Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Freitag, 20. Mai 2016
Alpbach-Kraftwerk ist wieder ein Thema
Das Potenzial des Alpbachs für die Wasserkraftnutzung ist gross. So ist der Alpbach im Schutz- und Nutzungskonzept Erneuerbare Energien (Snee) als Gewässer vorgesehen, das für die Energieproduktion genutzt werden kann. Das Elektrizitätswerk Altdorf, die Gemeindewerke Erstfeld sowie die Korporation Uri arbeiten seit Jahren an einem Partnerwerk, um die Wasserkraft aus dem Erstfeldertal gemeinsam zu nutzen. Eine Absichtserklärung war am 10. Januar 2013 unterzeichnet worden.
In den vergangenen Monaten ist das Projekt jedoch ins Stocken geraten. Der Hauptgrund: Es stiess in der Gemeinde Erstfeld auf Widerstand, weil bis anhin davon ausgegangen war, dass die Trinkwasserquellen im Erstfeldertal nicht mehr genutzt werden können, wenn gleichzeitig ein Kraftwerk betrieben wird. Ein von der Urner Regierung vorgeschlagenes Trinkwasser-Ersatzkonzept wurde abgelehnt. Am 22. April 2015 gaben die Gemeindewerke Erstfeld an der Gemeindeversammlung bekannt, man werde aus dem gemeinsamen Kraftwerkprojekt aussteigen und die Absichtserklärung mit den Projektpartnern kündigen. Und auch das Elektrizitätswerk Altdorf legte das Projekt vorderhand auf Eis.
Nun kommt wieder Bewegung in die Akte Alpbach. Das Amt für Umweltschutz und die Baudirektion unter Einbezug des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) hat das Projekt nochmals gründlich überdacht und einen Bericht erstellt. Dabei sei ein neuer Lösungsansatz gefunden worden, der eine Doppelnutzung des Alpbach-Wassers sowohl für die Energie- als auch für die Trinkwassernutzung erlaube. Es habe sich klar gezeigt, dass eine Gefährdung der heute für das Trinkwasser genutzten Quellen mit baulichen Anpassungen ausgeschlossen werden könne.
Quellen / Literatur:
UW 40, 21.5.2016, S. 1.
-------------------------
|
Freitag, 20. Mai 2016
Buch zur Urner Verkehrsgeschichte
Nach der Jahresversammlung des Historischen Vereins Uri in Altdorf findet die Vernissage des «Historischen Neujahrsblatts» statt. Zum Anlass der Neat-Eröffnung widmet sich das neue Werk «Vom Gotthardtunnel zur Neat» der Urner Verkehrsgeschichte von 1882 bis 2016. Im Buch werfen die sechs Autoren einige Schlaglichter auf diesen Wandel. Hans Stadler fragt in seinem Artikel nach der Bedeutung der Nord-Süd-Achse für die Bevölkerung des Kantons Uri im 20. Jahrhundert. Etwas weiter zurück blickt Walter Bär, der das Leben der Bauarbeiter rund um Wassen beschreibt. Den spezifischen Auswirkungen des Wandels auf einzelne Gemeinden widmen sich Paul Jans und Stefan Fryberg in ihren Artikeln. Peter Püntener schildert die Diskussionen und Kontroversen rund um den Linienlauf der Neat durch Uri, während Romed Aschwanden sich mit der Bedeutung des Gotthardpasses für den internationalen Verkehr beschäftigt.
Quellen / Literatur:
UW 41, 25.5.2016, S. 26.
-------------------------
|
Freitag, 20. Mai 2016
Massimo Rocchi begeistert Urner Publikum
Im Theater(uri) steht der vielfach ausgezeichnete Kabarettist Massimo Rocchi mit seinem aktuellen Programm «EUä!» auf der Bühne, mit dem er sich derzeit auf Tournee befindet. Der Wahlschweizer wagt mit diesem einen Blick über den Schweizer Tellerrand hinaus und betrachtet pointiert mit einem Augenzwinkern das Schweizer Verhältnis zur EU. Massimo Rocchi verpackt viel Witz in seine Show und erntet dafür immer wieder vollen Applaus.
Quellen / Literatur:
UW 41, 25.5.2016, S. 15.
-------------------------
|
|
DAS HEUTIGE DATUM
|