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Mittwoch, 30. September 2026

Donnerstag, 30. September 2010
«Adlergarten» schliesst per Ende September
Nach zehn Jahren Betriebsführung hören Franz Huber und Yvonne Herzog auf. Wird kein Käufer gefunden, bedeutet dies das Aus für das einzige Biorestaurant der Zentralschweiz. Der «Adlergarten» hat eine treue Kundschaft und einen guten Ruf. Das Restaurant kann seinen Umsatz jährlich zwischen 5 und 10 Prozent steigern, selbst in der Wirtschaftskrise. Dennoch war der Betrieb nie rentabel. Und wird kein Käufer gefunden, dürfte das Schattdorfer Traditionshaus, das seit 2004 als einziges Restaurant der ganzen Zentralschweiz ausschliesslich Speisen in Bioqualität anbietet, die Türen schliessen. Personal will nicht übernehmen Das Besitzerpaar Franz Huber und Yvonne Herzog bedauert dies. Doch nach zehn Jahren Betriebsführung möchten sie wieder mehr Raum und Zeit haben für Neues. «Schon als wir das Restaurant vor zehn Jahren übernommen hatten, war uns klar, dass wir den Betrieb irgendwann dem Personal zur Führung übergeben möchten», erläutert Franz Huber gegenüber dem «Urner Wochenblatt». Und vor zwei Jahren habe man diesbezüglich erstmals mit dem Personal Diskussionen geführt. Namentlich vier Personen des «Adlergarten»-Kernteams seien hierfür angefragt worden. Nach einer längeren Reise sei dann der Entschluss gereift, führt Franz Huber weiter aus. Das Kernteam wurde im vergangenen März konkret mit der Anfrage konfrontiert, eine Betriebsgesellschaft zu gründen und den Betrieb in eigener Verantwortung zu übernehmen. Nach mehrwöchiger Überlegung hätten die vier Personen jedoch eine Absage erteilt. Für das junge Team sei dies zu risikoreich und zu verpflichtend gewesen, hält Yvonne Herzog fest. «Das ist absolut verständlich», so die Chefin. Nicht verpachten Somit steht für Franz Huber und Yvonne Herzog fest: Wenn sich kein Käufer für das Lokal findet, wird der Betrieb am 30. September letztmals geöffnet sein, und man muss sich eine mögliche Umnutzung des Lokals überlegen. Das Restaurant zu verpachten, kommt für die beiden Besitzer indes nicht infrage. Yvonne Herzog betont, das «Adlergarten»-Team werde bis zum letzten Tag eine Topdienstleistung erbringen. Kündigungen Am 10. Juni waren die Mitarbeitenden über die bevorstehende Schliessung informiert worden. Dabei seien auch Tränen geflossen, denn insgesamt verlieren sieben Festangestellte, vier Aushilfen und zwei Lernende ihren Arbeitsplatz. Die für eine Betriebsschliessung notwendigen Massnahmen sind eingeleitet und werden von den zuständigen Behörden begleitet. Die Kündigungen werden Ende dieser Woche ausgesprochen. «Wir sind daran, für die Lernenden neue Lehrbetriebe zu finden», sagt Franz Huber. Das übrige Personal werde selbstverständlich ebenfalls bei der Suche nach einer neuen Lösung unterstützt. Aber auch lokale Zulieferer werden von der Schliessung betroffen sein. Insbesondere Franz Kempf aus Attinghausen, der den «Adlergarten» mit Biogemüse versorgt, wird künftig einen gewichtigen Kunden verlieren. Lachendes und weinendes Auge Franz Huber und Yvonne Herzog beenden die Ära «Adlergarten» mit einem weinenden und einem lachenden Auge. So sei es immer emotional, wenn etwas zu Ende gehe. Man habe in dieser Zeit enorm viel gelernt, die Arbeit sei spannend und interessant gewesen. Mit dem Personal habe man eine Beziehung aufgebaut. Beispielsweise Pizzabäcker Sinnathamby Kanthapody («Ramesh») und seine Frau Vigneswary Kanthapody («Vicky») hätten von Anfang an zum Team gehört. «Wir sind unseren Mitarbeitenden und den Gästen für ihre Treue dankbar», betont Yvonne Herzog. Das Besitzerpaar freut sich nun auf das, was kommt – auf die zusätzliche Zeit, die für Neues zur Verfügung steht.
Quellen / Literatur: UW 48, 23.6.2010

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Donnerstag, 30. September 2010
Das grösste Urner Waldreservat ist offiziell eröffnet
Der Kanton Uri verfügt über zwei Waldreservate: 2009 wurde das erste im Rütliwald eröffnet, nun das zweite und bisher grösste im Gebiet Rophaien. Das gesamte reservatsgebiet umfasst 618 Hektaren, wovon 292 Hektaren Waldfläche und erstreckt sich vom Vierwaldstättersee bis zum Gipfelkreuz des Rophaiens auf 2078 Meter über Meer. 102 Hektaren Wald sind als Naturwaldreservat ausgeschieden. Darin darf kein Holz mehr genutzt werden. Weitere 190 Hektaren sind als Sonderwaldreservat ausgeschieden. Hier werden die Bäume gezielt gefällt und herausgenommen. So kann die Artenvielfalt gehalten und geördert werden.
Quellen / Literatur: UW 76, 29.9.2010

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Donnerstag, 30. September 2010
Preisgekrönter Urner Fotograf
Vom UW-Hobbyfotografen zum international anerkannten Profi: André Herger hat einen beeindruckenden Karrierestart hingelegt. Der 30-jährige André Herger hatte als freier Mitarbeiter beim «Urner Wochenblatt» sein erstes Geld als Fotograf verdient. Heute besitzt er ein erfolgreiches Fotostudio in Seewen. An den International Photography Awards in Los Angeles hat er kürzlich den 2. Preis in der Kategorie «Moving Images» sowie acht «Honorable Mention Awards» gewonnen.
Quellen / Literatur: UW 75, 25.9.2010

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 13.08.2026