Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Donnerstag, 25. Juni 2026
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Dienstag, 25. Juni 2019
Erste Urner Velokonferenz
Langsamverkehr | Erste Urner Velokonferenz in Altdorf Das Urner Rad- und Gehwegnetz soll ausgebaut werden. Hierfür sind Investitionen von gesamthaft 25,6 Millionen Franken vorgesehen. Der Bund finanziert mit. Markus Arnold Viele Urnerinnen und Urner fahren Velo. Zudem nimmt der Bestand von E-Rädern stetig zu. Das Zweirad ist insbesondere für kürzere bis mittlere Strecken eine praktikable Alternative zum Auto.
Die kantonale Arbeitsgruppe Velo, die sich aus Mitgliedern verschiedener politischer Parteien und Organisationen zusammensetzt, hat sich zum Ziel gesetzt, das Velofahren in Uri zu fördern. An der ersten Urner Velokonferenz werden diverse Fragen rund um den Veloverkehr im Kanton Uri diskutiert. Zudem sollen Erkenntnisse und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, wie der Veloverkehr nachhaltig gefördert werden kann. Die Förderung des Veloverkehrs ist auch eine vom Volk gewollte Staatsaufgabe. Das Velofahren wurde in der Bundesverfassung verankert und dem Wandern gleichgestellt. Die Kantone haben somit die rechtliche Legitimation, das Velofahren einheitlich und über die Gemeinde- und gar Kantonsgrenzen hinaus zu fördern. Weiter hält das eidgenössische Strassenverkehrsgesetz fest, dass beim Bau, Unterhalt und beim Betrieb der Strasseninfrastruktur den Anliegen der Sicherheit angemessen Rechnung zu tragen ist. Gemäss kantonalem Strassengesetz fallen auch Radwege unter den Begriff der Strasse. Und auch beim Verkehrsplan und den dazugehörenden regionalen Gesamtverkehrskonzepten des Kantons Uri spielt der Langsamverkehr eine wichtige Rolle.
An der Urner Velokonferenz stellt nun Beat Planzer von der Urner Baudirektion das Radwegkonzept vor. Damit zeigt der Kanton auf, wie, wo und mit welchen Mitteln er gedenkt, das Rad- und Gehwegnetz auszubauen und zu unterhalten. Voraussichtlich im Jahr 2020 soll eine Volksabstimmung zu den Rad- und Gehwegen stattfinden. Davor wird der Urner Landrat das Thema behandeln und zur Abstimmung freigeben. Laut den Ausführungen von Beat Planzer besteht das derzeitige kantonale Radwegnetz aus sechs kantonalen Radwegen mit einer Gesamtlänge von 6,7 Kilometern. Die neu geplanten kantonalen Radwegkonzepte sehen 19 zusätzliche Strecken mit einer Gesamtlänge von 7,8 Kilometern vor. Die Baudirektion sieht Investitionen für Rad- und Fusswege von gesamthaft 25,6 Millionen Franken vor. Die im Agglo-Programm anrechenbaren Rad- und Fusswege sehen folgende Massnahmen vor: Rad- und Fussweg von Altdorf nach Seedorf, Rad- und Fussweg bei der Reussbrücke Attinghausen, Rad- und Fussweg Attinghausen nach Schattdorf (Riedstrasse), Abstellanlagen für Velos bei öV-Haltestellen und zentralen Anlagen.
Quellen / Literatur:
UW 50, 26.6.2019, S. 1, 3.
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Dienstag, 25. Juni 2019
Neues Landweibelehepaar gewählt
Der amtierende Landweibel Karl Kempf, Attinghausen, wird nach rund 24 Jahren per Ende Jahr in den Ruhestand treten. Ebenfalls tritt seine Ehefrau Daniela Kempf als seine Stellvertreterin zurück. Als neues Landweibelehepaar hat das Landammannamt Esther und Erwin Gisler-Schacher, Flüelen, gewählt. Erwin Gisler tritt sein Amt als Landweibel des Kantons Uri am 1. Januar 2020 in einem Vollzeitpensum an. Esther Gisler wird als Landweibel-Stellvertreterin in einem 50-Prozent-Pensum angestellt. Zum Pflichtenheft des Landweibelehepaars gehört insbesondere die Bedienung des Regierungsrats, des Landrats und der Kommissionen als Weibel. Herr oder Frau Landweibel begleitet den Regierungsrat bei offiziellen Repräsentationsaufgaben und übernimmt Aufgaben im Zusammenhang mit Volksabstimmungen. Zudem versieht das Landweibelpaar nebst anderweitigen Kanzleiaufgaben den Abwartsdienst im Rathaus und es betreut
Quellen / Literatur:
UW 50, 26.6.2019, S. 3.
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Dienstag, 25. Juni 2019
Taufe und Jungfernfahrt der Dampflok HG 4/4
Am Gönnerevent der Furka-Bergstrecke Oberwald/Realp wird in Oberwald die Taufe und Jungfernfahrt der HG 4/4, revidierte und stärkste Schmalspurdampflok, gefeiert. Anlässlich der Aktion «Back to Switzerland» holte man unter anderem die HG 4/4 Nr. 704 und jene mit der Nr. 708 in einer aufwendigen Aktion in die Schweiz zurück. Nach der Ankunft in der Schweiz sind die Lokomotiven in Chur demontiert und ihre Teile von Fachleuten auf die weitere Verwendbarkeit überprüft worden, um 2006 mit dem Wiederaufbau beginnen zu können. Im Frühling 2013 erfolgte der Umzug in die neue Dampfwerkstätte Uzwil, wo zwischen 50 bis 65 Fronarbeitskräfte mit der Renovation beschäftigt waren. Für die Lok, welche heute getauft wird, haben freiwillige Mitarbeitende bisher 48’000 Arbeitsstunden geleistet. Zur Deckung der Fremdkosten investierten die Stiftung und der 1000er-Klub seit 2006 gemeinsam rund 2 Millionen Franken. Das 8,95 Meter lange Triebfahrzeug mit 45,9 Tonnen Dienstgewicht leistet 800 PS und kann auf 120 Promille steilen Zahnstangenabschnitten eine maximale Anhängelast von 70 Tonnen befördern. Über die Furka- Bergstrecke kann sie mit vier voll besetzten Personenwagen fahren – die alten Loks konnten maximal drei Wagen über den Berg ziehen. Für die Fahrt von Oberwald nach Realp und zurück benötigt die kräftige Lok fast 1 Tonne Kohle, welche der Heizer unentwegt in den Heizkessel schaufeln muss, sowie 5000 Liter Wasser.
Quellen / Literatur:
UW 51, 29.6.2019, S. 26.
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DAS HEUTIGE DATUM
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