Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Samstag, 8. Juni 1535
Pensionen an einzelne Personen sollen in Zukunft in den Landessäckel fliessen
Uri beantragt den sechs Orten, die französischen Pensionen, welche der König an einzelne Personen verabfolge, künftig in den Landessäckel fliessen zu lassen. Die schon verfallenen Pensionen sollen jedoch noch den Begünstigten verabreicht werden. Diese wohlfeile Art der Einnahmenvermehrung scheint bei den andern Orten nicht grossen Anklang zu finden.
Quellen / Literatur:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 153.
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Samstag, 8. Juni 1535
Tagsatzung legt Preise für Wirte fest
Da die Wirte und "Ihresgleichen", ungeachtet der eingetretenen "Wohlfeile" (Preiswert), die "Mähler" und anderes immer noch zu den gleichen Preisen geben wie während der Teurung und der gemeine Mann dadurch benachteiligt wird, legt die Tagsatzung die diesbezüglichen Preise fest. Den Wirten in Baden und allen Gemeinen Herrschaften werden von der Tagsatzung folgende Preise befohlen: Ein Mahl soll nur 5 Schilling, ein Schlaftrunk, Morgen- sowie Abendbrot 2,5 Schilling, ein Vierling "Haber" (Hafer) 2 Schilling sowie eine Stallmiete für Tag und Nacht 1 Batzen kosten.
Quellen / Literatur:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 28.
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DAS HEUTIGE DATUM
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