Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Donnerstag, 18. März 2010
Altdorf - Mitreissender Sound am 5. Tonart-Jazzfestival
Still und gefühlvoll, rasant und präzis oder verraucht und melancholisch – das Tonart-Jazzfestival überzeugte im «Schlüssel»-Saal mit toller Musik.
Fünf Ausgaben des Tonart-Jazzfestivals gab es bisher. Das Jubiläum feierte das Tonart am vergangenen Wochenende in Altdorf aber nicht mit grossen Namen, sondern mit fantastischer Musik. Da spielte und sang am Donnerstag, 18. März, der Autodidakt Martin Lechner mit seiner Band. Vom ersten Ton an zog er das Publikum mit seiner Stimme und seinen Melodien von Nat King Cole oder Frank Sinatra in seinen Bann. Dabei wurde er von fünf Musikern unterstützt, die es durch ihr Spiel verstanden, die Kraft und den Ausdruck des Gesangs hervorzuheben, ohne ihn zu konkurrenzieren. Ein «smoother» Auftritt – durch und durch.
Nur einen Tag später zeigte sich an der Funk Night ein anderes Bild. Jetzt waren schnelle Beats angesagt. Schon nach wenigen Minuten zuckten beim Auftritt der «Banana Hunters» im Publikum die ersten Beine. Bald wurde getanzt und gefeiert. Auch die zweite Band des Abends, Scacciapensieri, begeisterte. Dazwischen – ein Zwischenton in der Jazzlounge im Theater(uri).
Erstmals wartete das Tonart-Jazzfestival mit einem «artist in residence» auf. An zwei Abenden spielte «The Hammond Jazz Trio» mit Richard Pizzorno, Marco Figini und Chris von Hoffmann. Mit ihrem klassischen Jazz und ihrer Spielfreude gehörten sie zu den Höhepunkten des Festivals. Mit der Schaffung einer zweiten Bühne wurde der Festivalcharakter des Tonart wesentlich verstärkt.
Den Schlusspunkt unter die Jubiläumsausgabe des Tonart-Jazzfestivals setzten dann am Samstag, 20. März, an der Blues Night der charismatische Eddy Wilkinson mit seiner Band und «B.B. & The Blues Shacks». «Wir sind sehr zufrieden mit dem diesjährigen Festival», zogen Veranstalter Philipp Truniger und Tino Horat Bilanz. Die rund 500 Besucherinnen und Besucher sind wohl gleicher Meinung. Und warten auf die Ausgabe 2011.
Quellen / Literatur:
UW 22, 24.3.2010
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Donnerstag, 18. März 2010
Fredy Burkart erhält die Altdorfer Medaille
Ob Marionettenbühne Gelb-Schwarz, «Momänt & Co» oder die Gestaltung einer Ausstellung – Fredy Burkart hat während 40 Jahren das Kulturleben des Urner Hauptortes geprägt.
«Fredy Burkart hat sich mit seiner Kreativität und seinem grossen Einsatz in hervorragender Weise um die Kultur des Kantons Uri und der Gemeinde Altdorf verdient gemacht», würdigte die Altdorfer Gemeindepräsidentin Barbara Bär den Geehrten. Der Gemeinderat zeichnete ihn deshalb gestern Donnerstag, 18. März, mit der Altdorfer Medaille aus.
Quellen / Literatur:
UW 21, 19.3.2010
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Donnerstag, 18. März 2010
Hansruedi Stadler - Den Abschied von Bern persönlich gestaltet
Mit Herzblut hat er Uri zehn Jahre lang in Bern vertreten. Als stolzer Urner hat sich Hansruedi Stadler am Ende der Frühjahrssession im Bundeshaus verabschiedet.
Als Ständerat hat Hansruedi Stadler mit Leib und Seele Uri vertreten. Am Ende seiner politischen Karriere schaut er zurück und kann für sich in Anspruch nehmen, «stets mit offenem Visier für die Sache» gekämpft zu haben. Mit seinem fundierten Arbeiten, seiner klaren Meinung und seiner Kompetenz hat er sich über die Rats- und Parteigrenzen hinaus Achtung verschafft.
In der Wandelhalle des Bundeshauses waren am vergangenen Donnerstag, 18. März, viele lobende Worte zu hören. «Hansruedi Stadler wird dem Parlament sicher fehlen», meinte CVP-Fraktionschef Urs Schwaller. Nicht fehlen aber durfte für den scheidenden Ständerat die persönliche Verabschiedung von einzelnen Mitgliedern des Bundesrates. So auch nicht vom Vorsteher des VBS, SVP-Bundesrat Ueli Maurer.
Quellen / Literatur:
UW 22, 24.3.2010
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Donnerstag, 18. März 2010
Ständeratswahlen - Kein «Pferdewechsel» bei der CVP Uri
«Ich bin in erster Linie in mich gegangen und habe mich gefragt: Welches sind meine Ziele?» Die Antwort von Josef Arnold: «Meine Aufgabe ist weiterhin im Regierungsrat.»
Regierungsrat Josef Arnold aus Seedorf ist früh von der Leitung der CVP Uri auf eine Ständeratskandidatur angesprochen worden. «Ich habe aber die Meinung der Parteileitung voll geteilt, dass es richtig ist, Heidi Z’graggen zur Wahl in den Ständerat vorzuschlagen.»
Nach dem Verzicht von Heidi Z’graggen auf den zweiten Wahlgang vom 25. April hatte die Parteileitung nochmals das Gespräch mit Josef Arnold aufgenommen. «Nach reiflicher Überlegung, nach Gesprächen in der Familie und mit Freunden bin ich zum Schluss gekommen, nicht für den zweiten Ständeratswahlgang zu kandidieren, obwohl das Amt eines Ständerats eine wichtige wie herausfordernde und interessante Aufgabe ist», heisst es in seiner Medienmitteilung vom 18. März. «Meine Aufgabe ist meine Tätigkeit als Regierungsrat des Kantons Uri. Dafür werde ich auch weiterhin meine ganze Kraft einsetzen. Zudem haben mir die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Uri anlässlich der Wahlen vom 6. April 2008 für die ganze Amtsperiode bis 2012 als Regierungsrat das Vertrauen geschenkt.»
Quellen / Literatur:
UW 21, 19.3.2010
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DAS HEUTIGE DATUM
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