Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Mittwoch, 27. Mai 2015
Bundesrat schickt Lenzerheide als Favorit in die Vernehmlassung
Bei der Evaluation der Bewerbungen für ein nationales Schneesportzentrum hat Andermatt mit der zweithöchsten Punktzahl direkt hinter Lenzerheide abgeschlossen. Nun hat der Bundesrat von der Gesamtschau Sportförderung Kenntnis genommen und will die Bewerbung Lenzerheide weiter verfolgen. Nun haben Kantone, Sportverbände und die im Parlament vertretenen politischen Parteien bis Ende Jahr Zeit, sich im Rahmen einer Vernehmlassung zu äussern.
Quellen / Literatur:
UW 41, 30.5.2015, S. 12.
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Mittwoch, 27. Mai 2015
Daniel Tinner - Neuer Rektor für Mittelschule Uri gewählt
Die Urner Regierung wählt auf Antrag des Mittelschulrats Daniel Tinner, Zürich, als Rektor der Kantonalen Mittelschule. Daniel Tinner ist 54-jährig. Nach der Primarschule absolvierte er das Wirtschaftsgymnasium an der Kantonsschule Chur. Im Anschluss daran schloss er das Theologiestudium an der Universität Zürich ab.
Zwischen 1993 und 1995 absolvierte er die Diplomausbildung zum Supervisor in den Bereichen Teamsupervision, Praxisberatung und Projektbegleitung am Institut für Angewandte Psychologie Zürich. Von 2003 bis 2005 durchlief er ein Nachdiplomstudium mit Abschluss «Master of Arts Erwachsenenbildung“ an der Technischen Universität Kaiserslautern.
Nach einem Praxisjahr in der Kirchgemeinde Zürich-Paulus (Ausbildung zum evangelisch-reformierten Pfarrer) belegte Daniel Tinner drei Jahre eine Assistenzstelle an der Universität Zürich. In der Zeit von 1992 bis 1999 war er Co-Leiter der kantonalen Arbeitsstelle für die Aus- und Weiterbildung der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im diakonischen Bereich bei der evangelisch-reformierten Landeskirche Zürich. Ab 1999 arbeitete er zehn Jahre als Prorektor Eltern- und Erwachsenenbildung an der Fachschule Viventa und war in dieser Funktion auch Mitglied der Gesamtschulleitung. Seit 2009 ist Daniel Tinner dort Prorektor der Abteilung Integration. Der Stellenantritt erfolgt am 10. August 2015.
Quellen / Literatur:
UW 40, 27.5.2015, S. 1.
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Mittwoch, 27. Mai 2015
Landrat stellt sich hinter Pauschalbesteuerung
Das Urner Steuergesetz wird an neue Regeln des Bundesgesetzes angepasst. Der Landrat heisst die entsprechende Teilrevision mit 50 Ja gegen sechs Nein (zwei Enthaltungen) deutlich gut. Die Neinstimmen stammten dabei vor allem aus der SP/Grüne-Fraktion. Sie war zuvor mit ihrem Antrag, den Abschnitt über die Pauschalbesteuerung zu streichen, klar gescheitert. Vergeblich hatte man argumentiert, dass die Pauschalbesteuerung für reiche Ausländerinnen und Ausländer ungerecht für Schweizerinnen und Schweizer sei, die auf alles ihre Steuern bezahlen müssen. Auch die SVP scheiterte mit ihrem Antrag, einen Betreuungsabzug auch für Familien einzuführen, welche ihre Kinder selber betreuen.
Quellen / Literatur:
UW 41, 30.5.2015, S. 5.
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Mittwoch, 27. Mai 2015
Melanie Tresch und Bernhard Furger werden Kantonsmeister
Im Plattischachen findet der fünfte Rennabend im Rahmen des EWA-Cups 2015 statt. Dabei werden auch die Urner Kantonalmeisterschaften Ressort Strasse ausgetragen. Die Meistertitel holen sich Melanie Tresch und Bernhard Furger.
Quellen / Literatur:
UW 41, 30.5.2015, S. 27.
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Mittwoch, 27. Mai 2015
Urner Landrat sagt deutlich Ja zum WOV-Kredit
Mit 40:13 Stimmen bei 3 Enthaltungen genehmigt der Urner Landrat den 19,8-Millionen-Kredit für den Bau der West-Ost-Verbindung (WOV). Es ist bereits das zweite Mal, dass sich der Landrat mit der Vorlage beschäftigt. An der Session vom 19. November wurde sie zurückgewiesen mit den Direktiven, mehr Transparenz bei den Kosten und den flankierenden Massnahmen (Flama) zu schaffen.
Sämtliche Fraktionen loben denn auch die überarbeitete Vorlage. Kritisiert wird aber insbesondere seitens der SVP die Absicht, dass im Altdorfer Dorfkern eine Begegnungszone geschaffen werden soll. Dies könne das ganze WOV-Projekt zum scheitern bringen.
Baudirektor Markus Züst erwidert, ohne die geplanten flankierenden Massnahmen sei es nicht verantwortbar, dem Volk einen 20-Millionen-Kredit für die West-Ost-Verbindung vorzulegen. Denn die Berechnungen zeigten, dass ohne die Flama die gewünschte Verkehrsverlagerung nicht stattfinden werde.
Quellen / Literatur:
UW 41, 30.5.2015, S. 3-5.
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Mittwoch, 27. Mai 2015
WOV: Kanton und Gemeinden sind sich einig
Die Realisierung der West-Ost-Verbindung scheint einen Schritt näher zu rücken. Die Gemeinden und der Kanton haben sich auf die nötigen flankierenden Massnahmen geeinigt. Die wichtigsten Neuerungen betreffen die Flankierenden Massnahmen in Schattdorf. In Schattdorf wird auf der Gotthardstrasse definitiv auf die Tempo 30-Zone verzichtet. Auch auf dem Abschnitt Urnertor werden die Flankierenden Massnahmen angepasst. Die notwendigen Markierungen und Signalisationen für die Flankierenden Massnahmen kosten rund 200 000 Franken. Die entsprechenden Finanzen sind in den Unterhaltprogrammen reserviert.
Folgende Massnahmen sind in Schattdorf vorgesehen:
– Die Gotthardstrasse bleibt im Besitz des Kantons und wird in absehbarer Zeit nicht an die Gemeinde abgetreten. Damit bleibt der Unterhalt Sache des Kantons.
– Der Langsamverkehr wird aufgewertet. Die Velofahrer erhalten auf der Gotthardstrasse Schattdorf zwischen Kreisel Rynächt und der Schächenbrücke ein durchgehendes Radstreifenangebot. Beim Knoten Schächen wird dem Langsamverkehr besondere Beachtung geschenkt. Richtung Norden ist ein Bypass vorgesehen, Richtung Süden wird eine neue Velounterführung geprüft.
– Zur Sicherung der Schulwege werden auf dem Abschnitt zwischen Texaid und Adlergarten drei Fussgängerstreifen neu mit Inseln ausgerüstet.
– Im nächsten Unterhaltsprogramm für die Kantonsstrassen 2016 bis 2020 ist eine Verbesserung beim Knoten Adlergarten geplant. Die unübersichtliche Kreuzung muss dringend saniert werden. Neu wird die Verbindung Gotthardstrasse Süd – Adlergartenstrasse vortrittsberechtig sein.
Bürglen: Rechts-Rechts wird abgespeckt
Auch bei den Flankierenden Massnahmen auf dem Abschnitt Urnertor ging die Baudirektion über die Bücher und hat diverse Anpassungen vorgenommen:
– Neu kommt das Rechts-Rechts-System nur auf einem kurzen Abschnitt zum Zuge, nämlich zwischen Kreisel Kollegi und Grundgasse.
–Der Abschnitt Grundgasse bis Langmattgasse bleibt für den motorisierten Individualverkehr unverändert.
– Verbessert wird das Fussgängerangebot mit einem neuen Gehweg über das Kollegi-Areal. Das heutige Trottoir vor der Kantonalen Mittelschule wird neu zum Radstreifen ummarkiert.
Quellen / Literatur:
UW 27, 11.4.2015, S. 3.
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DAS HEUTIGE DATUM
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