Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Dienstag, 27. Januar 2026
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Samstag, 27. Januar 2007
Neues Hotel in Seelisberg - Yogis bauen neuen Meditationstempel
Neben dem dominanten Hotel Sonnenberg in Seelisberg entsteht ein neuer Tempel für transzendentale Meditation. Eine Jury hat aus sechs Teilnehmern des Architekturwettbewerbs den Sieger erkoren. Das Gebäude ist nach den strengen Architekturprinzipien der Sthapatya Veda geplant. Insgesamt kostet der Bau rund 20 Millionen Franken.
«Das alte Hotel Kulm bietet keine Möglichkeit mehr, Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer menschenwürdig und sicher zu beherbergen», sagt Otto Odermatt von der Meru in Seelisberg. Nun soll es abgerissen und neu aufgebaut werden. Die Kurs- und Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer, die die Technik der Transzendentalen Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi ausüben, sollen dies bald in einem brandneuen Tempel tun. Dazu wurde ein Wettbewerb mit sechs Architekturbüros aus der Schweiz ausgeschrieben. Nun wurde von der prominent besetzten Jury der Sieger erkoren. Das Sarner Büro Imhof Architekten hat mit dem Projekt «Vastu Purusha» die Experten überzeugt. Es setzte sich zuletzt gegen das zweitplatzierte Projekt «Riad» der Luzerner Architekten Höing Voney durch. Sie planten, einen zwölfgeschossigen Turm in Seelisberg zu bauen.
Kein einfacher Auftrag
Seit etwa 30 Jahren ist das Hotel Kulm im Besitze der Stiftung für das Hauptzentrum des Zeitalters der Erleuchtung. Sie wird auch die Finanzierung des rund 20 Millionen teuren Baus übernehmen. Für die Architekten war dieser Auftrag kein einfacher, mussten sie doch die strengen Regeln des Sthapatya Veda, den vedischen Architekturprinzipien, die ein Haus in Einklang mit den Naturgesetzen bringen soll, einhalten (siehe Box). «Unsere Gäste wollen in Sthapatya-Veda-Häusern wohnen», erklärt Otto Odermatt. Deshalb plane man, das «Kulm» abzureissen und stattdessen auf der Anhöhe ein neues Haus zu bauen. «Das bekannte Seelisberger Hotel Sonnenberg soll durch den Neubau eine wohltuende Ergänzung erhalten», sagt er. Auch der «Weg der Schweiz» wird durch den Park des neuen Zentrums führen.
Der Zweite gewinnt den 1. Preis
Das Projekt «Vastu Purusha» ist ein liegender, horizontaler Baukörper und überzeuge durch sein bescheidenes Auftreten und die Ruhe, hiess es in der Erklärung der Jury. Wegen eines Verstosses gegen das Wettbewerbsprogramm – das Büro Imhof Architekten hat eine unterirdische Garage beim entstehenden Garten geplant – konnte die Jury der Architektengemeinschaft keinen Preis verleihen. So erhielt das zweitplatzierte Projekt «Ried» den Preis. Baubeginn soll so schnell wie möglich sein, so Otto Odermatt. «Zuerst müssen noch einige Dinge geändert werden», sagt er. «Dann kann es losgehen.»
Quellen / Literatur:
UW 7, 27.1.2007
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Samstag, 27. Januar 2007
UKB präsentiert starke Zahlen und neue Strategie
Das Jahresergebnis 2006 der Urner Kantonalbank (UKB) ist Abbild des positiven konjunkturellen Umfeldes. Das Ergebnis zeigt sich in der Steigerung des Bruttogewinnes um 6,8 Prozent auf 21,7 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn wuchs um 10,6 Prozent auf 17,7 Millionen Franken. Künftig setzt die UKB neue Ziele im Anlagegeschäft - auch über die Kantonsgrenzen hinaus.
Nidwalen, Schwyz und nun auch Uri. Die Zahlen der Kantonalbanken sind sehr erfreulich. Die Nidwaldner Kantonalbank legt erneut einen Spitzenergebnis vor. Ihr Jahresgewinn stieg um 5,7 Prozent. Die Bilanzsumme der Schwyzer Kantonalbank überstieg erstmals die 10-Milliarden-Franken-Marke. Ihr Reingewinn stieg um 21,5 Prozent. Die UKB steigerte ihren Betriebsgewinn um 10,6 Prozent.
Verstärkte Bautätigkeit
«Das ist ein Resultat, das zum einen durch überall höhere Erträge und zum anderen durch ein kontrolliertes Kostenwachstum, verbunden mit tieferen Risikokosten, erreicht wurde», sagt UKB-Direktor Peter Zgraggen. Die verstärkte Investitions- und Bautätigkeit führte dazu, dass die Ausleihungen um rund 58 Millionen Franken (+3,2 Prozent) gesteigert werden konnten. «Die Urner Wirtschaft hat sich im 2006 in einer guten Verfassung präsentiert», betont Bankratspräsident Hansruedi Stadler.
Das Ergebnis der UKB liegt trotz namhafter ausserordentlicher Rückzahlungen von Darlehen und hartem Konkurrenzkampf über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Trotz erhöhter Konsumfreudigkeit und bedeutenden Investitionen im Aktien- und Obligationenmarkt konnten die reinen Kundengelder um 1 Prozent gesteigert werden.
Ein nachhaltiges Gesamtergebnis
Das Zinsertragsgeschäft, das Kerngeschäft der UKB, trägt massgeblich zum Gesamtergebnis bei. Die Steigerung um rund 1 Million Franken (+3,2 Prozent) wurde in anspruchsvollen Marktverhältnissen erzielt. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte eine Ertragssteigerung von über 1 Millionen Franken (+12,3 Prozent) realisiert werden. «Zum einen ist es das Ergebnis eines ausserordentlich guten Börsenjahres, zum anderen aber widerspiegelt es unsere Bemühungen, das Kommissionsgeschäft kontinuierlich zu steigern und damit die Abhängigkeit zum Zinsertragsgeschäft zu verringern», erklärt Peter Zgraggen.
Der Geschäftsaufwand stieg moderat um 2 Prozent. Daraus resultiert ein Bruttogewinn, der 6,8 Prozent (rund 1,4 Millionen Franken) über dem Vorjahr liegt. Aufgrund hoher Investitionen sind die Abschreibungen leicht höher. Erneut tiefer ausgefallen sind die Wertberichtigungen und Rückstellungen, und zwar um 24,6 Prozent. So präsentiert die UKB ein Betriebsergebnis 2006, das rund 1,7 Millionen Franken (10,6 Prozetn) besser ausgefallen ist.
Starker Partner in Uri>
Das erneut erfreuliche Ergebnis des Geschäftsjahres 2006 macht die UKB sowohl für den Kanton als auch für ihre Kundschaft zu einem starken Partner. Es erlaubt der Bank, dem Kanton 6,3 Millionen Franken (200`000 Franken mehr) abzuliefern. Mit der zusätzlichen Sonderablieferung von 4,5 Millionen Franken kann der Kanton seine Bürgerinnen und Bürger ein weiteres Jahr steuerlich entlasten. «Es gibt uns auch die Möglichkeit, das Eigenkapital weiter zu stärken. Damit können die Rendite des eingesetzten Eigenkapitals erhöht, zukünftige eigene Investitionen der Bank finanziert und die Risikoanfälligkeit am Markt reduziert werden», bekräftigt Peter Zgraggen.
Neue Ziele im Anlagegeschäft
Die UKB erbringt seit jeher betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Leistungen für Uri. Mit der Veröffentlichung des ersten umfangreichen Nachhaltigkeitsberichtes hat sie der Öffentlichkeit vorgestellt, wie sie ihre nachhaltige Geschäftspolitik im Interesse des Urner Lebens- und Wirtschaftsraum umsetzt. Auch künftig gehört die Nachhaltigkeit zur Zielsetzung der UKB. In den vergangenen Vier Jahren war ihre Strategie auf die Stärkung der inneren Werte ausgerichtet. Das Hypothekargeschäft hat sich zum Rennpferd entwickelt. Künftigt erweitert die UKB ihre Strategie. Sie setzt vermehrt auch auf das Anlagegeschäft und will Chancen über die Kantonsgrenzen hinaus wahrnehmen. «Gerade bei der Geldanlage ist unsere Kundennähe ein besonderer Trumpf», sagt Hansruedi Stadler.
Quellen / Literatur:
UW 7, 27.1.2007
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DAS HEUTIGE DATUM
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