Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Dienstag, 20. Januar 2026
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Dienstag, 20. Januar 1807
Akkord für den Ausbau der restlichen Zellen des Kapuzinerklosters
Es wird ein Akkord mit Schreinermeister Carl Franz Lusser abgeschlossen, der alle Stotzwände in die noch zu erstellenden Zellen herstellt, mit Brettern von 2 Zoll Dicke nach französischem Mass. Provinzialat und Nebenstube, auch das Sekretariat und die anderen Zellen dieses Bodens erhalten eine gestemmte Wand- und Deckenverkleidung, jene von Provinzialat, Nebenstübli und Sekretariat von schönem Holz, weiter Türen mit Futter, jene des Provinzialats aus Nussbaum. Das Verding beträgt 262 Gulden, die Arbeiten müssen an Pfingsten vollendet sein. Die Räume des Erdgeschosses werden nurmehr als Keller genutzt.
Für die Wiederherstellung werden u.a. verwendet:
77’623 Ziegel,
5’629 Bodenplättlein,
8’328 Steine,
342 Fuder Sand,
196 Fässer Kalk,
51'694 Schuhe gezimmertes Holz,
92'354 Schuhe Riegelholz,
5’862 Dachlatten,
12'478 Gipslättlein und
7’962 Läden.
Die Kosten belaufen sich auf:
- Zimmerleute: 3’290 Gulden,
- der Schreiner auf 2’894 Gulden,
- der Maurer auf 1’945 Gulden,
- die Gesamtkosten auf 15'642 Gulden,
- die Gesamteinnahmen auf 13'556 Gulden.
Quellen / Literatur:
Gasser Helmi, Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri, Altdorf Bd I.I S. 280.
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DAS HEUTIGE DATUM
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