Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Mittwoch, 20. April 2016
Der Lehrplan 21 kommt in die entscheidende Phase
Die Urner Volksschule trifft sich im Theater(uri) in Altdorf – abgesehen von den Schülerinnen und Schülern, die sich einen freien Tag gönnen dürfen. Die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleiter treffen sich, um von der Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) und dem Erziehungsrat auf den Lehrplan 21 eingeschworen zu werden. Dieser wurde in den vergangenen fünf Jahren im Auftrag der 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone ausgearbeitet.
Mit dieser Kick-off-Veranstaltung fällt nun der Startschuss für die Einführung des Lehrplans 21 für die Lehrpersonen. Diese werden am Vormittag mit drei Vorträgen auf den neuesten Stand gebracht. Aufgelockert jeweils durch Darbietungen der Theatergruppe Improtagonisten, welche Situationen aus Lehrer- und Klassenzimmern treffend aufs Korn nehmen. Am Nachmittag finden in einzelnen Schulzimmern der Schule Altdorf Ateliers zu unterschiedlichen Themen des Lehrplans 21 statt. Es gehe bei der Einführung des Lehrplans 21 nicht um eine Kehrtwende, sondern um eine Weiterentwicklung des bisherigen Unterrichts, meint Bildungs- und Kulturdirektor Beat Jörg. Und er betont: «Bewährtes soll beibehalten, Neues aufgenommen werden.» Die stetige Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts sei heute wie morgen Voraussetzung, damit die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Kompetenzen für einen guten Start in die Berufsbildung oder weiterführenden Schulen erwerben können.
Grundkurse für die Lehrer
Die Einführung des Lehrplans 21 ist ein mehrjähriger Prozess. Die Schulleitungen haben in Weiterbildungen Grundlagen erworben, um den Einführungs- und Umsetzungsprozess an ihrer Schule vor Ort zu steuern und zu organisieren.
Der Lehrplan 21 wird im nächsten Schuljahr eingeführt und auf das Schuljahr 2017/18 in Kraft gesetzt. Bis der Lehrplan vollständig und flächendeckend umgesetzt ist, dürften noch ein paar Jahre vergehen.
Quellen / Literatur:
UW 32, 23.4.2016, S. 1.
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Mittwoch, 20. April 2016
Gotthard: SBB geloben Besserung
Im Schnitt erreichen 89 Prozent der Züge in der Schweiz ihr Ziel mit weniger als 3 Minuten Verspätung. Am Gotthard liegt der Wert nur bei 82 Prozent. 31 Prozent der Verspätungen auf der Gotthardstrecke werden durch das Rollmaterial verursacht. Das grosse Sorgenkind ist der Neigezug ETR 610, den die SBB bis Ende 2018 technisch verbessern wollen. 31 Prozent der Verspätungen zwischen dem Tessin und der Deutschschweiz sollen in Italien verursacht werden. In diesem Punkt soll eine Arbeitsgruppe mit der italienischen Bahn Besserung bringen. Ein weiteres Problem sind Störungen, die durch die neue Führerstandssignalisation ETCS Level 2 verursacht werden.
Quellen / Literatur:
UW 31, 20.4.2016, S. 1.
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Mittwoch, 20. April 2016
Oberalppass öffnet bereits
Die Barrieren am Oberalppass öffnen knapp eine Woche früher als noch Anfang April prognostiziert. Statt am 26. April endet die Winterpause am Oberalppass bereits am Mittwochmorgen, 20. April, um 8.00 Uhr. Im Vorjahr wurde der Pass am 24. April dem Verkehr übergeben.
Quellen / Literatur:
UW 31, 20.4.2016, S. 16.
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DAS HEUTIGE DATUM
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