Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Mittwoch, 22. April 2020
Bundesrat will keine allgemeine Maskentragpflicht
Der Bundesrat beschliesst schrittweise Lockerungen der Massnahmen zum Schutz vor dem neuen Coronavirus in den nächsten Wochen. Er sieht dazu keine allgemeine Maskentragpflicht vor. Abstand halten und Händewaschen bleiben die wirkungsvollsten Schutzmassnahmen. Die Branchen und Betriebe sind verpflichtet, die Lockerung mit Schutzkonzepten zu begleiten. Darin können sie die Nutzung von Masken vorsehen. Der Bund liefert ab nächster Woche während zwei Wochen täglich eine Million Hygienemasken an führende Detailhändler, um die Versorgung mit Masken zu unterstützen. Wie bisher gilt: Zu Hause bleiben, insbesondere kranke Personen.
Quellen / Literatur:
Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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Mittwoch, 22. April 2020
Einschränkung von medizinisch nicht dringenden Behandlungen und Untersuchungen
Der Bundesrat hat heute zudem nach Absprache mit den Kantonen die Frage der Einschränkung von medizinisch nicht dringenden Behandlungen und Untersuchungen in Spitälern geregelt. Den Spitälern ist es ab dem 27. April wiederum erlaubt, sogenannte Wahleingriffe durchzuführen. Die Kantone sind weiterhin verpflichtet, ausreichende stationäre Kapazitäten zur Behandlung namentlich von Patientinnen und -Patienten mit COVID-19-Erkrankungen sicherzustellen. Sie können neu Wahleingriffe selber einschränken und wie bis anhin öffentliche und private Spitäler zur Bereitstellung ihrer Kapazitäten verpflichten. Die Spitäler müssen zudem einen ausreichenden Bestand an wichtigen Arzneimitteln sowohl für COVID-19-Patientinnen und Patienten als auch für weitere medizinisch dringende Behandlungen halten.
Quellen / Literatur:
Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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Mittwoch, 22. April 2020
Für den Assistenzdienst werden zwei WKs angerechnet
Der Bundesrat hat im März den Assistenzdienst der Armee zur Unterstützung der zivilen Behörden beschlossen. Die Armee unterstützt die zivilen Behörden auf deren Gesuch hin. Über den laufenden Assistenzdienst der Armee muss nun auch noch das Parlament befinden. Der Bundesrat verabschiedet die entsprechende Botschaft und den Entwurf eines Bundesbeschlusses. Zudem wird beschlossen, dass Armeeangehörige für den Assistenzdienst, dessen Dauer über den für das laufende Jahr vorgesehenen Ausbildungsdienst hinausgeht, den vollen Erwerb erhalten. Die Diensttage werden in der Länge von maximal zwei Wiederholungskursen angerechnet.
Quellen / Literatur:
Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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Mittwoch, 22. April 2020
Hilfswerk der Kirchen blickt auf gutes Geschäftsjahr
Heute hätte das Hilfswerk der Kirchen Uri seine alljährliche Mitgliederversammlung durchgeführt. Covid-19 macht dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung und zwang die Verantwortlichen, ihre Mitglieder schriftlich um die Genehmigung der statutarischen Geschäfte zu bitten. Auch wird die Annahme sämtlicher Geschäfte als Vertrauensbeweis gewertet. Das Hilfswerk bedankt sich herzlich. Entgegen dem budgetierten Defizit von rund 20’000 Franken konnte zudem eine knapp ausgeglichene Rechnung präsentiert werden. Der Vorstand führt die positiven Entwicklungen nicht zuletzt auf die unzähligen Unterstützungsleistungen von Dritten zurück. Der Geschäftsbericht weist gegen 600 Beratungsgespräche aus. Zu den hauptsächlichsten Auslösern zählten finanzielle Sorgen und Schwierigkeiten im Umgang mit rechtlichen und administrativen Belangen. Die dahinter verborgenen Notlagen bezogen sich auf Krankheit, prekäre Arbeitsverhältnisse, Arbeitsplatzverlust, geringe Bildung oder auch ungenügende Integration
Rund 200 Personen konnten dank dem Projekt «Tischlein deck dich» regelmässig ihr knappes Budget schonen. Dabei ist das Sortiment dank neuer Lebensmittelspender erneut gewachsen. Im Projekt «mitenand» waren rund 30 Tandems unterwegs in der Begleitung von Menschen mit Migrationshintergrund. Das Projekt kann dank einer Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Uri in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden. Überdurchschnittliche Besucherzahlen verzeichneten der Flüchtlingstag und die offene Weihnachtsfeier.
Quellen / Literatur:
UW 40, 20.05.2020, S. 13.
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Mittwoch, 22. April 2020
Tellspiele sind um ein Jahr verschoben
Über Ostern haben der Vorstand der Tellspiele Altdorf und die Regisseurin Annette Windlin das weitere Vorgehen im Proben- und Spielbetrieb der Tellspiele 2020 besprochen. Man ist zum Schluss gekommen, dass die Unwägbarkeiten zu gross seien, um das Risiko einer Durchführung der Spiele in diesem Jahr einzugehen. Der Entschluss fällt nicht leicht, wird aber zugunsten der Gesundheit aller Beteiligten sowie der zu erwartenden Gäste getroffen. Als neuer Termin für die Premiere ist nun der 28. August 2021 vorgesehen.
Quellen / Literatur:
UW 32, 22.04.2020, S. 1, 4.
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DAS HEUTIGE DATUM
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