Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Donnerstag, 5. Mai 2011
GV des Baumeisterverbandes Uri - Weiterhin grosse Bautätigkeiten in Uri
Von den Umsätzen und der Auftragslage her kann das Urner Baugewerbe auf ein gutes Jahr 2010 zurückblicken. Dies hielt Stefan Baumann, Präsident des Der Urner Baumarkt hat sich recht stabil gegenüber den zeitweiligen Stürmen der Gesamtwirtschaft gezeigt. Doch im Gegensatz zu anderen Bereichen bedeuten bessere Umsätze nicht bessere Erträge.
Die Baubranche wartet zudem vergeblich darauf, dass sich der schwächelnde Euro preislich auf die vom Ausland stammenden Produkte auswirken und der Branche einen Währungsbonus bescheren.
Sorgen bereiten dem Verband auch die gewählten Losgrössen im Bereich Hochwasserschutz. Diese lassen eine Teilnahme von kleineren und mittleren Unternehmungen fast nicht zu. Bei der Abwasserentsorgung im ganzen Kanton dürften lokale Unternehmungen im Bereich Tiefbau zu Aufträgen kommen. Beim Ferienresort Andermatt erhalten lokale Unternehmungen durchaus reelle Chancen, Aufträge von Andermatt Swiss Alps zu erhalten.
Submissionsstatistik: Im vergangenen Jahr wurden im Kanton Uri Offerten im Umfang von 258,1 Millionen Franken gerechnet (Vorjahr: 277,3 Millionen Franken). Auch die ersten drei Monaten des laufenden Jahres verliefen vielversprechend. So wurden im ersten Quartal Offerten von 43,6 Millionen Franken gerechnet (Vorjahr: 34,6 Millionen).
Quellen / Literatur:
UW 35/2011 ?
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Donnerstag, 5. Mai 2011
Landeshymne und Uri auf einer Briefmarke vereint
Zum 50-Jahr-Jubiläum des «Schweizerpsalm» gibt die Post einen Viererblock Sondermarken heraus. Briefmarken mit Landschaftsbildern aus Uri.
Unter UV-Licht strahlt sie auf: die erste Strophe des «Schweizerpsalm». Bei normalem Licht ist die Schweizer Nationalhymne aber unsichtbar. Dann ist auf jeder Briefmarke nur eines zu sehen: eine Fotografie aus Uri. Vier Landschaftsbilder zieren den neusten Sonderblock der Post. Alles passende Stimmungsbilder zum Text des «Schweizerpsalm». Einmal ist es der Urnerboden im «Morgenrot», dann eine neblige Stimmung in Urigen – der «Nebelflor». Eine weitere Marke zeigt die Schächentaler Windgällen im «Abendglühn». Nur eine Fotografie scheint zunächst nicht zu passen: Ein Bild vom Urnersee zur Mittagszeit. Und doch passt es dazu: «Diese Fotografie stellt mit dem Glitzern auf dem Wasser das ‹Sternenheer› dar», erklärt Irène Elber. Sie muss es wissen. Denn die Fotografien stammen von ihr.
Vor 50 Jahren zur Nationalhymne erklärt
Der Anlass für die «Urner Briefmarken»: Vor 50 Jahren ist der «Schweizerpsalm» von Alberik Zwyssig zur Nationalhymne der Eidgenossenschaft erklärt worden. Zum Jubiläum sind nun diese vier Marken à 25 Rappen entstanden. Ab morgen Donnerstag, 5. Mai, ist der Sonderblock mit den urnerischen Sujets überall in der Schweiz erhältlich. Bewusst hat die Post dazu Bilder aus Uri verwendet – als Hommage an den Komponisten Alberik Zwyssig aus Bauen.
Quellen / Literatur:
UW 34, 4.5.2011
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Donnerstag, 5. Mai 2011
Mit Smartphone den Gottardo-Wanderweg erkunden
Ein einzigartiges Projekt bereichert die Region. Wer entlang der Gotthard-Bergstrecke wandern geht, hat ab sofort einen interaktiven Reiseführer zur Hand. Eine Smartphone-Applikation machts möglich.
Die Applikation «Gottardo» für iPhones und Android-Geräte bringt Wanderern den Gottardo-Wanderweg näher.
Die Applikation kann kostenlos heruntergeladen werden, ist aber mit 220 Megabytes Datenvolumen vergleichsweise gross. Insgesamt 43 Punkte auf dem Bahnwanderweg sind erfasst und stehen den Wanderern als praktisches Infotainment zur Verfügung. Im Umkreis von 75 Metern erkennt das Smartphone mittels GPS-Funktion die verschiedenen «Points of Interest» und zeigt sie am Bildschirm an. Dabei kommen alle Sinne in den Genuss: Neben kurzen Texten veranschaulichen Bilder, Tonaufnahmen und Videos die Informationen rund um den Bahnwanderweg.
Auch für Kinder hat die Applikation «Gottardo» einiges zu bieten. An zehn Punkten kann man das Erfahrene in einem Quiz testen.
Quellen / Literatur:
UW 35/2011 ?
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Donnerstag, 5. Mai 2011
Realp - Das Dorfbild wird sich verändern
In Realp erfolgt der Spatenstich für die Überbauung Naturblick. Im Frühjahr 2012 stehen fünf Häuser mit 40 Wohnungen bezugsbereit. Fast die Hälfte der Wohnungen wurden bereits verkauft. «Die Natur hier ist attraktiv, und die Einfachheit zeichnet diese ruhige Gemeinde aus», so steht es in der Verkaufsmappe der Überbauung Naturblick.
Viele Ganzjahresbewohner
Von den verkauften fast 20 Wohnungen werden etwa die Hälfte als Ferienwohnungen genutzt, die andere Hälfte sind Ganzjahresbewohner aus Realp, Andermatt und Altdorf.
«Je mehr Personen sich entscheiden, hier zu wohnen, umso besser ist das für Realp. Nur so können wir der Abwanderung entgegenwirken», meint Gemeindepräsident Armand Simmen. «Die Schulkinder werden mit dem Schulbus nach Andermatt gefahren. Mit dem Neubau des Bahnhofs hoffen wir, dass ein Shop mit einem kleinen Angebot an Lebensmitteln integriert werden kann.» Auf guten Wegen sei man bezüglich der wintersicheren Strasse nach Realp. In Gesprächen mit dem Kanton zeichne sich eine Lösung ab mittels eines Frühwarnsystems.
Aktuell wohnen 160 Personen in Realp. In einem Jahr könnte sich die Bevölkerung in Realp also fast verdoppeln.
Quellen / Literatur:
UW 35/2011 ?
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DAS HEUTIGE DATUM
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