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Mittwoch, 8. April 2026

Freitag, 8. April 2011
Der Kanton will einen Überblick über die Sportanlagen
Zusammen mit den Gemeinden, Vereinen und Organisationen, die sich der Sportförderung widmen, werden werdzeit Auslastung, Begehrlichkeiten und Sanierungsbedarf erfragt. Die Urner Fussballklubs brauchen dringend vier bis sechs neue Aussenspielfelder. Die Altdorfer Vereine begehren eine neue Dreifachturnhalle. Das Schwimmbad Moosbad wird für mehrere Millionen Franken erweitert. Der Rollhockeyclub Uri hat sich eine eigene Halle gebaut, ebenfalls der Handballclub Altdorf zusammen mit Floorball Uri. Die öffentliche Hand zahlt mal mehr oder mal weniger an Neubauten oder Sanierungskosten. Eine einheitliche Linie oder eine rechtliche Grundlage, wann der Kanton wie viel bezahlt, gibt es bis anhin nicht. Das soll sich mit der Erarbeitung eines kantonalen Sportanlagenkonzeptes nun ändern. Sämtliche Urner Schulen und auch Sportvereine, welche die Sportanlagen ausserhalb der Schulzeit nutzen, sowie Eigentümer und Betreiber von Sportanlagen sind von der Bildungs- und Kulturdirektion eingeladen worden, an der Vernehmlassung für eine zukunftsgerichtete Sportanlagenpolitik mitzumachen. Mittels Fragebogen können Angaben gemacht werden über die Ausstattung der Anlagen, Auslastung, Begehrlichkeiten, Sanierungsabsichten, Benützungsgebühren et cetera. «Das Konzept ermöglicht einen Überblick über alle Sportanlagen im Kanton Uri, über deren Zustände und Auslastung», hält Peter Sommer, Abteilungsleiter Sport beim Kanton, gegenüber dem «Urner Wochenblatt» fest. Die Erarbeitung von Sportanlagenkonzepten läuft derzeit schweizweit auf drei Ebenen: Der Bund erarbeitet ein nationales Konzept, die Kantone kantonale sowie grössere Gemeinden und Städte kommunale Konzepte. Peter Sommer erwähnt das Beispiel Aarau: Dort stehe die Sanierung des Schwimmbades an, eine neue Handballhalle solle erstellt werden, die Pferderennbahn sei ständig unter Wasser und das Eisstadion habe nur noch eine provisorische Betriebsbewilligung. Die Stadt habe keine Rückstellungen gemacht und stehe nun vor einem Investitionsvolumen von weit über 100 Millionen Franken. «Ein Sportanlagenkonzept kann eine solche Situation künftig verhindern», so Peter Sommer. Das Konzept sei ein Leitfaden und ein Steuerungsinstrument, das eine möglichst optimale Nutzung von bestehendem Raum und Anlagen ermögliche sowie bei allfälligen Sanierungs- und Neubauabsichten eine Orientierung gebe. Die Bildungs- und Kulturdirektion hat eine Projektgruppe eingesetzt, bestehend aus zwei Vertretern des Gemeindeverbandes, einem Vertreter der Bauverwaltung der Gemeinde Altdorf sowie des Sportamtes. Diese hat die Aufgabe, das kantonale Sportanlagenkonzept zu erarbeiten. Die Vernehmlassung läuft bis Ende April. Ziel der Projektgruppe ist es, das Konzept bis Ende 2011 vorzulegen
Quellen / Literatur: UW 27, 9.4.2011

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021