört auch die Schwanen-Apotheke nach 161 Jahren der Vergangenheit an.
Wenn der Altdorfer Apotheker Dr. Peter Brunner am Samstag, 28. August, sein Geschäft, die Schwanen-Apotheke in Altdorf, schliesst, geht wahrlich eine Ära zu Ende. Einerseits für ihn persönlich, denn nach 30 Jahren Geschäftstätigkeit in Altdorf tritt er in den Ruhestand. Andererseits aber auch für den Standort Altdorf: Die seit dem 22. Juni 1849 an der Ecke Tellsgasse–Bahnhofstrasse gelegene Schwanen-Apotheke schliesst ihre Türen definitiv. Während drei Generationen war die Apotheke nun in Familienbesitz, seit Peter Brunners Grossvater Josef Schmid diese am 10. September 1910 – vor genau 100 Jahren – gekauft hatte.
Quellen / Literatur:
UW 67, 28.8.2010
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Samstag, 28. August 2010
Red Bull Cliff Diving in Sisikon
Die zwölf besten Klippenspringer der Welt haben dem Publikum Spektakuläres geboten. Das Risiko, selber nass zu werden, hat sich gelohnt. Favorit Gary Hunt holte in Sisikon seinen vierten Saisonsieg.
Bei strömendem Regen und Wassertemperaturen im einstelligen Bereich in den Urnersee springen? Was normalerweise für Kopfschütteln sorgt, war am Samstag, 28. August, in Sisikon das scheinbar Normalste der Welt. Guter Laune wurden die Gummiboote aufgepumpt, und einige Mutige wasserten gar im Badeanzug in den Urnersee ein. Für diesen Ausnahmezustand sorgte die Red Bull Cliff- Diving World Series, welche ihren vorletzten Halt in der Urner Seegemeinde abhielt. Rund 3500 Zuschauerinnen und Zuschauer waren nach Sisikon gekommen, um die Sprünge der zwölf weltbesten Klippenspringer der Welt hautnah mitzuverfolgen.
Aufgrund des starken Regens verzögerte sich der Start zunächst ein wenig. Moderatorin Stefanie Berger sorgte derweil für gute Stimmung beim Publikum, während sich die letzten Gummiboote vor dem grossen Livebildschirm einschaukelten. Und dann war es endlich so weit: Der erste Springer – Andrey Ignatenko aus der Ukraine – sprang von der Plattform auf 26 Metern Höhe. Nach 3 Sekunden und einigen Rotationen später tauchte der Springer in den Urnersee. Ein lautes Knacken dröhnte durch die Lautsprecher. Ein kurzer Schockmoment für die Zuschauerinnen und Zuschauer, ein Raunen ging durch die Menge mit Schirmen und Regenschützen. Doch gleich darauf die Entwarnung: Das Geräusch stammte vom Mikrofon nahe der Eintauchstelle der Klippenspringer. Kaum auszumalen, mit welcher Wucht die zwölf Klippenspringer die Wasseroberfläche durchbohren – bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern. Und obwohl die Springer im ersten der insgesamt drei Durchgänge lediglich «einfachere» Sprünge zeigten, war das Publikum in Sisikon ganz angetan. Jeder Sprung wurde mit einem kräftigen Applaus belohnt.
Nach zwei Sprüngen galt es für sechs der zwölf Athleten ernst: Ein letzter und alles entscheidender Sprung stand an. Mittlerweile zeigte sich auch ab und zu die Sonne in Sisikon, und die Schirme räumten für kurze Zeit die Sicht auf den Felsen frei. Orlando Duque aus Kolumbien flog mit hohem Schwierigkeitsgrad auf den 2. Platz. Der neunfache Weltmeister mit den unverwechselbaren langen Haaren schien beim Publikum bekannt und beliebt zu sein; er erntete mit Abstand am meisten Applaus der Zuschauerinnen und Zuschauer. Nur jemand vermochte dem Routinier die Show zu stehlen: Favorit Gary Hunt. Der Brite zeigte bereits in den ersten beiden Durchgängen, dass er fit ist wie eh und je. Und selbst der zweitbeste Sprung, den Gary Hunt beherrscht, war schwieriger als die Sprünge aller anderen. Der Sprung – ein Vierfachsalto mit eineinhalb Schrauben – sahnte schliesslich bei der Jury Bestnoten ab, und so holte sich Gary Hunt in Sisikon seinen vierten Saisonsieg. Damit fehlt dem schlaksigen Briten nur noch 1 Punkt zum Gesamtsieg. Dafür reicht ihm ein 12. und letzter Platz am letzten Stopp der Meisterschaft am 12. September in Hilo, Hawaii. Gary Hunt hat damit die Red Bull Cliff-Diving World Series 2010 so gut wie gewonnen. Entsprechend gross war dann auch die Freude bei der Siegerehrung in Sisikon.
Quellen / Literatur:
UW 27, 10.4.2010
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Samstag, 28. August 2010
Surenen-Wanderung - Seit zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte
=> Kontrolle, ob durchgeführt
Seit 1999 organisiert Edy Arnold die Surenen-Wanderung. Ab Samstag, 28. August, ist Schluss. Er schaut zufrieden zurück und wünscht den Nachfolgern schönes
Bei einer durchschnittlichen Zahl von 200 Wanderinnen und Wanderer wird die Organisation einer Passwanderung zur Herausforderung: Busse für die Fahrt nach Engelberg müssen bereitgestellt werden, genügend Träger bereit sein, die Verpflegung auf den Pass zu tragen, Bahnen und Alpbeizli auf den Event vorbereitet und schliesslich der Wettergott angefragt werden, ob er ein Einsehen habe. All dies war während zehn Jahren die Aufgabe von Edy Arnold. Als Verwaltungsratspräsident der Luftseilbahn Brüsti war ihm der Anlass, den es seit bald 30 Jahren gibt, wichtig. Das Brüsti war schon immer sein Hausberg, und als Attinghauser liebt er diesen Übergang nach Engelberg besonders. Die Bilanz mit dem Wetter fällt durchzogen aus, aber die Begeisterung der Teilnehmenden war von Anfang an ungebrochen. Selbst Regenwetter mochte kaum abzuschrecken, wenn die Wanderung nicht verschoben wurde. «Ich weiss nicht, wie oft ich jeweils den Wetterbericht konsultiert habe», so Edy Arnold. «Das Schlimmste, was ich als Organisator erlebt hatte, war die Absage einer Wanderung gemäss Wetterbericht, und dann wäre uns strahlender Sonnenschein beschieden gewesen.»
Quellen / Literatur:
UW 64, 18.8.2010
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Samstag, 28. August 2010
Urner Alarmsirenen werden ausgetauscht
43 Kombigeräte ersetzen die bisherigen 80 Sirenen für den Allgemeinen und den Wasseralarm. 32 bestehende Anlagen werden abgebaut.
Quellen / Literatur:
UW 67, 28.8.2010
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DAS HEUTIGE DATUM
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