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Freitag, 10. April 2026

Samstag, 10. April 2010
Brand in Realp
Am Samstagvormittag bricht in Realp in einem dreistöckigen Haus mit vier Wohnungen ein Brand aus. Zur Zeit des Brandausbruchs befinden sich zwei Personen im Haus. Diese können sich selbstständig in Sicherheit bringen. Ser Sachschaden beträgt mehrere 100'000 Franken.
Quellen / Literatur: UW 28, 14.4.2010

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Samstag, 10. April 2010
Jubiläumsausstellung - Das absolute Topschaf kommt aus Bürglen
«Blitz» kann den Titel als Mister Ziegenbock behalten. Erstmals wurde auch das originellste Schaf ausgezeichnet. Bei den Schafen wurde «Silber» als Leistungssiegerin ausgerufen. «Wenn 151 von 167 Herdebuchführern an einer Ausstellung teilnehmen, kann man wohl von Zufriedenheit und Genugtuung sprechen», meinte OK-Präsident Isidor Baumann an der Kleinviehausstellung in Erstfeld. Seit einem Jahr war das OK daran, die Jubiläumsschau vom Samstag, 10. April, in Erstfeld zum 50-jährigen Bestehen des Urner Kleinviehzuchtverbandes vorzubereiten. Die Wahl des Ortes überzeugte, obwohl es nicht einfach gewesen sei, einen geeigneten Platz für eine solche Veranstaltung zu finden, so Isidor Baumann. Die Bereitschaft der Gemeinde Erstfeld und die guten Infrastrukturen hätten dazu den Ausschlag gegeben. Der Anlass in Erstfeld wurde zu einem Erlebnis für Kleinviehzüchter sowie viele Familien mit Kindern, die den Streichelzoo genossen. Dem Ziel, die Anliegen der Kleinviehzüchter der Bevölkerung näher zu bringen, kam man ein gutes Stück näher. Gerade in einem Kanton, der für die Kleinviehhaltung optimal ist, sei es wichtig, die Sensibilität für Ziegen und Schafe zu wecken, meinte Isidor Baumann, selber Schafzüchter und Schafhalter. Die Produkte der Kleinviehzüchter seien im Trend und die regionale Vermarktung funktioniere bestens und könne noch wachsen. Ziegen im Aufwärtstrend Im Vergleich mit früheren Ausstellungen waren alle Ziegenrassen mit einer recht grossen Anzahl Tiere in Erstfeld vertreten. Da gab es die Toggenburgerziegen, bei welchen die Gebrüder Zgraggen vom Haldi mit «Wilma» auch die Miss stellen konnten. Etwas kleiner war das Kontingent der Pfauen- und Burenziegen. In dieser Kategorie siegten «Elvira» von Richard Imhof und «Somali» von Markus Herger. Siegerin der Saanenziegen wurde «Elvira» der Gebrüder Herger, Isenthal. «Diva» (Gemsfarben), «Wiesa» (Toggenburg) und «Elvira» (Saanen) beeindruckten mit ihrem Euter. Den Titel «Mister Ziegenbock» konnte der achtjährige «Blitz» der Gebrüder Zgraggen vom Haldi verteidigen. Da Ziegenmilch und Ziegenkäse immer beliebter sind, ist auch die Zahl der Ziegen im Kanton Uri im Wachsen. In der Festschrift zum Jubiläum ist das Ziel festgehalten, dass der Verband die Schaf- und Ziegenzucht im Kanton Uri fördern und die Schaf- und Ziegengenossenschaften unterstützen wolle. Inzwischen gibt es insgesamt 350 Genossenschaften. Publikum wählt das originellste Schaf Es war wohl die schwarz-weisse Farbe des Jungschafes von Martin Jauch aus Schattdorf, welche das Publikum dazu bewog, dieses mit 194 Stimmen zum originellsten Schaf zu wählen. Die Miss und der Mister wurden allerdings wieder von Experten erkoren. Mister Uri wurde «Lex» von Josef Planzer, Unterschächen, und den Titel als Miss Uri darf «Tinka» von Thomas Epp, Silenen, tragen. Als absolutes Topschaf wurde die Urner Leistungssiegerin «Silber» von Lukas und Ruth Arnold, Bürglen, erkoren.
Quellen / Literatur: UW 28, 14.4.2010

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Samstag, 10. April 2010
Korporation Uri - Wichtig wird das Unternehmertum
Die Korporation Uri hat 2009 wieder viel unternommen und ist zufrieden mit dem Rechnungsergebnis. Aber sie sieht sich gezwungen, ihre unternehmerische Tätigkeit zu verstärken. Verwalter Hans Traxel und Rechnungsführer Franz Dittli sind zufrieden. Die Verwaltungsrechnung 2009 weist bei einem Aufwand von 5,5 Millionen einem Gewinn von 166`000 Franken aus. Sie schliesst allerdings um 41`000 Franken schlechter ab, als budgetiert worden war. Noch kann die Korporation Uri die Konzessionseinnahmen aus Sand und Kies im Urnersee verbuchen, doch das wird sich ändern. Diese Konzessionsverträge laufen nämlich Ende Jahr endgültig aus. Handeln mit Energie und Steingewinnung «Die Korporation Uri ist aufgrund der auslaufenden Konzessionsverträge im Urnersee dazu gezwungen, vermehrt unternehmerisch tätig zu werden. Dazu braucht sie aber die notwendigen Unterstützungen. Im Moment hat der Engere Rat der Korporation Uri eher das Gefühl, dass grosse Hürden in den Weg gelegt werden», erklärt Verwalter Hans Traxel. «Der Weg der Korporation Uri in eine vermehrte unternehmerische Tätigkeit, vor allem im Bereich der Energie, aber auch bei der Steingewinnung, dürfte auch zu mehr Arbeitsplätzen oder zur Erhaltung von bestehenden Arbeitsplätzen führen», ergänzt Franz Dittli. Fast ein Drittel des Ertrags aus Wasserkonzessionen Gegenüber dem Voranschlag des Jahres 2009 konnten die Erträge um insgesamt 724`000 Franken (14,53 Prozent) gesteigert werden. Die wichtigsten Ertragspositionen der Korporation Uri sind die Konzessionen mit total 2,62 Millionen und die Kapitalerträge – inklusive Erträge aus der Verwaltung der Liegenschaften – mit 2,16 Millionen Franken. «Mit 1,76 Millionen Franken liegen die Erträge aus den Wasserkonzessionen weiterhin auf einem hohen Niveau», betont Rechnungsführer Franz Dittli. Sie liegen um 1,49 Prozent unter dem im Budget vorgesehenen Betrag. Die Deponiegebühren des Zweckverbandes für Kehrichtbeseitigung brachten einen Ertrag von insgesamt 62`500 Franken ein. Das sind jedoch 2,4 Prozent weniger als budgetiert. Mit 726`900 Franken liegen die Konzessionseinnahmen aus Sand, Steinen und Kies um 3,08 Prozent (23`100 Franken) unter dem budgetierten Betrag. Die Einnahmen aus der Ausgabe von Strahlerpatenten konnten wiederum leicht gesteigert werden. Der Anstieg beträgt knapp 29`000 Franken (5,73 Prozent). Aus verschiedenen Deponiegebühren resultierten Erträge von insgesamt 17`100 Franken. Im Bereich Kapitalanlagen konnten Erträge aus Darlehen und Wertschriften sowie aus Anlagen in Festgeld von knapp 772`000 (Vorjahr: 817`200 Franken) erwirtschaftet werden. Dieser Betrag liegt um 19`000 Franken unter dem im Budget erwarteten Ertrag. «Die im Jahr 2009 sehr tiefen Zinsen sowie die aufgrund der schlechteren Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008 tieferen Dividenden haben zu diesem unerfreulichen Resultat geführt», erklärt Franz Dittli. Für ihre Beteiligungen erhielt die Korporation Uri insgesamt 127`500 Franken an Dividenden. Auf den Anlagen des Finanzvermögens resultierten Buchgewinne von rund 320`000 (Vorjahr: 2190 Franken). 2009 konnten Kursgewinne von über 41`000 Franken realisiert werden. Aus der Verwaltung der Immobilien sowie aus den Baurechten nach ZGB resultierten im vergangenen Jahr Erträge von rund 900`000 Franken. Entgelte (Gebühren für Amtshandlungen, Benützungsgebühren und Dienstleistungen sowie Rückerstattungen) ergeben einen Betrag von 842`000 Franken. «Zu diesem gegenüber dem Vorjahr wesentlich höheren Ertrag haben die hohen Benützungsgebühren sowie die hohen Landverkäufe von 344`652 Franken beigetragen», betont der Rechnungsführer. 16 Prozent mehr Aufwand Der Aufwand beträgt 5,54 Millionen Franken. Das sind rund 765`000 Franken (16 Prozent) mehr, als erwartet worden war. Der Personalaufwand liegt bei 1,21 Millionen Franken (Vorjahr: 1,19 Millionen Franken); das sind 43`000 Franken weniger als budgetiert. Der Sachaufwand macht einen Betrag von 1,1 Millionen Franken aus. Der Sachaufwand stieg gegenüber dem Budget um 269`000 Franken. Ausgaben für das Kapuzinerkloster Höher als budgetiert ausgefallen sind die Positionen Büromaterial, Drucksachen, Publikationen. So kann das Rechtsbuch der Korporation Uri «online» konsultiert werden. Durch den Einbezug des Kapuzinerklosters fallen auch die Kosten für Wasser, Energie und Heizmaterialien höher aus als im Budget vorgesehen. An die Sanierung des Kapuzinerweges wurden 117`000 Franken bezahlt. Höher als budgetiert ist auch der Aufwand für diverse Abklärungen und für den Bereich Konzessionen, Wind- und Kleinwasserkraftwerke ausgefallen. Die Fonds der Korporation Uri werden lediglich mit 2,75 Prozent verzinst. Die Zinsen erhöhen sich somit um 19`100 auf 599`000 Franken. «Der Zinssatz wurde auf diesem hohen Niveau belassen, weil für das Jahr 2008 ein tiefer Zins von lediglich 1,50 Prozent (schlechtes Börsenjahr) zur Anwendung gelangte», sagt Franz Dittli. Die Abschreibungen betragen rund 188`000 Franken (Budget: 166`000 Franken). Die Korporation hat im Jahr 2009 insgesamt Beiträge von 1,62 Millionen Franken ausgerichtet (siehe Kasten). In die Spezialfinanzierungen wurden rund 792`000 Franken eingelegt. Interne Verrechnungen von 17`000 Franken runden die Rechnung 2009 ab. Beiträge von 1,62 Millionen Franken Im Jahr 2009 schüttete die Korporation Uri insgesamt Beiträge von rund 1,62 Millionen Franken aus. «Das entspricht 28,5 Prozent des erwirtschafteten Ertrages», betont Verwalter Hans Traxel. Der Kanton Uri erhielt Beiträge von total 465`000 Franken. Das sind vor allem Beiträge für den Wasserbau, an Forstmeister oder für die Schutzwaldpflege. An Gemeinden und Gemeindeverbände des Kantons Uri sind rund 200`000 Franken ausbezahlt worden. Den Hauptteil machen Beiträge an Wasserversorgungen, an den Strassenunterhalt der Korporationsbürgergemeinden sowie Beiträge an Schadennutzungen und die Jungwaldpflege aus. Private Institutionen profitierten mit rund 795`000 Franken von der Korporation Uri. Unterstützt wurden vor allem Massnahmen aus Alp- und Bodenverbesserungen (133`000 Franken), Erschliessungen im Berggebiet (233`000), Alpräumungen (175`000), Baubeiträge an landwirtschaftliche Bauten (16`400), diverse land- und volkswirtschaftliche Beiträge (22`100), Beiträge an diverse landwirtschaftliche Organisationen (35`730) sowie Massnahmen zur Behebung der Unwetterschäden (10`260). Weitere Beiträge sind an den Tourismus (39`000 Franken) sowie an verschiedene andere Organisationen vor allem aus dem sozialen Bereich (129`000) ausgerichtet worden. Weiter sind Stipendien im Betrag von 47`300 Franken an diverse Auszubildende verteilt worden. Den Bürgerinnen und Bürgern der Korporation Uri soll – gemäss Vorschlag des Engeren Rates – pro Kopf ein Betrag von 5 Franken ausbezahlt werden. Das ergibt dann insgesamt die Summe von 113`755 Franken.
Quellen / Literatur: UW 27, 10.4.2010

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Samstag, 10. April 2010
Urner Blasorchesterlager
Mit einem fantastischen Konzert endete am Samstag für 60 junge Musikerinnen und Musiker ein intensives Blasorchesterlager. Dass die Musikerinnen und Musiker ein tolles Blasorchesterlager hinter sich haben, hat das zahlreich erschienene Publikum am vergangenen Samstag, 10. April, beim Abschlusskonzert im Theater(uri) eins zu eins erleben dürfen. Die über 60 Musikerinnen und Musiker haben innerhalb einer Woche ein anspruchsvolles Konzert einstudiert, das klanglich zu begeistern vermochte. Dies ist nicht selbstverständlich, denn die Orchestermitglieder - von ganz jung bis eher älter - stammten aus den verschiedenen Urner Blasmusikvereinen und haben in dieser Formation noch nie zusammen gespielt. Damit der musikalische Erfolg möglich wurde, bedurfte es nicht nur einer intensiven Probearbeit, sondern auch einer grossen Spielfreude. Und diese haben sich die Musikerinnen und Musiker im Lager in Engelberg unter der musikalischen Hauptleitung von Philipp Gisler und Michel Truniger «angeprobt». Die Teilnehmenden jedenfalls schwärmten von den musikalischen und anderen Erlebnissen im Lager.
Quellen / Literatur: UW 28, 14.4.2010

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DAS HEUTIGE DATUM

10.04.2026

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Ereignisse an diesem Datum

 

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021