Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Mittwoch, 2. Februar 2011
Die 7,5 Millionen Franken, die der Kanton Uri jährlich von der Nationalbank erhält, sind künftig in Frage gestellt
Uri muss den Gürtel wohl enger schnallen oder sich zusätzlich verschulden. Die 7,5 Millionen Franken, die der Kanton jährlich von der Nationalbank erhält, sind künftig in Frage gestellt.
Der starke Franken macht der Nationalbank zu schaffen. Im Geschäftsjahr 2010 musste ein Verlust von 26 Milliarden Franken auf den Fremdwährungspositionen der Schweizerischen Nationalbank verzeichnet werden. Dies führt zu einem Gesamtverlust von 21 Milliarden Franken. Laut Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand ist noch in diesem Jahr eine Überprüfung der Ausschüttungsvereinbarung mit dem Bund und den Kantonen notwendig. Bis anhin erhalten diese pro Jahr insgesamt 2,5 Milliarden Franken. Die Nationalbank schliesse nicht aus, dass die Ausschüttungen für eine gewisse Zeit vollständig ausgesetzt werden müssten und später nur in reduzierterem Umfang vorgenommen werden könnten, schrieb die Nationalbank in ihrer Medienmitteilung vom 14. Januar. An der Plenarversammlung der kantonalen Finanzdirektoren vom 28. Januar wurde dieses Szenario seitens der Nationalbank bestätigt. Für den Kanton Uri könnten dies laut Finanzdirektor Josef Dittli Einnahmeausfälle in Millionenhöhe bedeuten.
Quellen / Literatur:
UW 9, 2.2.2011
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Mittwoch, 2. Februar 2011
Die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) vereiht der Siedlung Turmmatt in Altdorf den Denkmalpreis 2011.
Die Restaurierung der Wohnüberbauung sei vorbildlich. Für Architekt Beat Trachsel ist der Preis ein Zeichen für eine gelungene Gratwanderung.
Die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) hat zum vierten Mal den Denkmalpreis 2011 verliehen. Zu den drei Gewinnern gehört auch die Siedlung Turmmatt in Altdorf, der die KSD «für die schonende Restaurierung der Arbeitersiedlung aus den 1940er-Jahren» Vorbildcharakter attestiert.
«Das gesamte Projekt war keine leichte Sache», erklärt der verantwortliche Architekt Beat Trachsel auf Anfrage. Die HTS Architekten AG, Altdorf, hatte mit der Roland Müller GmbH, Schattdorf, die Projektleitung und gemeinsam als TMA Immobilien AG die Bauherrschaft des Sanierungsprojektes übernommen. «Wir hatten es mit einer grossen Gratwanderung zu tun», erinnert sich Beat Trachsel. «Es galt, die denkmalpflegerischen Aspekte auf der einen Seite und Rentabilität auf der anderen Seite unter einen Hut zu bringen.» Die Verleihung des Denkmalpreises sei für ihn eine Anerkennung dafür, dass die Gratwanderung gelungen sei. «Das freut uns alle sehr!»
Nicht nur die schonende Restaurierung der Turmmatt, sondern das zugrundeliegende Gesamtprojekt wird von der KSD als «wegweisend» bezeichnet. Gemeint ist die Nachverdichtung der Siedlung mit zwei Mehrfamilienhäusern. «Dadurch konnten wir die ansonsten nicht rentable Sanierung der Reihenhäuser sozusagen quer finanzieren und damit für den Verkauf attraktiv machen», erklärt Beat Trachsel. «Das wurde von der Jury sehr geschätzt».
Quellen / Literatur:
UW 6, 22.1.2011
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DAS HEUTIGE DATUM
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