Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Donnerstag, 28. August 2014
Begegnungszone in Andermatt vorerst vom Tisch
In weiten Teilen von Andermatt gilt bereits Tempo 30. Eine weitere Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 20 Stundenkilometer im Dorfkern wollen die Andermatterinnen und Andermatter nicht. An der offenen Dorfgemeinde wird der Kredit für eine Begegnungszone in der Höhe von 38’800 Franken grossmehrheitlich bachabgeschickt.
Quellen / Literatur:
UW 68, 30.8.2014, S. 9.
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Donnerstag, 28. August 2014
Erstfelder Abwasser fliesst nun nach Altdorf
Die Kläranlage in Erstfeld ist ausser Betrieb. Das Abwasser aus den Gemeinden Erstfeld, Silenen und Gurtnellen wird neu durch eine Leitung nach Altdorf in die Abwasserreinigungsanlage geführt und dort gereinigt. 4,85 Millionen Franken hat die AWU in die Ableitung des Abwassers investiert. Rund 850`000 Kubikmeter Abwasser werden in Zukunft zusätzlich in der ARA Altdorf gereinigt.
Die Ableitung nach Altdorf war nötig geworden, weil die ARA Erstfeld sanierungsbedürftig ist. Eine Erneuerung hätte allerdings Kosten von rund 7,5 Millionen Franken verursacht. Deshalb entschloss sich die AWU zur Ableitung des Abwassers nach Altdorf. Die ARA Erstfeld dient nun als Pumpwerk für die rund 4 Kilometer lange neue Leitung nach Altdorf. Im Herbst werden einige Teile der ARA Erstfeld zurückgebaut.
Quellen / Literatur:
UW 67, 27.8.2014, S. 12.
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Donnerstag, 28. August 2014
WOV-Gegner melden sich zu Wort
Der Regierungsrat informiert über die West-Ost-Verbindung, die vom Kreisel Wysshus zur Schattdorfer Schächenbrücke führen soll. Rund 60 Personen hören den Ausführungen von Baudirektor Markus Züst und Sicherheitsdirektor Beat Arnold zu – mehrheitlich Gegner des Projekts aus den betroffenen Quartieren beziehungsweise von der «IG Schächenspange nie».
Markus Züst versucht die Zweifel der WOV-Gegner zu entkräften und ermuntert die Bevölkerung, Ideen einzubringen und mitzudenken. Abschliessend hebt er hervor, dass es ohne West-Ost-Verbindung keinen Autobahn-Halbanschluss gebe, und das geplante Verkehrskonzept um den Kantonsbahnhof Altdorf in Gefahr sei. «Ich weiss, es gibt Nachteile, aber es gibt keine bessere Lösung. Der Kanton Uri verträgt kein Nein!»
Quellen / Literatur:
UW 68, 30.8.2014, S. 10.
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DAS HEUTIGE DATUM
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