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Montag, 1. Juni 2026

Samstag, 1. Juni 2013
Aktion «SuperBiker» auf dem Gotthardpass abgesagt
Der geplante Aktionstag «SuperBiker 2013» auf dem Gotthardpass findet aufgrund schlechter Wetterprognosen nicht statt.
Quellen / Literatur: UW 41, 29.5.2013

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Samstag, 1. Juni 2013
Beatrice Bünter tritt zurück
SP-Landrätin Beatrice Bünter (Altdorf) tritt zurück. Sie hat beim Landrat ein entsprechendes Gesuch eingereicht. Die 50-jährige Politikerin führt berufliche Gründe für diesen Schritt an. Beatrice Bünter arbeitet seit mehreren Jahren ausserhalb des Kantons. Sie wurde 2008 in den Landrat gewählt und im vergangenen Jahr in ihrem Amt bestätigt. Im Landrat ist sie Vizepräsidentin in der Bildungs- und Kulturkommission sowie Mitglied der Kantonalbankkommission. Mit Vorstössen trat die SP-Politikerin nicht in Erscheinung. Gemäss Wahlergebnis würde Fabian Rieder, ehemaliger Juso-Präsident, nachrutschen. Er verzichtet hingegen, wie er gegenüber dem «Urner Wochenblatt» bestätigt: «Ich studiere berufsbegleitend Raumplanung an der HSR-Fachhochschule Rapperswil. Durch meine Tätigkeit in einem Raumplanungsbüro gäbe es zudem Konfliktpotenzial mit der politischen Arbeit.» Nun soll Nina Marty, die bei den Wahlen 2012 das nächstbeste Ergebnis erreichte, ins Parlament nachrutschen, wie Sebastian Züst, Listenverantwortlicher und Präsident der SP Altdorf, erklärt.
Quellen / Literatur: UW 29, 17.4.2013, S. 1

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Samstag, 1. Juni 2013
Neuer Co-Chefarzt Chirurgie bestimmt
Der Nidwaldner Marcel Ziswiler wird neuer Co-Chef Chirurgie und Leiter der orthopädischen Abteilung des Kantonsspitals Uri. Er tritt ab 1. Juni die Nachfolge von Remigi Joller an, der in den Ruhestand geht. Marcel Ziswiler ist in Hergiswil aufgewachsen und absolvierte seine Ausbildung zunächst im Kantonsspital Baden, dann in der grössten Schweizer Orthopädieklinik, dem Balgrist in Zürich. Die computerassistierte Kniechirurgie und rekonstruktive Chirurgie der Sportverletzungen des Knies wurden nebst der Schulterchirurgie zu seinen Steckenpferden, wie das Kantonsspital Uri in einer Mitteilung schreibt. 2003 schliesslich kam Marcel Ziswiler trotz Angeboten von Privatkliniken ans Kantonsspital Uri und wohnt seither auch in Uri. Das Orthopädieteam des Kantonsspitals Uri wurde zudem umgruppiert, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Marcel Ziswiler leitet das Team als Spezialist für Knie- und Schulteroperationen. Als neuer Leitender Arzt konnte auf Anfang September 2013 Dr. med. Stefan Ehrendorfer gewonnen werden, wie das Kantonsspital schreibt. Der gebürtige Österreicher hat eine langjährige Erfahrung als Leiter einer schottischen Klinik mit einem Einzugsgebiet von der Grösse Luzerns. Er hat sich dort in erster Linie zum Hüftchirurgen und Traumatologen spezialisiert. Als Oberarzt konnte Dr. med. Jan Weidner dazu bewogen werden, nebst der Hüft- und Kniechirurgie auch speziell die Hand- und Fusschirurgie in sein Spektrum aufzunehmen. «Er wird die Arbeit im Kantonsspital Uri Anfang August aufnehmen, nachdem er Land und Leute bereits als Assistent auf der Chirurgie in Uri kennen- und schätzen gelernt hat.» Trotz Pensionierung wird Dr. med. Remigi Joller in nächster Zeit weiterhin für das Kantonsspital Uri tätig sein. Als Senior Consultant wird er dem Spital in der Phase der Umstrukturierung und des Aufbaus der neuen Orthopädieabteilung unterstützend zur Seite stehen.
Quellen / Literatur: UW 41, 29.5.2013

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Samstag, 1. Juni 2013
Unwetter - Rund 30 Schadensmeldungen in Bürglen
Das Unwetter vom vergangenen Wochenende hat in Bürglen zu einigen Landschäden geführt. Ein grosser Hangrutsch ereignete sich im Gebiet Schwand beim Holdenbach. Während das Unwetter vom vergangenen Wochenende im Kanton Uri insgesamt wenige Schäden verursacht hat, ist das Landwirtschaftsland in der Gemeinde Bürglen zum Teil schwer betroffen. Gemäss einer Medienmitteilung der Gemeinde Bürglen haben Murgänge und Hangrutsche zu rund 30 Schadensmeldungen auf 45 Schädenplätzen geführt. Die Feuerwehr und ein Teil des Gemeindeführungsstabes seien vom Samstag, 1. Juni, bis am Sonntagabend, 2. Juni, im Einsatz gestanden, heisst es in der Medienmitteilung. Sorge bereitete den Behörden ein enorm grosser Hangrutsch im Gebiet der Oberschwand sowie einer im Gebiet Schipfi, die auch einen Einfluss auf die Menge des Geschiebes im Holdenbach haben. Bereits am Samstag habe man deshalb einen Rekognoszierungsflug mit dem Helikopter durchgeführt und kantonale Fachstellen sowie einen Geologen zur Beurteilung der Lage beigezogen. Von Überschwemmungen betroffen war auch das Riedertal. «Grössere Evakuierungen von Anwohnerinnen und Anwohnern mussten nicht vorgenommen werden», hält die Gemeinde in ihrer Mitteilung fest. Nun gelte es, verschiedene Zufahrten zu Liegenschaften notfallmässig wieder instand zu stellen sowie ein Steinschlagnetz zu reparieren. Ein Lob gibt es von der Gemeinde Bürglen für die Hochwasserschutzbauten am Holdenbach: «Der Gemeinderat darf erfreut feststellen, dass sich die in den vergangenen Jahren getroffenen Hochwasserschutzmassnahmen bewährt haben. Insbesondere gilt diese Feststellung auch für die kürzlich fertig erstellten Massnahmen am Holdenbach.» Die Gemeinde spricht zudem der Feuerwehr ihren Dank aus und wünscht den «betroffenen Grundeigentümern Mut und Zuversicht bei der Schadenbehebung».
Quellen / Literatur: UW 44, 8.6.2013

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021