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Samstag, 31. Januar 2026

Samstag, 31. Januar 1942
Schweres Lawinenunglück in Gurtnellen
Am 31. Januar gehen kurz nach Mitternacht am Geissberg oberhalb Gurtnellen meherere Lawinen nieder. Eine Lawine riss vier Wagen eines Güterzuges mit sich. Die Geisstallawine ging weiter nördlich bei Maria Hilf nieder und begrub das bewohnte Haus des Zacharias Furger unter sich. Neun Personen, darunter sechs Kinder, konnten nur noch tot geborgen werden. Von der Geissberglawine wurden ingesamt 22 Gebäude stark beschädigt oder gar zetrümmert. Auch anderswo im Kanton Uri und in der Innerschweiz gingen Lawinen nieder und richteten zum Teil erhebliche Schäden an. In Beckenried verschüttete eine Lwaine sieben Personen. Von Lawinenschäden betroffen wurden 17 Familien mit 3 Wohnhäusern, 21 Ställen und 5 Geisshütten, die alle völlig zerstört wurden, sowie 10 weitere Ställe und Gäden, die grösseren Schaden litten. Ums Leben kamen: Wwe Furger-Gnos (1866), Zacharias Furger (1894), Hirlanda Furger-Furger (1906), die Kinder Hilda (1934), Zacharias (1935), Josef (1936), Hermann (1937), Martin (1939) und Oswald-Eduard (1940). Weiter kam 7 Stück Grossvie und 4 Stück Kleinvieh um.
Quellen / Literatur: UW 9, 4.2.1942; Sicher, Gurtnellen, S. 99 ff.

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021