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Montag, 28. September 2026

Sonntag, 28. September 2014
960’000-Franken-Kredit in Silenen
In der Gemeinde Silenen heissen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein Kreditbegehren von total 960`000 Franken zu. Sie tun dies deutlich mit einem Ja-Stimmenanteil von 81,8 Prozent und einer Stimmbeteiligung von 33,0 Prozent. Der Kredit wird für die Sanierung und Verbreiterung der Staldenstrasse sowie der SBB-Überführung Staldenweg verwendet.
Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2014, S. 5.

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Sonntag, 28. September 2014
Andermatt sagt Nein zur Personenunterführung
In Andermatt sagt das Stimmvolk mit 245:221 Stimmen (52,6 Prozent) äusserst knapp Nein zum Kreditbegehren von 1,85 Millionen Franken. Mit diesem Betrag sollte sich die Gemeinde am Bau der Personenunterführung beim Bahnhof-Neubau, die das Tourismusresort mit dem alten Dorfteil verbindet, beteiligen. Die Stimmbeteiligung lag bei 50 Prozent.
An der offenen Dorfgemeinde vom 28. August hatte der Andermatter Gemeindepräsident betont, dass dies das letzte Infrastrukturbauwerk im Zusammenhang mit dem Tourismusresort sei, das die Gemeinde mitfinanzieren müsse. Nun hat das Stimmvolk anders entschieden.
Insgesamt werden beim Bahnhof Andermatt in den nächsten Jahren 73 Millionen Franken investiert. Die Hauptlast trägt die Matterhorn-Gotthard-Bahn.

Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2014, S. 5.

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Sonntag, 28. September 2014
Deutliches Ja zum Kleinwasserkraftwerk in Göschenen
An der Volksabstimmung in Göschenen genehmigt die Bevölkerung mit einem überwältigen Ja-Stimmenanteil von 90,0 Prozent (154:17 Stimmen) einem Kredit in der Höhe von 2,25 Millionen Franken. Damit soll das Kleinwasserkraftwerk im Sagibach realisiert werden. Die Investitionen und die Führung der Betriebsrechnung erfolgen durch das gemeindeeigene Elektrizitätswerk. Es wird mit einem jährlichen Bruttogewinn von 40`000 bis 50`000 Franken gerechnet.
Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2014, S. 5.

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Sonntag, 28. September 2014
Flüelen sagt Nein zum Schulhaus-Planungskredit
Das Verdikt des Flüeler Stimmvolks ist relativ knapp. Mit 460:379 Stimmen (55 Prozent) lehnt es den Planungskredit von 325`000 Franken ab. Die Stimmbeteiligung liegt bei 61,4 Prozent. Mit dem Kredit hätte eine Baukreditvorlage für einen Um- und Erweiterungsbau für die Kindergarten- und Primarstufe am Standort Gehren (Variante A1) ausgearbeitet werden sollen. Diese Sanierungsvariante hätte gemäss Grobschätzung rund 9,5 Millionen Franken gekostet. Als Folge dieser Sanierungsvariante wäre in Flüelen künftig nur noch der Kindergarten sowie die Primarschule geführt worden. Die Oberstufe hätte nach Altdorf ausgelagert werden sollen. Der Flüeler Gemeinderat hat sich insbesondere aus Kostengründen für diese Sanierungsvariante eingesetzt. Der Flüeler Schulrat hingegen machte sich im Abstimmungskampf für den Erhalt der Gesamtschule.
Im Vorfeld Abstimmung hat der Gemeinderat bekannt gegeben, dass er im Falle eines Neins zum Planungskredit anschliessend eine Sanierungsvariante zur Abstimmung bringen werde, welche die Oberstufe beinhalte. Somit werden die Flüelerinnen und Flüeler wohl bereits im November über einen entsprechenden Planungskredit abstimmen können.

Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2014, S. 5.

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Sonntag, 28. September 2014
Traditioneller Handwerksmarkt in Isenthal
Rund 25 Landwirtschafts- und Tourismusverkaufsstände präsentieren am Isenthaler Handwerksmarkt ihre Ware.
Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2014, S. 9.

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Sonntag, 28. September 2014
Uri sagt Nein zur Einheitskasse
Die Urner Stimmberechtigten folgen den Abstimmungsempfehlungen von Bundes- und Regierungsrat. Die beiden Initiativen auf Bundesebene werden abgelehnt, die drei kantonalen Vorlagen finden deutliche Mehrheiten.
66,7 Prozent der Urner Bevölkerung sagen Nein zu einer öffentlichen Krankenkasse. Die Volksinitiative forderte, dass die obligatorische Krankenversicherung nicht mehr wie heute von 61 privaten Krankenkassen, sondern nur noch von einer einzigen öffentlichen Krankenkasse durchgeführt wird.
Der Kanton Uri sagt ebenfalls Nein zur Volksinitiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes». Mit 64,6 Prozent Nein-Stimmen fiel das Resultat etwas knapper aus als bei der anderen Vorlage. Mit der so genannten «Bratwurst-Initiative» sollte erreicht werden, dass im Gastgewerbe derselbe Mehrwertsteuersatz gilt, wie für den Verkauf von Lebensmitteln. Beide Volksinitiativen sind am Ständemehr gescheitert.

Zu wenig Diskussionen Anlass geben im Vorfeld des Abstimmungssonntags die drei kantonalen Vorlagen. Die Änderung des Gesetzes über die Urner Kantonalbank (78,6 Prozent Ja-Stimmen) und die Änderung des Gesetzes über den Finanz- und Lastenausgleich zwischen dem Kanton und den Gemeinden (78,5 Prozent Ja-Stimmen) werden deutlich angenommen. Wuchtig angenommen wird von den Urnerinnen und Urnern der Kreditbeschluss für die Planung des Um- und Neubaus des Kantonsspitals Uri in der Höhe von 3,0 Millionen Franken (86,1 Prozent Ja-Stimmen).

Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2014, S. 2.

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 13.08.2026