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Mittwoch, 20. Mai 2026

Donnerstag, 20. Mai 2010
Andermatt - Auszeichnung für die Energie der Berge
Andermatt ist die dritte Urner Gemeinde, die das Energiestadt-Label tragen darf. Begleitet von Landesstatthalter Markus Züst, dem neuen Tal-ammann Alex Renner, Energiefachleuten des schweizerischen Trägervereins «Energiestadt» und des Kantons sowie Armand Simmen als Vertreter des EWU, ehrte die Luzerner Stadträtin Ursula Stämmer als Vorstandsmitglied des Trägervereins die Gemeindeversammlung mit ihrer Präsenz. Ihr war es am Donnerstagabend, 20. Mai, vorenthalten, die offizielle Übergabe des Labels «Energiestadt Andermatt mit der Energie der Berge» vorzunehmen. In ihrer Laudatio betonte sie: «Das Label fällt einer Gemeinde nicht einfach so in den Schoss, es muss hart erarbeitet werden. Das hat die Gemeinde Andermatt getan, wie Gemeindepräsident Karl Poletti in seinem kurzen Rückblick auf die Arbeit der dafür eingesetzten Projektgruppe – begleitet von Energie-Stadtberater Jean-Pierre Prodolliet – aufzeigte. Mit der Vorstellung des neuen Leitbilds als Energiestadt machte der Gemeindepräsident bewusst, dass auf verschiedenen Ebenen Anstrengungen zum sparsamen Umgang mit der Energie gemacht werden müssen und erinnerte daran, dass die nächste Überprüfung respektive Bestätigung des Labels bereits in vier Jahren erfolgen werde. Verbunden mit dem Aufruf zum Energiesparen versicherte Ursula Stämmer: «Im Bereich Energie kann das allerkleinste Dorf ebenso wie die grösste Stadt etwas verbessern.» Als Luzernerin sei sie auch ein bisschen neidisch auf Andermatt, insbesondere wenn sie an die «Pionierleistung» im Nutzen der Windenergie denke. «Als Energiestadt wird Andermatt als moderner Ort wahrgenommen, weil er auf aktuelle Fragen moderne Antworten gibt», lobte Ursula Stämmer. Den Gratulationen des schweizerischen Fördervereins schloss sich auch Baudirektor Markus Züst an. Gleichzeitig formulierte er «einen Wunsch an uns alle»: «Arbeiten wir nicht nur wenn es Mode ist, gemeinsam und intensiv am Thema ‹Energiesparen› weiter!» Und er versicherte der Gemeinde, dass sie jederzeit auf die Unterstützung seines Amtes für Energie zählen könne. Gemeinderat auf fünf Mitglieder reduziert Anlässlich der offenen Dorfgemeinde orientierte Karl Poletti auch über die Neuorganisation der Gemeinde ab 1. Januar 2011. Der erstmals vollamtlich tätige Gemeindepräsident wird zusammen mit dem Vorsteher der Gemeindeverwaltung, dem Finanzverwalter und dem Leiter der Abteilung Technischer Dienst (Stelle wird neu geschaffen und ausgeschrieben) die operative Führung der Gemeinde inne haben. Der Gemeinderat wird auf fünf Mitglieder reduziert. Dem neu geschaffenen Bereich «Technischer Dienst» sind der Werkhof, die Wasserversorgung sowie die Liegenschaften, neu auch der Schule, unterstellt. Wie der Gemeindepräsident versicherte auch der Präsident der RPK, Ludwig Loretz, dass die Aufgaben mit der neuen Struktur «besser erfüllt und die Gemeinde gegen aussen besser vertreten» werden könne. Aus der Versammlungsmitte wurde Kritik laut, dass man zwar von Sparen spreche, gleichzeitig aber mehr als zwei neue Stellen schaffe, was auch zu Folgekosten führen werde. Mit dem neu geschaffenen Informationsblatt «z’AnderBlatt» will die Gemeinde die Kommunikation zu den Bürgerinnen und Bürgern verstärken. «Z’AnderBlatt» erscheint dreimal jährlich, immer im gleichen Erscheinungsbild, aber in unterschiedlicher Farbe, die jeweils auf die Jahreszeit abgestimmt ist. Im Editorial jeder Ausgabe wird sich «z’Woldmanndli» an die Bürgerinnen und Bürger wenden. Kosten für Ressort werden «vollumfänglich» übernommen Das Kreditbegehren von 480`000 Franken für die Groberschliessung der Trinkwasserversorgung im Bellevueareal, Turmmatte, Post- und Parkstrasse wurde oppositionslos gutgeheissen. Karl Poletti zeigte auf, dass die Kosten für diese Groberschliessung vollumfänglich von der Bauherrschaft des Hotels Chedi übernommen werden. Allein für die Anschlussgebühren rechnet die Gemeinde mit Einnahmen von rund 3,7 Millionen Franken.
Quellen / Literatur: UW 39, 22.5.2010

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021