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Samstag, 23. Mai 2026

Mittwoch, 23. Mai 2007
Sonderausstellung im Historischen Museum Uri - Die Geschichte des Geldes im Kanton Uri
In Uri wurden in früheren Zeiten eigene Münzen geprägt und Banknoten hergestellt. Die Sommerausstellung im Historischen Museum Uri gibt Einblick in die Welt des Geldes. Stefan Gisler (links) und Rolf Gisler führten an der Vernissage als Boris Rubel und Hans Münz in die Ausstellung ein. Foto: Markus Arnold «Über Geld spricht man nicht. Geld hat man.» Diese Volksweisheit gilt für einmal nicht. Zumindest nicht für diejenigen, welche die neue Sonderausstellung «Münzen und Medaillen» im Historischen Museum Uri besuchen, die ab heute Samstag, 26. Mai, bis am 14. Oktober läuft. Auf der didaktisch interessant aufbereiteten Reise durch die Urner Geldgeschichte erfahren die Besucherinnen und Besucher viel Spannendes, Unerwartetes und Wissenswertes über die Vergangenheit des Geldes. Spielerisch erfahren Die Münzausstellung ist integriert in die ständige Ausstellung des Museums. Nummerierte, gelbe Fahnen und Plakate markieren die einzelnen Pos­ten des Münzparcours. Mittels Spielbüchlein, das an der Museumskasse erworben werden kann, wird der Museumsbesuch zum echten Geldspiel – im wörtlichen Sinne. Auf diese Weise sollen die Inhalte vor allem auch Schulklassen und Familien attraktiv vermittelt werden, sagte Nicolas Etter in seinen einführenden Worten an der Vernissage vom Mittwoch, 23. Mai. Im zweiten Ausstellungsteil wird der Münz- und Medaillenkreis auf und über die Schweiz hinaus ausgeweitet. Urner Banknoten Ausgestellt sind viele Exponate aus den eigenen Beständen des Museums und eine grosse Münzsammlung der Urner Kantonalbank sowie Exponate des Staatsarchivs Uri. Die Ausstellung beginnt beim keltischen Goldschatz von Erstfeld. Mit den Römern hielt dann nachweisbar das Geld im Kanton Uri Einzug. Im Mittelalter gehörte das Land am Gotthard dem Münzkreis Zürich an, später betrieb dann Uri eine selbstständige Münzpolitik. Erst mit der Gründung des Bundesstaates 1848 und dem Bundesgesetz von 1850 fand die Urner Münzgeschichte ihr Ende. Im Jahr 1878 gab die Ersparniskasse Uri je 2000 Banknoten zu 50 und 100 Franken heraus. Beide Versionen stellten mit zierlichen Vignetten das Eingangstor von Uri dar: links die Tellskapelle, rechts das Rütli. An der Sonderausstellung können die beiden Exemplare selbstverständlich bewundert werden. Mit der Gründung der Nationalbank 1907 wurde der Ersparniskasse Uri das Recht zur Herausgabe einer eigenen Banknote entzogen. Hans Münz und Boris Rubel An der Vernissage führten Rolf Gisler und Stefan Gisler alias Hans Münz und Boris Rubel mit gereimtem Sprachwitz in die Ausstellung ein. Schliesslich hatten die Vernissagegäs­te Gelegenheit, die Sonderausstellung geführt zu besichtigen. Und viele von ihnen dürften anschliessend im Fernsehen das Finale der Championsleague geschaut und dabei mitverfolgt haben, wie der Fussball - und vor allem der Rubel –- rollte ... Markus Arnold Die Ausstellung läuft bis am 14. Oktober (Mittwoch bis Sonntag) von 10.00 bis 11.30 Uhr sowie von 13.30 bis 17.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung (041 870 19 06).
Quellen / Literatur: UW 40, 26.5.2007

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Mittwoch, 23. Mai 2007
Tourismusresort Andermatt - Sawiris gründet Firma in Altdorf
Für die Umsetzung des Tourismusresorts in Andermatt gründet Investor Samih Sawiris eine Firma in Altdorf. Die Suche nach Personal und Büroräumlichkeiten ist bereits in vollem Gang. Das Tourismusresort in Andermatt soll von Altdorf aus geplant, gebaut und gesteuert werden. Investor Samih Sawiris gründet hierfür eine neue Tochtergesellschaft von Orascom Hotels und Development. «Andermatt Outtime Destination Company AG» soll sie heissen. «Der Auftrag der Gesellschaft ist die Realisierung des Resorts in Andermatt», bestätigte Sawiris-Berater Franz Egle. Als Verwaltungsratspräsident fungiert Samih Sawiris, Mitglieder des Verwaltungsrates sind die beiden engsten Berater Martin Schön und Franz Egle. Zurzeit ist man auf der Suche nach Personal. Eine Person wurde bereits gefunden. Der Ägypter und ETH-Absolvent Dr. Ihab Mordan wird Leiter der bautechnischen Aufgabenbereiche der neuen Firma. «Ihab Mordan kennt sich mit schweizerischen Normen bestens aus, hat grosse Bauprojekte durchgeführt, spricht Deutsch und Arabisch und kann mit den Leuten von Orascom direkt kommunizieren», sagt Franz Egle. Zum Führungsteam gehört zudem ein Chief Operating Officer (COO), der die Gesamtkoordination übernimmt. Hier hätten sich schon verschiedene gute Kandidaten gemeldet. «Der COO muss in der Lage sein, solch ein grosses Projekt effizient durchzuführen», betont Egle. Auf ihm lastet die Verantwortung für die Realisierung. «Firma wird wachsen» Auch nach einem Finanzchef und einem Salesmanager, der sich um die Vermarktung und den Verkauf der Ferienwohnungen kümmert, ist man zurzeit noch auf der Suche. Gemäss Franz Egle laufen die Gespräche auf Hochtouren. Weitere Stellen werden auch durch ein Sekretariat geschaffen. Mit wie vielen Stellen man insgesamt rechnen kann, ist zurzeit jedoch noch nicht bekannt. «Die Firma wird sicher wachsen und sich verändern», erklärt Franz Egle. «Mit der Entwicklung des Projekts werden sich die Abteilungen innerhalb der Firma auch personell entwickeln.» Die Firmenstruktur soll aber bewusst schlank gehalten werden. Bald nach Andermatt verlagern Die Andermatt Outtime Destination Company AG wird somit keine Briefkastenfirma. «Das Gesetz verlangt, dass die Firma den Sitz dort hat, wo die Aktivitäten geschehen», so der Sawiris-Berater. «Deshalb sind wir auf der Suche nach geeigneten Büroräumlichkeiten in Altdorf und haben schon einige Objekte ins Auge gefasst.» Der Urner Hauptort wurde Andermatt als Firmensitz vorgezogen, da er verkehrstechnisch besser gelegen sei. In der ersten Phase habe man viel mit Zulieferern aus der ganzen Schweiz zu tun, so Egle. Ziel sei es jedoch, den Sitz so bald wie möglich von Altdorf nach Andermatt zu verlagern.
Quellen / Literatur: UW 39, 23.5.2007, S. 1.

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021