Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Samstag, 30. März 2019
Andermatt Sedrun Sport AG: Freude herrscht – ausser bei den Zahlen
Es ist eine GV der Abschiede und Begrüssungen. Die Andermatt Sedrun Sport AG (ASS) hält in der Mehrzweckhalle in Andermatt ihre GV ab. Mit dabei das erste Mal: Rainer Flaig, der neue CEO. Er lobt die bisherige Führung für ihre Leistungen und blickt auch in die Zukunft. Gleichzeitig wird Hans Regli, Gemeindepräsident von Andermatt, im Verwaltungsrat begrüsst und Franz-Xaver Simmen verabschiedet. Bei der Jahresrechnung 2017/18 verzeichnet die ASS einen Verlust von 6,9 Millionen Franken. Die Versammlung genehmigt die Rechnung und stimmt einer Aktienkapitalerhöhung zu.
Quellen / Literatur:
UW 26, 3.4.2019, S. 1 und 5.
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Samstag, 30. März 2019
Tell kommt in Begleitung – Parricida und der Mord
An der Generalversammlung der Tellspiel- und Theatergesellschaft Altdorf gibt Regisseurin Annette Windlin einen Einblick in Leitmotiv der Inszenierung der Tellspiele 2020. «Wann wehrt man sich, und wann ist es Rache, die einen zur Bluttat leitet? Fragen, die die Regisseurin nicht nur über die Hauptfigur Wilhelm Tell stellen will, sondern auch dem Herzog von Schwaben – Johannes Parricida. Die Idee sei, die komplizierte Geschichte des Johannes Parricida, der aus Enttäuschung und Wut darüber, um sein väterliches Erbe betrogen, aus dem Gefühl hintergangen worden zu sein, seinen Onkel Albrecht I. aus einem Hinterhalt heraus mit einem Schwerthieb den Schädel spaltete und tötete.» Der Plan sei, die beiden Geschichten parallel laufen zu lassen und zwar zugespitzt. Sodass es schwierig werde, zu sagen, was richtig und was falsch sei. Was ist ein Mord, was nicht? Was ist gerechter an dem einen Mord als an dem anderen? Diese Fragen könne man aus der historischen Vorlage von Schiller auch in die heutige Zeit, in der Kriege geführt werden, übertragen.
Quellen / Literatur:
UW 26, 3.4.2019, S. 7.
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Samstag, 30. März 2019
Telldenkmal für eine Stunde im Dunkeln
Um 20.30 Uhr, werden weltweit die Beleuchtungen von Monumenten für 1 Stunde ausgeschaltet. Der Kanton Uri beteiligt sich mit der 60-minütigen Abschaltung der Telldenkmal-Beleuchtung an einer weltweiten symbolischen Umweltaktion namens «Earth Hour». Über 7’000 Städte in über 180 Ländern machen mit. Die Aktion wecke das Bewusstsein für die Notwendigkeit von mehr Klimaschutz rund um den Globus. «Earth Hour» habe nicht das Ziel, möglichst viel Strom zu sparen, sondern wolle ein symbolisches Zeichen für den Schutz des Klimas setzen. Gerade Bergregionen wie Uri haben ein vitales Interesse daran, dass sich der Klimawandel nicht noch mehr beschleunigt.
Quellen / Literatur:
UW 25, 30.3.2019, S. 36
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DAS HEUTIGE DATUM
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