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Freitag, 10. Juli 2026

Sonntag, 10. Juli 2005
Innerschweizerisches Schwing- und Älplerfest in Seedorf
Der Muotathaler Heinz Suter gewinnt das 99. Innerschweizerische Schwingfest in Seedorf, für das sich der Schwingklub Altdorf verantwortlich zeichnet. Im Schlussgang besiegt er Remo Holdener, Steinen, bereits nach 45 Sekunden mit Lätz und Überdrehen mit Armhebel am Boden. Die beiden Bürgler Stefan Gisler und Andi Imhof erkämpften sich vor einheimischem Publikum den begehrten ISV-Kranz.
Quellen / Literatur: UW 54, 13.7.2005

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Sonntag, 10. Juli 2005
Trix Z'graggen auf dem Podest
394 km in zwei Tagen. 8210 Höhenmeter, Eisregen, Wind, Kälte, nasse Strassen, Dunkelheit. Schwimmen, Inline, Rennvelo, Mountainbike, Laufen. Der Gigathlon 2005 fordert seinen 5377 Teilnehmern alles ab. Am stärksten hatten diejenigen zu leiden, welche die Strecke von Locarno über Luzern nach Basel alleine bewältigten. 13 Frauen und 193 Männer nehmen diese Herausforderung an. Trix Z'graggen (39) aus Silenen, die Vorjahressiegerin, läuft nach 27 Stunden und knapp 20 Minuten hinter Ariane Gutknecht und Nina Nüssli als überglückliche Dritte über die Ziellinie. Das Urner Frauenteam Frauenpower Velo Infanger mit Nicole Zogg, Sara Bissig, Silvia Schweizer, Astrid Cavegn und Antonia Wipfli erreichte am Gigathlon das gesteckte Ziel: Unter den 750 gestarteten Teams klassierten sie sich auf dem 117. Rang und waren wiederum das beste Frauenteam. Nach 22 Stunden und 37 Minuten beendete Schlussläuferin Silvia Schweizer den Gigathlon. Diese Rangierung war auch das beste Resultat aller gestarteten Frauenteams. Damit bestätigte das Quintett das Resultat vom vergangenen Jahr, als ebenfalls keine Frauenequipe an seine Leistungen herankam. Der Sieg über sich selbst Sara Bissig eröffnete am Samstag in Tenero mit dem Schwimmen den Event. Sie nutzte ihr Können und ihre Härte, geholt als Nationalspielerin im Unterwasserrugby aus und übergab mit den ersten hundert das Band an die Inlinerin Nicole Zogg. In einer atemberaubenden Fahrt legte diese die 28 Kilometer und 250 Höhenmeter zurück und überholte 67 Konkurrenten. Für die Bikerin Astrid Cavegn hiess es dann die beschwerliche Strecke von Cevio über den Passo del Naret zu absolvieren, wobei nebst dem steilen Aufstieg eine Laufstrecke - das Fahren war wegen zu grossen Verletzungsrisikos verboten - von über 40 Minuten die Wadenmuskeln strapazierte. An die Grenzen gestossen Wegen der Nässe und der damit verbundenen Kälte stiess Antonia Wipfli auf ihrer Pässefahrt Nufenen-Ulrichen-Grimsel nach Sarnen an ihre Grenzen, und nur der Gedanke an das Team und die nächste Ablösung brachte sie an den Übergabeort Sarnen. Silvia Schweizer brachte das Band dann mit einem guten Abschlusslauf als 116. an den Etappenort Luzern. Nach kurzer Erholungszeit wurde am Sonntag in der Horwer Bucht der Weg zum Final eingeschwommen. Sowohl Sara Bissig im Wasser wie auch Nicole Zogg auf den Rollen konnte etliche Ränge gutmachen. Antonia Wipfli schien die Dreipässefahrt locker weggesteckt zu haben, was die gute Abschnittszeit von Sursee nach Welschenrohr klar verdeutlicht. Auch Astrid Cavegn waren die Strapazen vom Vortag nicht anzumerken. Sie übergab an 121. Stelle der Schlussläuferin Silvia Schweizer, welche noch auf den 117. Rang vorrückte.
Quellen / Literatur: UW 54, 13.7.2005

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021