Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Montag, 17. Januar 2011
Die Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) bestimmt die Bereiche, die für eine Intensivierung der polizeilichen Zusammenarbeit im Vordergrund stehen sollen
In den Bereichen Logistik, Intervention, Ordnungsdienst werden neue polizeiliche Zusammenarbeiten erprobt. Geprüft wird auch eine gemeinsame Einsatzzentrale.
Das Konkordat, das Mitte Januar in Kraft getreten ist, bildet die rechtliche Grundlage der Zusammenarbeit der Polizeikorps der Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Zug sowie Ob- und Nidwalden. Am Montag, 17. Januar, hat die Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) die Bereiche bestimmt, die für eine Intensivierung der polizeilichen Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Dabei handelt es sich um die Bereiche Logistik, Intervention, Ordnungsdienst und Einsatzleitzentrale.
Die bewährte Zusammenarbeit der Zentralschweizer Polizeikorps bei Grossereignissen (1.-August-Feier auf dem Rütli, Sportveranstaltungen, Demonstrationen) wird auf der neuen rechtlichen Grundlage weitergeführt und ausgebaut. Neu wird es beispielsweise möglich sein, gegen Entschädigung Aufgaben an einen anderen Kanton zu delegieren oder eine gemeinsame Dienstgruppe für die Erfüllung bestimmter Aufgaben zu bilden.
Das Teilprojekt Logistik steht unter der Federführung des Kantons Schwyz. Es beinhaltet die gemeinsame Beschaffung von einheitlichen Uniformen und persönlichen Ausrüstungsgegenständen ab 2012. Die von den Polizeikommandanten genehmigte Einheitsuniform besteht aus 16 Kleidungsstücken. Die Beschaffung und Lagerung können vereinfacht und die Beschaffungskosten gesenkt werden.
Ein weiteres Ziel des Pilotprojekts «Polizei XXI» ist es, die bestehende Zusammenarbeit in den Bereichen Intervention und Ordnungsdienst zu verstärken, zu vernetzen und zu vereinheitlichen. Bei gemeinsamen Einsätzen sollen sich die einzelnen Korps auf eine einheitliche Organisations-, Ausbildungs- und Ausrüstungsgrundlage stützen können.
Quellen / Literatur:
UW 4, 15.1.2011
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Montag, 17. Januar 2011
Von der Dorfbeiz zum Schulungsrestaurant: Das SRK Uri hat den ehemaligen «Ochsen» in Altdorf umfunktioniert und bietet sechs Ausbildungsplätze für anerkannte Flüchtlinge
Von der Dorfbeiz zum Schulungsrestaurant: Das SRK Uri hat den ehemaligen «Ochsen» umfunktioniert. Heisshunger und kulturelle Begegnungen garantiert. Eröffnet wird am 17. Januar 2011.
Gaumenschmaus für die Gäste und berufliche Perspektiven für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene – das will das SRK Uri mit dem Schulungsrestaurant erreichen. Den rätoromanischen Namen «Fomaz» (zu Deutsch: Heisshunger) hat Kurt Strehler, Stellenleiter des SRK Uri, bewusst ausgewählt: «Rätoromanisch ist typisch schweizerisch und fremd zugleich. Diese Gegensätze wollen wir auch im ‹Fomaz› zusammenbringen.» Das Schulungsrestaurant bietet insgesamt sechs Ausbildungsplätze für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene an. In einem zwölfmonatigen Praktikum sollen die Auszubildenden in der Küche, im Service und am Büffet Erfahrungen sammeln. «In der Gastronomie sind genau diese Allrounderfähigkeiten gefragt», ist Kurt Strehler überzeugt. So ist er zuversichtlich, das Ziel des Projektes zu erreichen: die Asylsuchenden nach der Ausbildung im «Fomaz» in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zusammen mit Betriebsleiter und Koch Ernst Rüdlinger werden von Montag bis Freitag täglich je vier Menüs angeboten – von Hausmannskost bis hin zu exotischen Speisen.
Quellen / Literatur:
UW 98, 15.12.2010
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DAS HEUTIGE DATUM
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