Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Mittwoch, 27. Mai 2009
Leichtathletik - «Feldli» erlebte regelrechten Rekordansturm
Wie bereits im letzten Jahr werden die Organisatoren des Kantonalfinals Migros Sprint von Teilnehmenden regelrecht überrumpelt. Sind es im 2008 beachtliche 240, so wird diese Anzahl um fast 100 überboten. In 85 Vor- und Finalläufen wird begeistert gespurtet.
Quellen / Literatur:
UW 41, 30.5.2009
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Mittwoch, 27. Mai 2009
managementplan zum Naturpark liegt vor
Ein Managementplan zur Errichtung eines Naturparks Urschweiz liegt vor. Die Projektleitung für einen Naturpark Urschweiz, der 13 Gemeinden im Raum Engelbergertal und Urner Reusstal umfasst, will Anfang 2010 beim Bund ihr Gesuch einreichen. Dieses basiert auf einem Managementplan, der nun im Entwurf vorliegt. Die beteiligten Gemeinden, Interessensvertretungen und die Öffentlichkeit können jetzt bis 17. Juli dazu Stellung nehmen. Der Plan gibt unter anderem Auskunft über Natur und Landschaftswerte im künftigen Parkgebiet von knapp 600 Quadratkilometern, umschreibt die geplanten Projekte wie «Sportangebote im Einklang mit der Natur», «Einvernehmlicher Naturschutz» und enthält Infos zur Finanzierung.
Das Budget geht von knapp 2 Millionen Franken aus. Diese würden über die Jahre 2010 bis 2013 investiert und zu 45 Prozent vom Bund getragen, falls der Gesuchsentscheid positiv ausfällt. Der Trägerverein beziehungsweise die mitmachenden Gemeinden hätten rund 20 Prozent zu übernehmen, ebenso die Kantone Uri, Nid- und Obwalden.
Quellen / Literatur:
UW 40, 27.5.2009
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Mittwoch, 27. Mai 2009
Stäuben-Erlebnisweg in Gurtnellen
Der Stäuben-Erlebnisweg in Gurtnellen ist jetzt wieder geöffnet. Ein Kraftakt von Ludwig Eller.
Als er noch klein war, kletterte Ludwig Eller oft im Stäubenwald oberhalb von Gurtnellen herum. Schon damals faszinierten ihn dieser Wald und der Gornerbach mit seinen tosenden Wasserfällen. «Die Dreistäuberfälle habe ich bestimmt schon 200 Mal gesehen, und immer noch fasziniert mich diese ungeheure Kraft des Wassers», so Ludwig Eller.
2004 verwirklichte er die Idee, einen Erlebnisweg im unwegsamen Gelände des Stäubenwaldes anzulegen. Dieser führt zur bekannten Stäubenwaldkapelle. «Doch im vergangenen Herbst verursachten Schnee und Sturmböen riesige Schäden», erinnert sich Ludwig Eller. «Ich wusste zuerst nicht, ob ich die Kraft noch einmal aufwenden könnte, den Weg wiederherzustellen.»
Doch zahlreiche Dankesschreiben und herzliche Gästebucheinträge motivierten den Göschener. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Freunden erneuerte Ludwig Eller den Stäuben-Erlebnisweg. Innert vier Monaten räumten Pensionierte im Frondienst Steine, Bäume und Wurzelstöcke aus dem Weg und reparierten zerstörte Wegabschnitte.
Kraft tanken und die Stille geniessen
Jetzt können Wanderbegeisterte wieder den Erlebnispfad im Gurtneller Stäubenweg begehen. Am vergangenen Mittwoch, 27. Mai, wurde der Rundweg feierlich wiedereröffnet. «Dieser Erlebnisweg bringt Leute zum Staunen», ist sich Beat Jörg, Gemeindepräsident von Gurtnellen, sicher. «Romantisch», «sehr idyllisch» oder «danke für diesen wunderbaren Weg»: Viele Wanderbegeisterte haben sich seit der Wegsanierung des Stäuben-Erlebniswegs
im Gästebuch auf dem Rastplatz eingetragen. «Auf dem Stäuben-Erlebnisweg können Wanderer Kraft tanken, ihre Psyche stärken, und sie finden dort die Stille», so Beat Jörg weiter. Ruhe ist tatsächlich im unscheinbaren Wald zu finden. Nur das Rauschen des Gornerbachs ist zu hören. Durch die Bäume hindurch ist hin und wieder auf der anderen Talseite die Autobahn erkennbar. Holztreppen, Geländer und Steintritte erleichtern den steilen Aufstieg. Dem Pfad entlang sind immer wieder liebevoll Holzschnitzereien, Schilder oder Bänke platziert. Auch ein Rastplatz fehlt nicht auf der Route.
Hauptsächlich einheimische Besucherinnen und Besucher
«Mehrere 1000 Leute besuchen jährlich den Erlebniswanderweg im Stäubenwald», weiss Beat Jörg. Propagiert wird die Gurtneller Attraktion hauptsächlich über die Homepage der Gemeinde. Auch die Hotelbesitzerinnen und -besitzer werben bei ihren Gästen für den Rundweg. «Doch hauptsächlich Einheimische sind auf dem Stäuben-Erlebnisweg anzutreffen», so Beat Jörg.
Initiant Ludwig Eller will mit seinem Rundweg speziell junge Leute zum Wandern animieren. «Ich will den Leuten wieder Nähe zur Natur vermitteln.» Er bezeichnet den Stäubenwald als urig und einzigartig. Gerade einmal 3000 Franken kostete die Wegsanierung, die gesamte Arbeit wurde ehrenamtlich geleistet.
Mit seinen motivierten Helfern hat Ludwig Eller auch Projekte wie einen Jagdschiessstand oder Hängebrücken realisiert. «Und die Ideen werden mir nie ausgehen», meint der 70-Jährige mit einem Augenzwinkern.
Quellen / Literatur:
UW 41, 30.5.2009
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DAS HEUTIGE DATUM
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