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Mittwoch, 30. September 2026

Freitag, 30. September 2011
20 Jahre "Echo vom Gitschä"
Seit 20 Jahren musizieren Franz Arnold, Urs Stadler und René Bissig als urner Ländlertrio "Echo vom Gitschä" zusammen. Unter dem Titel "Zogä Buäbä" veröffentlichen sie ihre erste CD.
Quellen / Literatur: UW 75, 24.9.2011

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Freitag, 30. September 2011
Personalabbau - Entlassungen und Kurzarbeit bei der Texaid
Die Texaid hat vier Personen entlassen. Weitere sechs Mitarbeitende müssen Kurzarbeit leisten. Syna-Koordinator Toni Walker befürchtet eine «Massenentlassung auf Raten». Die Urner Wirtschaft leidet unter dem starken Franken. Jetzt zieht die Texaid Textilverwertungs-AG erste Konsequenzen. «Wir mussten vier Mitarbeitenden die Kündigung aussprechen», bestätigt Pressesprecherin Lilly Sulzbacher Recherchen dieser Zeitung. Nebst den Kündigungen wurden sechs Mitarbeitende in die Kurzarbeit geschickt, fünf davon in Schattdorf, eine Person am Standort Zürich. Von den Massnahmen betroffen ist nur der Sortierbetrieb. Laut Lilly Sulzbacher ist er der einzige Betriebszweig der Texaid, «bei dem durch die Schaffung eines neuen Schichtbetriebs Personal gespart werden kann.» Die Texaid kämpft schon seit geraumer Zeit gegen den starken Franken. Bereits 2010 war der Verkaufserlös trotz höherem Sammelergebnis um 1 Prozent tiefer ausgefallen als noch im Vorjahr. Der Grund: Die Texaid ist fast zu 100 Prozent vom Export ins Ausland abhängig. «Kurzarbeit oder gar Entlassungen waren für uns nie ein Thema», hatte CEO Martin Böschen noch im Mai dieses Jahres verlauten lassen. «Die Lage hat sich in den vergangenen Monaten jedoch zugespitzt», erläutert Lilly Sulzbacher nun die plötzliche Trendwende. Dass der Euro bei 1.20 Franken festgenagelt wurde, habe die «prekäre Lage» zwar entschärft. «Solange der Euro aber unter 1.35 Franken liegt, kann sich die Lage für uns nicht stabilisieren.» Auf Kündigungen ganz zu verzichten und stattdessen die Kurzarbeit auszuweiten, kam laut Lilly Sulzbacher nicht infrage. «Die getroffene Lösung ist nachhaltiger», sagt sie. «Denn dass sich der Euro schnell wieder erholt, bezweifeln wir.» Die gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden aber gut betreut, mit einem eigens für sie eingerichteten Jobcenter mit professioneller und auch psychologischer Betreuung. «Ausserdem haben wir bei allen die Kündigungsfrist auf drei Monate erhöht und die Betroffenen per sofort freigestellt, damit sie sich voll auf die Stellensuche konzentrieren können», betont Lilly Sulzbacher. Dass die Texaid ein Jobcenter eingerichtet hat, ist für Toni Walker, Koordinator der Gewerkschaft Syna Uri, begrüssenswert. «Verwunderlich» aber sei, dass auch die von Kurzarbeit Betroffenen angewiesen worden seien, das Jobcenter zu nutzen. «Kurzarbeit dient als Massnahme, um eine schwierige Phase vorübergehend zu überbrücken», hält Toni Walker fest. «Dass die Mitarbeitenden in Kurzarbeit nach anderen Stellen Ausschau halten sollen, macht da wenig Sinn.» Der Syna-Koordinator befürchtet daher, dass es sich bei der Kurzarbeit um eine «versteckte Kündigung auf Raten» handelt. Toni Walker beobachtet die weitere Entwicklung in der Texaid mit Argusaugen. «Sollte sich unsere Befürchtung bewahrheiten und sollte in naher Zukunft auch den sechs Mitarbeitenden in Kurzarbeit gekündigt werden, dann werden wir aktiv», sagt Toni Walker. «Denn das wäre eine Massenentlassung auf Raten.» Der Grund: Bei einer Betriebsgrösse von 100 Mitarbeitenden – wie im Fall der Texaid – spricht man ab zehn Kündigungen von einer Massenentlassung. «Das würde diverse Massnahmen mit sich ziehen wie eine Meldepflicht und einen Sozialplan», erklärt Toni Walker. Er hofft, dass sich seine Befürchtungen nicht bewahrheiten. «Denn dann hätte die Texaid nicht mit offenen Karten gespielt, was den Arbeitnehmenden gegenüber verwerflich wäre.» Den Vorwurf einer Kündigung auf Raten lässt Lilly Sulzbacher nicht gelten. Dass auch von Kurzarbeit betroffene Mitarbeitende ans Jobcenter verwiesen wurden, erklärt die Pressesprecherin wie folgt: «Wir möchten ihnen die Möglichkeit bieten, einen eventuellen Zusatzjob zu finden, um den Lohnausfall zu kompensieren.» Sollten die Betroffenen auf diese Weise eine neue Festanstellung finden, stünde ihnen die Texaid nicht im Weg, ergänzt Lilly Sulzbacher.
Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2011

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Freitag, 30. September 2011
SNB wieder mit Milliardengewinn
Nch dem Verlust von 10,8 Milliarden Franken zur Jahresmitte steht nach neun Monaten ein Gewinn von 5.8 milliarden Franken zu Buche. Der beschlossen Euro-Mindestkurs (1.20) ist dafür nicht ausschlaggebend. Vielmehr erzielt die SNB hohe Bewertungsgewinne auf ihren Goldbeständen und festverzinslichen Anlagen. Es könne noch keine Aussagen gemacht werden, ob es für 2011 zu einer Dividendenzahlung an die Aktionäre sowie zu einer Ausschüttung an Bund und Kantone komme.
Quellen / Literatur: UW 86, 1.11.2011

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Freitag, 30. September 2011
Uri blickt auf ein traumhaftes Winzerjahr
Der Frühling war warm, der Sommer war bis auf drei verregnete Wochen schön, und der sonnige September ist der krönende Abschluss. Weinbauer Alois Schuler freut sich denn auch: "Das war ein traumhaftes Winzerjahr!" In der Hauptlese rechnet Alois Schuler mit 6 bis 7 Tonnen Trauben, die zwischen 95 und 100 Grad Oechsle aufweisen.
Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2011

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Freitag, 30. September 2011
Verfrühte Silvesterparty ohne Feststimmung
Mit Tischbomben, Prosecco und Papierhütchen «feierte» die Alpen-Initiative gestern Freitag Silvester – aus traurigem Anlass. Obwohl es den Mitgliedern der Alpen-Intiative in keiner Weise ums Feiern zumute war, feierten sie Silvester. Statt erst Ende Dezember, ist die vom Gesetz vorgegebene Maximalzahl von einer Million Lastwagen pro Jahr, bereits Ende September erreicht. «Auf der Schiene wäre genug Platz, um den Mehrverkehr an Güterzügen aufzunehmen, das hat selbst der Bundesrat bestätigt», sagte Alf Arnold, Geschäftsführer der Alpen-Initiative, gestern Freitag, 30. September, an der Medienkonferenz im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld. «Die angeblich fehlenden Schienenkapazitäten dürfen nicht länger als Ausrede dienen, um den mangelnden politischen Willen zur Verlagerung zu kaschieren.» Zwei Jahre nach der Eröffnung der Neat dürfen nur noch jährlich maximal 650 000 Lastwagen den Alpenraum queren, das hat der Bundesrat und das Parlament 2008 so im Gesetz festgelegt. Thomas Burgener, Vorstandsmitglied der Alpen-Initiative meinte: «Der Bund ergreift aber keine Massnahmen, um dieses Ziel zu erreichen.» Mit einer Silvester-Postkarte zur Unzeit erinnert die Alpen-Initiative die Politikerinnen und Politiker im Bundeshaus und in den Alpenkantonen direkt an ihren Auftrag, den Güterverkehr auf die Schiene zu bringen. Die Alpen-Initiative hat mit vier Aktionen in den Alpenkantonen Graubünden, Uri, Tessin und Wallis auf diesen Missstand aufmerksam gemacht. Sie fordert den Bundesrat auf, endlich griffige Massnahmen zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene zu beschliessen und die Verfassung zu respektieren.
Quellen / Literatur: UW 77, 1.10.2011

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 13.08.2026