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Donnerstag, 6. August 2026
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Montag, 6. August 2007
Uri will mehr Geld für das Wasser
Die Wasserzinseinnahmen belaufen sich gesamtschweizerisch jährlich auf rund 400 Millionen Franken. Davon entfallen rund 60 Prozent auf die Gebirgskantone Uri, Glarus, Wallis, Graubünden, Tessin, Obwalden und Nidwalden. Allein Uri erhält 19,3 Millionen Franken an Wasserzinsen. Nun wollen die sieben Regierungen den Wasserzins von heute 80 auf 100 Franken pro Kilowatt Bruttoleistung erhöhen, zusätzlich einen Speicherzuschlag erheben und das bundesrechtliche Wasserzinsmaximum indexieren. Das ergäbe Mehreinnahmen von 145 Millionen Franken, für Uri rund 10,4 Millionen. Mit der Erhöhung des Wasserzinses und dem Speicherzuschlag würden die Stromkosten um rund 0,3 Rappen pro Kilowatt höher ausfallen. Der Wasserzins war letztmals 1997 erhöht worden. Die Regierungen argumentieren mit den Millionengewinnen der Striômgesellschaften, der drohenden Stromversorgungslücke und dem Klimawandel. Ihr Ansinnen wird aber in breiten Kreisen abgelehnt.
Quellen / Literatur:
UW 61, 8.8.2007
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