Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Mittwoch, 20. Mai 2009
40-Jahre im Geiste von Bruder Klaus als Pfarrei
Als vor 40 Jahren die Kirche Bruder Klaus gebaut wurde, waren die Kirchgänger noch zahlreicher. Die Pfarrei Bruder Klaus, etwas ausserhalb von Altdorf gelegen, erwies sich als absolute Notwendigkeit. Viele Kirchenbesucherinnen und -besucher schätzten das familiäre Umfeld der kleinen Pfarrkirche, in der Hans Arnold während 35 Jahren als Pfarrer tätig war. Man fühlte sich hier zu Hause und der «Tschudimättäler» trug viel dazu bei. Mit Bruno Tresch ist dies so geblieben, auch wenn sich manches verändert hat. So musste der beliebte Kirchenchor mittlerweile aufgegeben werden.
Würdige Feier
Am vergangenen Mittwoch, 20. Mai, anlässlich des Festgottesdienstes zum 40. Jubiläum der Kirche Bruder Klaus, mussten die Messebesucher trotzdem nicht auf schöne Kirchenmusik verzichten. Der Gospelchor Uri umrahmte die feierliche und würdige Messfeier, die Amédée Grab, ehemaliger Bischof des Bistums Chur, zusammen mit Hans Arnold, Bruno Tresch, Daniel Krieg und Markus Dettling zelebrierte. «40 Jahre sind eine Zeit der Bewährung, des Durchhaltens und der inneren Formung», meinte Bruno Tresch in seiner Begrüssung. In diesem Sinne spielten auch die 40 Jahre in der Kirche Bruder Klaus eine symbolisch wichtige Rolle und fanden im «Happy Day» des Gospelchores und in der letzten Lesung von Waldemar Marbach eine wunderbare Antwort und Ausprägung. Amédée Grab kam in der Predigt auf die 40 ungewissen Tage nach Ostern bis zur Auferstehung zu sprechen. Er beglückwünschte die Gläubigen, die hier in «Bruder Klaus» den Auferstandenen antreffen konnten wie die Jünger Jesus, denen er sich vor der Auffahrt manchmal zeigte.
Quellen / Literatur:
UW 39, 23.5.2009
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Mittwoch, 20. Mai 2009
Überzeugender Start zum Tonart-Jazzfestival
Das Altdorfer Jazzfestival startete mit James Taylor und Jamie Wong-Li in seine vierte Auflage.
Internationaler Star - ein Wort, das vielleicht zu oft verwendet wird, wenn es darum geht, Werbung für ein Musikfestival zu machen. Wer aber am vergangenen Mittwoch, 20. Mai, beim Eröffnungskonzert des 4. Tonart-Jazzfestivals Altdorf das James Taylor Quartet gehört und gesehen hat, der weiss, dass das Prädikat «Star» dem britischen Musiker zu Recht verliehen wird.
Gemeinsam mit seiner Band zeigte James Taylor all das, was eine gute Bühnenshow ausmacht: eine unglaubliche Präsenz von Beginn an, Spielfreude und perfekt gespielte Songs. Kein Wunder, dass der Funke schon bald zum Publikum übersprang. Geholfen hat dabei sicher auch die Performance der Sängerin Yvonne Yanney und eine gehörige Portion britischer Charme. Nicht jeder Musiker könnte zum Abschluss seines Konzertes -ohne dabei auch nur im Geringsten arrogant zu wirken - mit den Worten «Sie haben es sich wirklich verdient, meine Live-CD zu kaufen» - für seinen eigenen Tonträger werben.
Ruhigere Töne
Ein wenig verhaltener startete da die gebürtige Hongkong-Chinesin Jamie Wong-Li in ihr Konzert. Die Sängerin - mit Berner Dialekt übrigens - ist aber auch eher bekannt für die ruhigeren Töne. Mit einer berührenden Stimme zog sie aber das Publikum dennoch in ihren Bann. Zum Abschluss des Konzertes drehte dann Jamie Wong-Li mit ihrer Band nochmals voll auf. Ein Hauch von James Taylor wehte durch den Schlüsselsaal in Altdorf. Ein Wiedersehen gab es auf der Bühne mit einem Interpreten des letzten Jahres. In der Band von Jamie Wong-Li stand neben Andreas Michel (Piano), Toni Schiavano (Bass), Beat von Wattenwyl (Percussion), und Daniel Aebi (Drums) auch Sandro Schneebeli (Gitarre), der im vergangenen Jahr am Blues-Abend aufgetreten war.
Quellen / Literatur:
UW 39, 23.5.2009
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DAS HEUTIGE DATUM
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