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Dienstag, 24. März 2026

Donnerstag, 24. März 2011
Künftige Manager auf dem Bauernbetrieb
Die Ausbildungsstätten für den Beruf der Landwirtin und des Landwirtes sind begehrt und sehr gut belegt. Am 24. März war Diplomübergabe. Mit Alphornklängen wurden die geladenen Gäste, Eltern und Freunde beim Landwirtschaftlichen Bildungs- und Berufszentrum in Seedorf am Donnerstag, 24. März, empfangen. Die 24 Landwirtinnen und Landwirte formierten sich mit Treicheln zu einem stattlichen Umzug und marschierten Richtung Kreisschule Seedorf, wo in der Aula die Diplomfeier stattfand. In zwei Winterkursen eigneten sich die jungen Berufsleute ein vielseitiges Wissen an. Walter Bachmann, Rektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Uri, gab den jungen Diplomandinnen und Diplomanden einige Ratschläge mit auf den Weg: «Habt offene Ohren für Neuerungen und einen guten Riecher, um immer eine Nasenlänge voraus zu sein. Richtet den Blick auf das Wesentliche, legt Euch ein Polster an für schlechtere Zeiten. Euer Mund soll im richtigen Moment das Richtige sagen, Euer Rückhalt ist die Familie und Eure Partnerin oder Partner. Denjenigen, die noch keine Partnerin oder Partner gefunden haben, rate ich, es bald zu tun, die Chancen waren noch nie grösser.» Mit dem ausführlichen Schulbericht vermittelte Schulleiter Adrian Arnold einen Einblick in das Ausbildungsfeld der Lernenden. Mit theoretischem Wissen, regelmässigen Praxisnachmittagen und Betriebsbesichtigungen wurden die jungen Berufsleute aus den Kantonen Uri, Schwyz, Zug und Nidwalden auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet. Stolz verkündete Adrian Arnold, dass alle Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer bestanden haben. Der Notendurchschnitt lag bei 5,0. Adrian Arnold überreichte den Absolventinnen und Absolventen das wohlverdiente Diplom. Bildungs- und Kulturdirektor Josef Arnold gratulierte im Namen des Urner Regierungsrates. Er dankte den Diplomierten, dass sie in diese Ausbildung eingestiegen sind, sich angestrengt und durchgehalten haben. Er wünschte den jungen Berufsleuten alles Gute und viel Erfolg. Die Landwirtschaft in der Schweiz geniesse ein gutes Image, und die landwirtschaftliche Produktion gestalte sich naturnah. Die Bauersfrau wisse noch, was echte Schweizer Küche sei, was sie mitunter sogar vor dem Fernsehpublikum beweise, und der charmante ledige Jungbauer präsentiere sich im Fernsehen als potenzieller Ehemann, samt Haus und Stall, Hof und Hühnern. Dieses Stimmungsbild bedeute aber wesentlich mehr, meinte Josef Arnold und gab zu bedenken: «Als künftige Manager Ihres Bauernbetriebes werden Sie einem rauen Wind ausgesetzt sein. Konkurrenz, Preisdruck und Strukturwandel werden stark fordern, unrentable Betriebe werden vermehrt aufgegeben, und die Zahl der Schweizer Bauernbetriebe nimmt weiter ab. Sie haben aber einen sehr schönen und bedeutenden Beruf gewählt. Ihre abwechslungsreiche Tätigkeit in der Natur ist eine interessante.» Gegessen werde immer. Die qualitativ hochwertigen Nahrungsmittel würden geschätzt und seien begehrt. Der heutige Selbstversorgungsgrad von 60 Prozent solle beibehalten werden. Die Verantwortung für den Hof und die Arbeit liege in der Familie, so Josef Arnold. «Sie sind buchstäblich Ihr eigener Herr und Meister. Bäuerin und Bauer sind die schönsten Berufe der Welt. Ein Beruf mit Zukunft.»
Quellen / Literatur: UW 22, 23.3.2011

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Donnerstag, 24. März 2011
Staudamm in der Göscheneralp wird vorerst nicht erhöht
Der Verwaltungsrat der Kraftwerk Göschenen AG (KWG) entscheidet, die geplante Erhöhung des Staudamms vorerst auf Eis zu legen. Hauptgrund für diesen Entscheid sind deutlich höhere Kosten: Statt 24 Millionen Franken würde die Dammerhöhung nun 33 Millionen Franken kosten.
Quellen / Literatur: UW 23, 26.3.2011

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021