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Samstag, 20. Januar 2007
SVP Ursern/Göschenen - Harziger Start für SVP-Ortspartei
Das Oberland scheint ein hartes Pflaster für die SVP Uri zu sein. An der am 20. Januar im Beisein von Nationalrat Toni Brunner abgehaltenen Gründungsversammlung für die SVP-Ortspartei Ursern/Göschenen in Andermatt konnte lediglich knapp die Hälfte der in den Statuten vorgesehenen Vorstandschargen besetzt werden. Erster Präsident ist der Andermatter Rolf Albertin. «Ich bin überzeugt, dass wir hier oben auf offene Ohren stossen werden und mit unseren Ideen auf dem politischem Parkett etwas bewegen können», schlug Tagespräsident Gusti Planzer in seiner Begrüssung betont optimistische Töne an. Es sei höchste Zeit, etwas zu unternehmen. Dem Präsidenten der SVP Uri und seinen Vorstandskollegen war schon lange ein Dorn im Auge, dass das Gebiet ab Gurtnellen aufwärts auf der SVP-Landkarte bisher einen weissen Fleck darstellte. Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen gelte es, diesen auszumerzen. Im Kantonalvorstand war man sich zunächst nicht einig gewesen, welches Gebiet einbezogen werden sollte. Von der Idee, gleich auf Anhieb eine Ortspartei Oberland aus der Taufe zu heben, wurde schliesslich wieder abgerückt. «Das Urserental und Göschenen zusammenzunehmen ist aufgrund der noch dünnen Basis im Moment sicherlich die beste Lösung», erläuterte Gusti Planzer das Konzept und fügte hinzu: «In Gurtnellen und Wassen wollen wir zunächst noch eine Gründungswelle auslösen.» Mehrere Vakanzen Eigentlicher Hauptinitiant der neuen SVP-Ortspartei war Rolf Albertin, seit drei Jahren Mitglied im Kantonalvorstand. Der Andermatter, der die historische Postkutsche über den Gotthard betreibt, stellte sich denn auch konsequenterweise als Präsident zur Verfügung. Als Mitglied respektive Beisitzer in den Vorstand wählen liess sich Stefan Walker, Andermatt. Danach geriet das Wahlgeschäft aber bereits ins Stocken. Von den elf Personen, die sich im Verlaufe der Versammlung in die Mitgliederliste eintrugen, konnte sich keine weitere dazu durchringen, ein Vorstandsamt zu übernehmen. Gemäss den vorgängig verabschiedeten Statuten hätte es zumindest noch eines Kassiers und eines Sekretärs bedurft. Auch eine extra eingeschaltete Pause während der Versammlung, in welcher Rolf Albertin hartnäckig versuchte, das eine oder andere Parteimitglied doch noch umzustimmen, fruchtete nichts. Nichtsdestotrotz zeigte sich Rolf Albertin zuversichtlich, dass die Vakanzen nicht lange Bestand haben werden. Besetzt werden konnte immerhin die Revisionsstelle und zwar mit Sepp Inderkum, Andermatt, und Sepp Walker, Göschenen. «Meilenstein für die Demokratie» «Jede Sektion, die neu gegründet wird, ist ein wichtiger Meilenstein für die Demokratie sowie die Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit in unserem Land», meinte Nationalrat Toni Brunner. Zu richtigen Diskussionen komme es jeweils erst, wenn das ganze politische Spektrum in einem Tal vertreten sei. Den Verantwortlichen der neuen Ortspartei gab der 32-jährige St. Galler Folgendes zu bedenken: «Bei jeder SVP-Neugründung habe ich das Gleiche erlebt. Zuerst wird auf Seiten der politischen Gegenspieler gelacht, dann abgewartet, beobachtet und schliesslich gestaunt.» Toni Brunner, der die Glückwünsche des Parteivorstandes der SVP Schweiz überbrachte und die Gelegenheit nutzte, die kürzlich erschienene SVP-Wahlplattform 2007-2011 «Mein Zuhause - unsere Schweiz» vorzustellen, zeigte sich überzeugt, dass die neue Ortspartei schon bald richtig durchstarten wird. Spätestens in zehn Jahren werde man nach einem grösseren Saal Ausschau halten müssen, um allen Parteimitgliedern Platz bieten zu können.
Quellen / Literatur: UW 4, 17.1.2007

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Samstag, 20. Januar 2007
Zukunftskonferenz - Heisst Altdorf bald Jungdorf?
Zur Verbesserung der Kinder- und Jugendpolitik in Altdorf sind viele Ideen vorhanden. Insgesamt 32 Personen haben sich nach der Zukunftskonferenz vom Samstag, 20. Januar, freiwillig zur Weiterarbeit an einem der neun Themen gemeldet. Erfreut über die vielen konkreten Ideen regte Roland Humair, Mitglied des Gemeinderates, humorvoll einen Namenswechsel in «Jungdorf» an. Wenn 80 Jugendliche und Erwachsene während eines Tages zusammenarbeiten, Erinnerungen aus der eigenen Jugendzeit aufnehmen, über die heutige Situation diskutieren und Visionen für die Zukunft austauschen, findet eine Zukunftskonferenz statt. Wenn Mitglieder von Behörden und Organisationen sowie Fachpersonen, Eltern und Jugendliche sich gleichberechtigt an einen Tisch setzen, nennt man das Partizipation. Wenn sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer freiwillig zur Weiterarbeit an der Thematik melden, werden die Verantwortung und das Interesse an einer Sache breit abgestützt, das Interesse wächst – ein Netzwerk kann entstehen. Die Zukunftskonferenz zur Kinder- und Jugendpolitik in Altdorf vom vergangenen Samstag, 20. Januar, war ein voller Erfolg. Projektleiterin Katharina Prelicz-Huber lobte die Teilnehmenden im Alter von zwölf bis 60 Jahren als «unglaublich präsent und aktiv». Auch aus den Reihen der Teilnehmenden tönte es am Ende der Tagung durchwegs positiv. «Ich bin erstaunt, wie viele Ideen zusammengekommen sind. Hoffentlich werden sie vom Gemeinderat auch aufgenommen», formulierte eine Teilnehmerin. Und noch pointierter brachte es eine Mutter auf den Punkt: «Nun muss der Drive bleiben!»
Quellen / Literatur: UW 6, 24.1.2007

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021