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Montag, 6. April 2026

Sonntag, 6. April 2008
Erste Katzenausstellung in Uri
Katzenzüchter aus fünf Nationen zeigten ihre Tiere in Seedorf der Jury und den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Mehr als 400 Rassekatzen sind im Wettkampf um den Championtitel. Die urschweizerische, bäuerliche Hauskatze ist in Seedorf an der ersten internationalen Katzenausstellung, welche in Uri stattfindet, nicht zu sehen. Vielmehrist alles anwesend, was in der Katzenwelt Rang und Namen hat. Das reicht von der luchsartigen norwegischen Waldkatze bis hin zum Perser. Oder über die haarlose Sphinx-Katze bis zur heiligen Birma. Die internationale Katzenwelt beinhaltet von der ausserirdisch anmutenden Devon Rex hin zur Somali und der Türkischen Angora alles und von überall her. Gar die Verwandtschaft eines TV-Stars war vor Ort: Die aus der Sheba-Katzenfutterwerbung bekannte Britisch Kurzhaar-Katze mit ihrem wohlig genährten Körperbau.Die Richter beurteilen die Pflege, den Körperbau, rassetypische Merkmale und die Augenfarbe plus Schwanz.
Quellen / Literatur: UW 29, 6.4.2008

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Sonntag, 6. April 2008
Isidor Baumanns Wegweiser liegen im Urner Oberland
Das «Russenhaus», der Kirchenhügel, Frau und Kinder, das Gemeinderatszimmer und die CVP. Das sind sie, die Wegweiser des neuen Landammanns. Alphornklänge liegen über dem Dorf mit dem Bär im Wappen. Die Musikgesellschaft spielt. Kinder singen und jubeln. Zwei Schafe blöken. Aus der Küche des Mehrzweckgebäudes riecht es nach Risotto. Der Kirchenchor Meien erscheint. Eine Bläserklasse tritt auf. Die Gemeinde, Freunde, Verwandte und Bekannte gratulieren. Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Militär ist erschienen. Gäste aus dem Wallis, aus Bodmigen und Zufikon sind da. In Wassen ist am 6. April was los. Stolz und Ehre «Wir sind stolz», verkündet Verena Walker-Epp, die Gemeindepräsidentin von Wassen. Isidor Baumann ist vor wenigen Stunden zum neuen Landammann des Kantons Uri gewählt worden. Er ist nach Raymund Gamma und Peter Mattli der dritte aus Wassen, der erste der CVP aus Wassen. Er war von 1996 bis 2000, der Wahl in den Regierungsrat, Gemeindepräsident. Am 1. Juni wird er das Amt des Urner Landammanns übernehmen. «Das ist für die Gemeinde, das Oberland, die Familie und für mich eine grosse Ehre», erklärt Isidor Baumann, auch eine grosse Herausforderung. Er freue sich auf die Aufgabe. Fünf Wegweiser hätten bisher sein Leben geführt, die Eltern im «Russenhaus» mit wertvollen Regeln des Zusammenlebens und Gedanken des Respekts, der Kirchenhügel, die eigene Familie mit Ehefrau Edith und den vier Kindern, das Gemeinderatszimmer, das den Virus der Politik ausgelöst habe, und die CVP als politische Heimat. Er stehe für eine offene und aufgeschlossene Politik ein. Sein Ziel als Landammann sei es, Einfluss auf den Wir-Gedanken zu nehmen und am Puls des Volkes zu bleiben. Er werde sich politisch weiterhin für die kleinen Gemeinden einsetzen. Markus Stadler, bis Ende Mai noch Landammann des Kantons Uri, gratuliert namens des Urner Volkes und der Regierung zur Wahl. Josef Christen moderiert witzig und politisch spitzig die Wahlfeier. Er macht auf ein grosses Bild in der Mehrzweckhalle aufmerksam, geschaffen von Kindern in Zusammenarbeit mit Daniel Lampart, passend zum Motto «fühlen, denken, handeln» als Sinngebung zur Politik. Der neue Landammann schenkt den Schülerinnen und Schülern einen Freitag. Und er verspricht ihnen ein «Zniini». Zwei Schülerinnen und zwei Schüler der Oberstufe bringen ihre Wünsche vor. Landratspräsident Leo Arnold gratuliert, ebenso der Präsident der CVP, Franz-Xaver Brücker, der ihm und seiner Frau ein verlängertes Wochenende in Zermatt schenkt. Aus Zermatt kommt Daniel Lauber, der Präsident des Verwaltungsrates der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB). Anwesend ist auch der CEO der MGB, Hansruedi Moser. Sie überreichen Isidor Baumann, Mitglied des MGB-Verwaltungsrates, speziellen Walliser Wein. Auch Maria Baumann gratuliert. Sie setzt auf Isidor Baumann, wenn es um die Wassner Stiftung Wohnen im Alter geht. Edi Baumann, Präsident des Kleinviehzuchtverbandes Uri, schenkt ein Schaf, das zweite des Abends. Auch der Gemeinderat hatte sich für ein Schaf entschieden. Man weiss ja nie, wenn der Wolf kommt ... Jetzt sei der Stall voll, meint Isidor Baumann. Anton Arnold, Präsident der Korporation Uri, Columban Russi, Präsident der Korporation Ursern, und Trudy Banholzer-Baumann, Gemeindepräsidentin von Göschenen, wünschen viel Kraft und Befriedigung im neuen Amt. Und zwei Kabarettisten (Walter Baumann und Peter Fedier) haben über Isidor Baumann berichtet, dass er nicht singen, musizieren, tanzen und schwimmen kann. Dafür hätte er nun sowieso keine Zeit. Oder was nicht ist, kann immer noch werden – nach zwei Jahren ...
Quellen / Literatur: UW 29, 6.4.2008

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Sonntag, 6. April 2008
Landratswahlen : Rutsch der SVP vom 4. auf den 2. Platz in Uri
FDP und CVP verlieren je vier Sitze. Die SP hat einen Sitz weniger, dafür die GB einen mehr. Gewaltig abgeräumt hat die SVP. Sie gewinnt acht Sitze, vielleicht sogar neun. 63 der 64 Sitze im Urner Landrat sind besetzt. Der fehlende Platz gehört Spiringen, wo für den zweiten Wahlgang die CVP und die SVP noch im Rennen sind. FDP und CVP haben die Wahlen verloren. Die SB-GB-Fraktion kann ihre Sitzzahl halten. Wahlsiegerin ist die SVP, die am 6. April ihre Sitzzahl im Landrat fast verdoppelt. Vier abgewählte Mitglieder Insgesamt standen 137 Personen zur Wahl, davon 120 in den acht Proporzgemeinden, für die 50 Sitze zu vergeben waren. Für die zwölf Majorzgemeinden kandidierten 17 Personen. Von den 64 amtierenden Landrätinnen und Landräten stellten sich 40 der Wiederwahl. Vier wiederkandidierende Mitglieder des Landrates wurden abgewählt. Es sind das Urs Wegmüller (CVP), Attinghausen, Othmar Arnold (CVP), Bürglen, Daniela Bär (SP), Schattdorf, und Christine Rufener (FDP), Erstfeld. Am 2. Juni werden somit 36 bisherige Mitglieder und 28 neue die kommende Legislatur in Angriff nehmen. CVP bleibt stärkste Fraktion Die CVP bleibt mit 24 (eventuell 25) Sitzen die stärkste Fraktion im Landrat des Kantons Uri. Sie verliert am 6. April allerdings vier Sitze (13,8 Prozent), und zwar je einen in Bürglen, Erstfeld, Flüelen und Schattdorf. Vielleicht kommt – je nach Resultat des zweiten Wahlganges – noch ein Sitzverlust in Spiringen dazu. Bei den Landratswahlen 2004 hatte die CVP 29 Sitze erreicht. Mit 40 Frauen und Männern auf zwölf Listen stellte die CVP am meisten Kandidatinnen und Kandidaten. Bürglen und Schattdorf zur SVP Auf Platz 2 folgt die SVP, die eigentliche Siegerin der Landratswahlen 2008. Die Fraktion der SVP zählt neu 17 (eventuell 18) Mitglieder, je nach dem, wie der zweite Wahlgang in Spiringen ausfällt. 2004 waren es insgesamt neun SVP-Sitze. In Bürglen und in Schattdorf gewinnt die SVP je zwei Sitze dazu. Sitzgewinne für die SVP gibt es auch in Altdorf, Erstfeld, Flüelen und Göschenen. Die SVP werde nun auch gefordert sein, auf kommunaler Ebene ihre Verantwortung wahrzunehmen, betont die FDP in ihrer Stellungnahme. FDP noch auf dem 3. Platz Verliererin ist auch die FDP. 2004 waren es noch 16 Sitze, nun sind es 12 (–25 Prozent). Je einen Sitzverlust gibt es in Altdorf, Bürglen, Erstfeld und Göschenen. Die FDP Uri ist enttäuscht. «Es hat sich nun auch auf kantonaler Ebene gezeigt, dass Schlagworte mehr Leute mobilisieren als konsequent und lösungsorientierte Sachpolitik», heisst es in der Medienmitteilung vom 7. April. Die FDP werde sich weiterhin für einen fortschrittlichen und innovativen Kanton stark machen. «Wir hoffen auf einen konstruktiven Dialog mit den anderen Parteien und erwarten, dass bei allen Gewählten Sachpolitik und kein stures Parteiprogramm im Vordergrund steht.» In zwei der vier grössten Urner Gemeinden, nämlich in Bürglen und in Erstfeld, ist die FDP nicht mehr im Landrat vertreten. «Nun gilt es für die Gewählten, Versprechen einzuhalten und Parteiziele umzusetzen», erklärt Tumasch Cathomen namens der FDP Bürglen. Trotz des Sitzverlustes blicke die FDP Bürglen zuversichtlich in die Zukunft. SP/GB hält sich gut Zehn Sitze waren es 2004, zehn Sitze sind es auch 2008. Das gilt für die SP-GB-Fraktion des Urner Landrates. Quasi intern kommt es zu einer kleinen Sitzverschiebung in Altdorf: Die Grünen tauschen einen Sitz mit der SP. Alf Arnold (GB) kehrt in den Landrat zurück. Mit Annalise Russi, Altdorf, und Armin Braunwalder, Erstfeld, ist die GB Uri erstmals zu dritt im Landrat vertreten. Die SP kompensierte ihren Sitzverlust in Schattdorf durch den Sitzgewinn in Erstfeld. Hoch erfreut ist die SP Altdorf, die ihr Wahlziel, nämlich die vier Sitze in Altdorf zu halten, erreicht. Das sei die verdiente Anerkennung für die Arbeit der vergangenen Jahre und das Ergebnis eines geschlossenen, überzeugenden Auftritts. «Besonders erfreulich ist, dass auch die nicht gewählten Kandidatinnen und Kandidaten durchwegs sehr gute Wahlresultate erhalten haben. Fabian Rieder, Funda Tasdan und Othmar Bertolosi haben mit ihrer Kandidatur einen ganz wichtigen Beitrag zum Wahlerfolg geleis-tet», schreibt Urs Kälin. Der Präsident der SP Altdorf ist überzeugt, «dass sich die Vertreterinnen und Vertreter des links-grünen Lagers auch in Zukunft konsequent für eine soziale, ökologisch verantwortungsbewusste und offene Gesellschaft einsetzen werden». 20 Prozent weniger Frauen In den acht Proporzgemeinden Altdorf, Attinghausen, Bürglen, Flüelen, Erstfeld, Schattdorf, Seedorf und Silenen beteiligten sich total 29 Frauen an der Wahl. Dazu waren 3 Frauen in den Majorzgemeinden angetreten. Prozentual am meisten Frauen kandidierten auf den sechs Listen der SP und der Grünen. Nun wird der Frauenanteil im Urner Landrat kleiner. 2004 waren insgesamt 15 Frauen gewählt worden. Jetzt sind es 13 (-13,3 Prozent).
Quellen / Literatur: UW 29, 6.4.2008

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Sonntag, 6. April 2008
Regierungsrat - Die Wahlresultate bestärken das Team
Der Regierungsrat hat den Fleisszettel erhalten. Alle sieben Mitglieder sind mit einem Stimmenanteil von mehr als 80 Prozent glanzvoll wieder gewählt. Vor vier Jahren kamen die Regierungsratswahlen einem Volksaufstand nah. Der Wahlgang vom vergangenen Sonntag glich eher einem Spaziergang. Im 2004 sprach sich das Volk für eine massive Erneuerung der Urner Regierung aus und forderte einen Neubeginn der kollegialen Zusammenarbeit. Die Stimmung im Volk war auf dem Tiefpunkt: hohe Verschuldung, Abwanderung, fehlende Arbeitsplätze, hohe Steuerbelastung. Nur vier Jahre später: Uri ist im Aufwind. Dank NFA und Nationalbankgold ist der Finanzhaushalt gesund. Die nächste Steuersenkung ist aufgegleist. Mit dem Tourismusprojekt in Andermatt sind neue Hoffnungen erwacht. Uri konnte sich auf verschiedenen Ebenen Anerkennung verschaffen. Der Regierungsrat tritt als Kollegium auf und stellt mit dem Hochwasserschutz und der Raumentwicklung unteres Reusstal Weichen für die Zukunft. Kein Grund also für einen Volksaufstand. Für (zu) viele aber auch keine Beweggründe zum Gang an die Urne. Während die Stimmbeteiligung vor vier Jahren bei 49,7 Prozent lag, gingen am 6. April lediglich 34,39 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Viele leere Wahlzettel Die Regierungsratswahlen 2008 werden als ruhige Wahlen in die Urner Geschichte eingehen. Keine Wahlpodien, keine Präsentation der Kandidatin und der Kandidaten. CVP, FDP und SP haben ihre Kandidatin und die Kandidaten gegenseitig unterstützt. Eine gemeinsame Wahlliste wurde den Wählerinnen und Wählern präsentiert. – Von den 8736 eingelegten Wahlzetteln waren 711 leer: 147 in Altdorf, 115 in Bürglen und 106 in Schattdorf. 1175 Wahlzettel enthielten andere Namen: 167 in Erstfeld, 55 in Flüelen und 50 in Wassen. Diese relativ hohe Zahl von Leerstimmen deutet doch darauf hin, dass das Stimmvolk auch bei Wahlen Unterhaltung und Spannung will. Allein die Bestätigung für gute Leistungen vermag nicht zu bewegen. Glanzresultat für Josef Dittli Das persönliche Spitzenresultat erreichte Sicherheitsdirektor Josef Dittli (FDP). Bei 7913 gültigen Wahlzetteln wurde er mit 6955 Stimmen glanzvoll gewählt. «Ich habe grosse Freude an diesem Resultat. Offenbar ist meine Arbeit beim Volk angekommen», kommentiert er unmittelbar nach Bekanntgabe der Wahlresultate, und er fügt sogleich an: «Wir sind als Team angetreten, und darum freut es mich ganz besonders, dass alle mit relativ geringen Unterschieden gewählt sind.» Neben seiner Wohngemeinde Attinghausen wurde Josef Dittli in elf weiteren Gemeinden mit dem höchsten Resultat gewählt. Geschlossenheit als Stärke Neben seiner Freude über sein persönliches Resultat – 6786 Stimmen und damit 85,7 Prozent der gültigen Stimmzettel – betont Markus Stadler (parteilos): «Als Landammann bin ich sehr froh, dass wir sehr nahe beiein-ander sind. Das unterstreicht unsere Geschlossenheit, die ein Teil unserer Stärke im Auftritt nach aussen ist.» Auch Markus Stadler holte in seiner Wohngemeinde am meisten Stimmen, ebenso in Gurtnellen, Hospental und Spiringen. Lediglich eine Stimme liegt zwischen dem Wahlresultat von Josef Arnold (CVP) und jenem von Heidi Z’graggen (CVP). Von ihren 6684 respektive 6683 Stimmen konnten der Bildungs- und Kulturdirektor sowie die Justizdirektorin in ihren Wohngemeinden am meisten Stimmen für sich gewinnen. Neben Erstfeld erreichte Heidi Z’graggen auch in Isenthal das höchste Resultat. Josef Arnold erhielt neben Seedorf auch in Si-sikon am meisten Stimmen. «Am ers-ten Tag wertet man das persönliche Resultat», meint Josef Arnold, «doch bereits am nächsten Tag zählen wieder die Argumente und die Arbeit. Ich schätze das Vertrauen, das wir als einzelne Mitglieder des Regierungsrates und als Kollegium erfahren dürfen.» Wahltag ohne Nervosität Stefan Fryberg (FDP) sah dem Wahltag gelassen entgegen. «Ehrlich gesagt, war ich vor den Regierungsratswahlen nicht nervös. Im Wissen, dass es bei den Landratswahlen viel problematischer ist, war ich diesbezüglich viel gespannter», gesteht Stefan Fryberg ein. Nach einigen doch «heiklen Themen», die er als Gesundheits-, Sozial- und Umweltminister zu vertreten hatte, sei er von seinem Wahlresultat (6589 Stimmen) «positiv überrascht». Mit Blick auf die weitere Zusammenarbeit fügt er an: «Ich bin froh, dass alle so gut gewählt sind.» Das ist sicher auch besser für die weitere Zusammenarbeit». Gleichzeitig für zwei Ämter gewählt Erfreut zeigen sich auch Markus Züst (SP) und Isidor Baumann (CVP), die am 6. April beide gleich in zwei Ämter ehrenvoll gewählt wurden. Baudirektor Markus Züst wertet sein Resultat (6417 Stimmen) als «sehr gut». «Als Minderheit bei den andern dabei zu sein, ist immer sehr positiv», so Markus Züst. «Dass die SP ausgerechnet im Jubiläumsjahr ‹100 Jahre SP Uri› zum zweiten Mal den Statthalter stellen kann, freut mich ganz besonders.» Auch die SP Uri betont in ihrer Medienmitteilung ihren Stolz über «die ehrenvolle Wahl von Markus Züst zum Landesstatthalter». Sehr zufrieden mit dem Wahlresultat zeigt sich auch der neu gewählte Landammann und gleichzeitig im Amt bestätigte Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann (6331 Stimmen). «Ich bin für zwei Ämter ehrenvoll gewählt, und damit ist mein Auftrag definiert, die Aufgaben so ernsthaft wie bisher anzugehen», erklärt Isidor Baumann. Auch er durfte in seiner Heimatgemeinde Wassen das höchste Wahlresultat verbuchen, die fehlenden Stimmen in einzelnen andern Gemeinden konnte Isidor Baumann, der vor vier Jahren in einen zweiten Wahlgang steigen musste und auch als Landesstatthalter nicht gewählt wurde, nicht interpretieren.
Quellen / Literatur: UW 29, 6.4.2008

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DAS HEUTIGE DATUM

06.04.2026

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Ereignisse an diesem Datum

 

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021