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Freitag, 7. Mai 2010
Feuerwehrverband Uri - Mit Patricia Gisler erstmals eine Frau an der Spitze
Als erste Frau steht Patricia Gisler einem Feuerwehrverband in der Schweiz vor. Das Alarmierungssystem Mikado soll abgelöst werden. Der abtretende Präsident, Lorenz Zberg, und Georges Püntener sind neu Ehrenmitglieder. Nach diversen Pannen bei der Alarmierung haben die Kommandanten der Feuerwehren Uri in einem gemeinsamen Brief an den Gesamtregierungsrat unmissverständlich geschrieben, dass sie kein Vertrauen in das unzuverlässige Alarmsystem mehr hätten. Sicherheitsdirektor Josef Dittli reagierte darauf: «Wir brauchen ein System, das funktioniert und in das man Vertrauen haben kann.» Er verstehe den Ärger der Beteiligten und erklärte, dass es ganz klar die Absicht sei, das Alarmierungssystem Mikado abzulösen. Dazu sei eigens eine Ablösungskommission eingesetzt worden. Schweizweit ein Novum Der abtretende Präsident, Lorenz Zberg, konnte im Namen des Vorstandes Patricia Gisler als seine Nachfolgerin vorschlagen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren. Patricia Gisler arbeitet seit 2005 in einem Teilzeitpensum als Bereichssekretärin im Kantonsspital Uri. Seit 1994 wirkt sie in der Feuerwehr Erstfeld mit, während sechs Jahren amtete sie als Vereinspräsidentin. Im Jahr 1998 absolvierte sie den Gruppenführerkurs, 2001 den Offizierskurs, und im Jahre 2003 wurde die Erstfelderin zum Oberleutnant befördert. Mit kräftigem Applaus wurde Patricia Gisler zur ersten Präsidentin des Feuerwehrverbandes Uri gewählt. Damit ist sie auch die erste Frau in der Schweiz, welche einen Feuerwehr-Kantonalverband präsidiert. – Für die zurücktretenden Vorstandsmitglieder Georges Püntener und Werner Aschwanden konnte bis heute nur ein Ersatz gefunden werden. Es ist dies der 29-jährige Fabian Tresch aus Wassen, der soeben den Instruktorenkurs erfolgreich abgeschlossen hat. Für den zurücktretenden ersten Rechnungsrevisor, Bernhard Tresch, rückt Jost Ziegler nach, und als zweiter Revisor konnte Martin Jörg aus Andermatt neu gewählt werden. Kassier Patrick Walker musste wegen rückläufiger Beiträge der Sektionen einen Verlust von 2370 Franken vermelden. Trotzdem wird der Jahresbeitrag nicht erhöht. Regierungsrat Josef Dittli freute sich, Feuerwehrinspektor Bruno Achermann zum Oberstleutnant befördern zu dürfen. Ferner gratulierte er den Instruktionsanwärtern, welche in der vergangenen Woche den Kurs erfolgreich abgeschlossen hatten. Es sind dies: Fabian Tresch, Philipp Estermann, Patrick Wipfli, Josef Kägi, Pascal Ziegler und Stefan Tresch.
Quellen / Literatur: UW 26, 12.5.2010

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021