Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Montag, 3. Januar 2011
Die Partei Grüne Uri geht auf «Stand-by» - Geschäftsleitungssitzungen und Parteiversammlungen sind bis auf Weiteres gestrichen
Die kleinste Urner Partei erprobt neue Wege. Die personellen Ressourcen sollen selektiver und gezielter eingesetzt werden. Künftig gibt es keine Parteiversammlungen mehr.
«Als Kleinpartei mit beschränkten personellen und noch beschränkteren finanziellen Ressourcen wird die Grüne Uri vom politischen Alltagsgeschäft zunehmend überfordert», schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. Alleine der zeitliche Aufwand zur Erarbeitung von Stellungnahmen zu neuen Gesetzen und Verordnungen, zu Gesetzes- und Verordnungsrevisionen oder zu Planungen des Kantons habe ein Ausmass erreicht, «das von einer Kleinpartei mit vernünftigem Aufwand nicht mehr geleistet werden kann». Zudem habe die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt, dass Aufwand und Ertrag in Form von Aufnahme grüner Anträge in Vernehmlassungsvorlagen «in keinem Verhältnis» stehen. «Das ist auf die Dauer frustrierend und demotivierend», schreibt die Grüne Uri weiter.
Darum zieht die Partei Konsequenzen: Die vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen werden so effizient wie möglich eingesetzt. Die Grüne Uri begebe sich deshalb sozusagen in einen energiesparenden Stand-by-Modus: «Vernehmlassungsvorlagen werden nur noch bearbeitet, wenn es für die Grünen um prioritäre Themen geht wie Ökologie, soziale Gerechtigkeit oder Chancengleichheit.» Im Weiteren hat die Partei Geschäftsleitungssitzungen und Parteiversammlungen bis auf Weiteres gestrichen, die Funktionen der Geschäftsleitungsmitglieder sind aufgehoben. Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner sind die Mitglieder des Landrats.
Als Partei kann die Grüne Uri von der Öffentlichkeit weiterhin über die Homepage www.gruene-uri.ch kontaktiert werden
Quellen / Literatur:
UW 1, 5.1.2011
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Montag, 3. Januar 2011
Keine Fragebogen mehr für die Volkszählung 2010 - das Urner Amt für Informatik verschickt insgesamt 38`539 Personendatensätze an das Bundesamt für Statistik
Die Volkszählung im Jahr 2010: Innerhalb eines Tages verschickt das Urner Amt für Informatik am 3. Januar – als erster Kanton der Schweiz – insgesamt 38`539 Personendatensätze an das Bundesamt für Statistik. Für 95 Prozent der Urnerinnen und Urner hat sich die Volkszählung 2010 damit erledigt. Das Ausfüllen von Hand ist für sie nicht mehr nötig. Die restlichen 5 Prozent der Urner Bevölkerung werden im Laufe der nächsten Jahre zu einer schriftlichen oder telefonischen Ergänzungsbefragung aufgefordert.
Diese Form der Volkszählung macht unter anderem eine kantonale Datenplattform mit dem Namen Geres (Gemeinderegistersystem) möglich. «Auf dieser Plattform werden die Daten der Einwohnerkontrollen der Gemeinden elektronisch zusammengeführt. Alle drei Monate schliesslich erhält das Bundesamt für Statistik auf Knopfdruck die aktuellen Daten aus Uri für die Volkszählung. Der Zehn-Jahres-Rhythmus von früher gehört damit der Vergangenheit an.
In der kantonalen Datenplattform Geres werden grosse Mengen an teilweise sensiblen Daten zusammengetragen: Zivilstand, Konfession, Daten über Wohnung und so weiter. Zudem werden auch Änderungen (Scheidung, Umzug) verzeichnet. Im Januar hat die Regierung ein Reglement über die Benutzung der Datenbank erlassen.» Darin wird genau festgeschrieben, welche Person in der Verwaltung welche Daten einsehen kann.
Quellen / Literatur:
UW 16, 26.2.2011
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Montag, 3. Januar 2011
Lukas heisst das erste Baby im neuen Jahr
Am 3. Januar um 13.51 Uhr war es so weit: Das erste Urner Baby im Jahr 2011 ist zur Welt gekommen. Familie Gerig aus Amsteg freut sich über ihren Nachwuchs.
Quellen / Literatur:
UW 1, 5.1.2011
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DAS HEUTIGE DATUM
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