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Montag, 20. April 2026

Freitag, 20. April 2007
Jugendtheater Altdorf - Tierisches Quartett auf Abenteuerreise
Das Glück zu finden, ist zuweilen schwierig. Dies erfahren auch Esel, Hund, Katze und Hahn im Stück «Wo wir sind ist Bremen» des Jugendtheaters Altdorf. Geflohen vor den Menschen sind sie auf sich selbst gestellt und erleben so einige Abenteuer. Erneut gelingt es dem Jugendtheater mit Witz, Charme und vollster Hingabe das Publikum zu überzeugen. Die Premiere war ein voller Erfolg. «Nid uf derä Wält isch gratis», schimpft der Bauer mit dem Esel und prügelt mit dem Stock auf ihn ein. Als alt und unnütz bezeichnet ihn der Bauer. Für die Arbeit brauche er ihn, nicht fürs Fressen. Der bemitleidenswerte Esel schreit vor Schmerz, dass es einem in die Glieder fährt. Doch dann fasst sich der Geprügelte ein Herz, versetzt dem Bauern einen Tritt und flieht vor der Knechtschaft in die ersehnte Freiheit. Nur fort vom bösen Bauern will der arme Lastesel, den Qualen entfliehen. Alleine macht er sich davon. Doch schon bald sollte er auf weitere Verstossene treffen, die ein ähnliches Schicksal erleiden mussten. Der Hund zum Beispiel, der von seinem Herrchen erschlagen werden soll, die Katze, der das Fell über die Ohren gezogen wird, falls sie keine Mäuse fängt, und der Hahn, der auf dem Grill landen soll. Im Quartett suchen sie von nun an gemeinsam den Weg in die Freiheit. Freiheit oder Sicherheit? Doch schon bald merken die vier Protagonisten, dass die Unabhängigkeit ihnen nicht so recht schmecken mag. Hatten sie von den Menschen auch so manches Leid erfahren und mussten sie auch unter deren Knechtschaft leben, gaben sie ihnen doch Sicherheit und etwas zu essen. Abzuwägen, was nun mehr Wert ist, die Freiheit oder die Sicherheit, fällt den Tieren anfänglich schwer. Doch schon bald besinnen sie sich ihrer Fähigkeiten und merken, dass sie ganz gut alleine zurechtkommen. Zum ersten Mal alleine im dunklen Wald singen die vier Freunde gegen die Angst. Und merken, dass sie als Team bestehen könnten. Nachdem sie auch noch die Räuber im Wald vertreiben konnten, steht ihrer Freiheit nichts mehr im Weg.
Quellen / Literatur: UW 31, 25.4.2007

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Freitag, 20. April 2007
Präsentation des Leitbildes - Korporation Uri will im Energiesektor mitmischen
Die Korporation Uri hat sich mit einem Leitbild für die Zukunft gerüstet. Sie will alles daransetzen, Uri als attraktiven Lebensraum zu erhalten. In Zukunft will sie sich vermehrt im Energiebereich engagieren, weiterhin die Alpwirtschaft, Waldwirtschaft und die Kulturlandpflege fördern, sich für soziale und kulturelle Projekte engagieren und transparent über ihre Tätigkeiten berichten. Wer ist die Korporation Uri? Was macht sie? Was will sie? Würde man diese Fragen Urnerinnen und Urnern stellen, wäre wohl häufig ein Achselzucken die Reaktion. Auch Ausdrücke wie «konservativ», «verstaubt» oder «Geld scheffeln» könnten mögliche Antworten sein. Dies mag damit zusammenhängen, dass sich die Korporation Uri in früheren Zeiten in der Öffentlichkeit eher zugeknöpft zeigte. Doch seit einigen Jahren versucht die Körperschaft, die über 70 Prozent des Urner Kantonsgebietes ihr Eigen nennt, ihr Image aufzupolieren. Für ein attraktives Uri Dazu gehört, dass die Korporation offen über ihre Tätigkeiten berichtet. Als wichtigen Schritt zu mehr Transparenz hat die Korporation Uri in den vergangenen Monaten ein Leitbild erarbeitet. Dazu hatte sie eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die neben Mitgliedern des Korporationsrates auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Bevölkerung umfasste. Fachlich begleitet wurde der Leitbildprozess durch Irene Denzler von der Blu AG und durch Bruno Baumann von der Aregger Schleiss Baumann AG. Gestern Freitag, 20. April, wurde das Leitbild beim Kapuzinerkloster in Altdorf den Medien vorgestellt. Es macht Aussagen zu den Tätigkeitsfeldern der Korporation Uri, zu ihrer Rolle in der Urner Gesellschaft, zur künftigen Geschäftsstrategie und setzt Schwerpunkte. Im Zentrum steht die Zielsetzung, dass die Korporation Uri alles daransetzt, den attraktiven Lebensraum Uri mit seiner Natur, der vitalen Gesellschaft und der vielfältigen Wirtschaft zu erhalten. An Energieunternehmen beteiligen Das Leitbild hält fest, dass auch in Zukunft die Förderung der Alpwirtschaft, die Pflege der Bergwelt und des landwirtschaftlichen Kulturlandes sowie die Bewirtschaftung des korporationseigenen Waldes wichtige Tätigkeitsfelder der Körperschaft sind. «In der Bewirtschaftung von Alpen, Landschaft und Wald verfügen wir über einen reichen Erfahrungsschatz und tiefgreifendes Know-how. Dies macht uns zu einem erstklassigen Partner für Behörden und Umweltverbände», betonte Korporationspräsident Anton Arnold. Daneben sollen weiterhin soziale und kulturelle Projekte auf die finanzielle Unterstützung der Korporation Uri zählen können. Man sei auch offen für Sponsoring-Projekte. Neu will sich die Korporation Uri vermehrt im Energiebereich engagieren. «In der Förderung verschiedenster Energieformen haben wir eine bedeutende Rolle im Kanton Uri inne», heisst es im Leitbild. Das bedeutet, dass sich die Korporation Uri nicht mehr nur auf das Erteilen von Konzessionen beschränkt, sondern sich aktiv an Unternehmen beteiligen und wirtschaftlich partizipieren will, erläuterte Anton Arnold. Auflage von 2000 Exemplaren Das Leitbild kommt als kleine, 16-seitige Broschüre mit vielen Bildern und wenig Text daher. Doch hinter dieser konzentrierten Form stecke sehr viel Arbeit, sagte Korporationsschreiber Pius Zgraggen an der Präsentation vom 20. April. Insgesamt fanden vier Tagungen, verschiedene Sitzungen sowie ein Vernehmlassungsprozess statt. Die Kosten inklusive Produktion belaufen sich auf zwischen 70`000 und 75`000 Franken. Die Auflage beträgt 2000 Stück. Das Leitbild wird an verschiedenen Anlässen aufgelegt – zum Beispiel an der Korporationsgemeinde vom 6. Mai oder am «Tag der Visionen» vom 26. Mai. Es kann in gedruckter Form kostenlos bei der Korporationsverwaltung Uri bezogen oder bestellt werden, zudem kann es als PDF-Datei unter www.korporation.ch heruntergeladen werden. Jetzt erfolgt die Umsetzung «Das Leitbild steht und fällt mit der Umsetzung», hielt Anton Arnold fest. Der Engere Rat werde demnächst Massnahmen beschliessen, damit die Ziele des Leitbildes auch erreicht werden. «Das Leitbild ist für den Korporationsrat verbindlich», so Anton Arnold. Zudem sei es nun nicht für Jahrzehnte in Stein gemeisselt, sondern es müsse sich den ständigen Veränderungen des Umfeldes anpassen.
Quellen / Literatur: UW 30, 21.4.2007

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021