Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Dienstag, 27. Januar 2026
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Mittwoch, 27. Januar 2016
EWA schüttet tiefere Dividende aus
Angesichts tiefer Strompreise entwickelt sich das EWA immer mehr vom reinen Produzenten zum Dienstleister. «Über den Mut zu Veränderungen» heisst der Titel des Gastreferats der Urner Altnationalrätin Gabi Huber. Ein Titel, der nicht zufällig gewählt ist. Gabi Huber legt dar, dass sowohl in der Politik wie auch in der Wirtschaft der Weg zur Erhaltung des Wohlstands über die Bereitschaft und den Mut zu Veränderungen gehe. Der Veränderungsprozess sei ein Dauerprojekt, das nicht erst in schlechten Zeiten gestartet werden könne. «Das EWA hat dies erkannt, sich schon vor einigen Jahren auf die sich abzeichnenden Herausforderungen gewappnet», sagt Gabi Huber und leitet damit treffend auf die aktuelle Situation des EWA über.
Jörg Wild, Vorsitzender der Geschäftsleitung, berichtete den Aktionären – 99,4 Prozent der Stimmrechte sind anwesend – über ein «sehr erfreuliches Geschäftsjahr». Stromabsatz und -produktion sind trotz Wetterkapriolen konstant. Der Umsatz ist jedoch zum zweiten Mal in Folge gesunken (80,2 Millionen Franken), das Betriebsergebnis erlitt «einen regelrechten Einbruch». Es sank um 72 Prozent auf 3,6 Millionen Franken. Verantwortlich dafür waren Wertberichtigungen an den Kraftwerken von über 12 Millionen Franken. Der Jahresgewinn sank im vergangenen Geschäftsjahr um eine halbe Million auf 3,1 Millionen Franken. Rund die Hälfte des Gewinns – 1,6 Millionen Franken – . iesst als Dividende zu den Aktionären. Damit sinkt die Dividende von 10 auf 8 Franken pro Aktie.
Quellen / Literatur:
UW 8, 30.1.2016, S. 13.
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Mittwoch, 27. Januar 2016
Landrat erteilt dem Theater(uri) Bestnoten
Der Urner Landrat stimmt einstimmig dem Sanierungskredit für das Theater(uri) von 878’500 Franken zu. 61:0 Stimmen, keine Enthaltung. Deutlicher kann der Urner Landrat seine Zufriedenheit gegenüber dem grössten Urner Kulturhaus nicht ausdrücken. Das Theater, das seit 1999 im Besitz der Gemeinde Altdorf ist, soll in den nächsten vier Jahren für 2,017 Millionen Franken saniert werden. Der Kanton beteiligt sich mit 878’500 Franken. Zusammen mit dem vom Bund in Aussicht gestellten Beitrag von 130’000 Franken (Denkmalpflege) ist dies die Hälfte der Sanierungskosten. Das Theater(uri), das vormalige Tellspielhaus, ist das wichtigste neubarocke Gebäude im Kanton Uri und stellt einen bedeutenden Vertreter des Theaterbaus in der Zentralschweiz dar. Das Haus ist heute mit über 100 Anlässen an rund 250 Tagen pro Jahr ausgelastet.
Quellen / Literatur:
UW 8, 30.1.2016, S. 2.
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DAS HEUTIGE DATUM
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