Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Sonntag, 10. Juni 1956
Strasse Seedorf-Isleten
Die neue Strasse zwischen Isleten und Seedorf wird eingeweiht. Damit ist Bauen als letzte Urner Gemeinde mit einer Fahrstrasse erschlossen.
Die Frage einer Strasse auf dem linken Seeufer geht auf Jahrzehnte zurück. Am 3. Mai 1896 hatte die Landsgemeinde den Bau einer Strasse ins Isental beschlossen. Schon damals befasste man sich mit dem Gedanken, gleichzeitig auch eine Verbindung nach Bauen zu errichten. Doch daraus wurde nichts, und Bauen begann kurz vor dem Ersten Weltkrieg, auf eigene Rechnung ein Projekt ausuaarbeiten. Allein, auch dieses Vorhaben versandete nach und nach. Doch die Einwohner von Bauen liessen nicht locker. Am 13. Ferbuar 1937 beauftragte schliesslich der Urner Regierungsrat das Forstamt, ein Projekt für eine 2,6 Meter breite Güterstrasse von der Isleten nach Bauen auszuarbeiten. Das Projekt rechnete mit Kosten von 690'000 Franken. Am 13. Mai 1938 genehmigte das Urner Volk den Kredit - zusammen mit einem solchen für den Bau der Sustenstrasse.
Doch erneut trat eine Verzögerung auf. Zum einen trat die Sustenstrasse in den Vordergrgund, zum anderen traten wegen des Zweiten Weltrkeiges andere Sorgen in den Vordergrgund. Drittens schliesslich machte die erneute Diskussion um den Bau einer linksufrigen Seestrasse als direkte Verbindung mit Luzern und Nidwalden eine erneute Überprüfung der geplanten Strasse erforderlich.
Quellen / Literatur:
UW 43, 9.6.1956
-------------------------
|
|
DAS HEUTIGE DATUM
|