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Dienstag, 31. März 2026

Samstag, 31. März 2007
Arbeitslosigkeit
Die Zahl der Erwerbslosen nimmt im März leicht ab. Im Vergleich zum Vormonat ist sie um 0,1 Prozent gesunken. Im schweizerischen Vergleich liegt der Kanton Uri 1,6 Prozent unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote. Knapp 40 Prozent der Erwerbslosen sind ausländischer Herkunft.
Quellen / Literatur: UW 27, 11.4.2007

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Samstag, 31. März 2007
Aussergewöhnliche Ausstellung in Flüelen
Im Herbst 2005 haben die Berufsstrahler Franz von Arx, Gurtnellen, und Paul von Känel, Reichenbach, mit ihrem Jahrhundertfund am Planggenstock in der Göscheneralp für Schlagzeilen gesorgt. Nun werden die gigantischen Kristalle in Flüelen erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Die Ausstellungsbesucher können in der Alten Kirche bis Ende Mai in eine Kristallhöhle eintauchen. Wer sich dieser Tage der Alten Kirche nähert, der merkt schon bald, dass es sich um eine ganz spezielle Ausstellung handeln muss. Bereits beim Eingang ist ein Mann einer Sicherheitsfirma postiert, und im Ausstellungslokal selber sorgen weitere Sicherheitskräfte durch ihre Präsenz dafür, dass auch niemand auf die Idee kommt, sich an den Schätzen zu vergreifen. Ehrenplatz für den Giganten Hat man die Eingangspforte passiert, wird es auf einen Schlag dunkel. Das Innere der Kirche ist nicht wiederzuerkennen. Man erhält das Gefühl, von einer Sekunde auf die andere in eine völlig andere Welt einzutauchen. Genau das ist auch das Ziel der Ausstellungsmacher. Sie haben Schiff und Chor in aufwendiger Arbeit in eine faszinierende Kristallhöhle verwandelt. Der Blick der Besucher wird mit perfektem Lichtspiel auf die hinter dickem Glas um die Wette strahlenden Kristalle gelenkt, allesamt Steine mit schier unglaublichen Ausmassen und von perfekter Reinheit, die allerdings noch getoppt werden. Vorne im Chor nämlich, sozusagen ganz am Ende der Höhle, hat das eigentliche Prunkstück der Ausstellung einen Ehrenplatz erhalten. Es handelt sich um eine knapp 300 Kilogramm schwere Rauchquarzgruppe mit einer markanten Spitze von rund 1 Meter Länge. Dieser weltweit als einzigartig geltende Gigant thront auf einem Podest und ist als einziges Objekt nicht von Glas umgeben. Beim Gang durch die Ausstellung wird schnell klar, dass die beiden Berufsstrahler und Freunde, die sich 1972 kennengelernt haben und seit Anfang der Neunzigerjahre professionell zusammenarbeiten, keine Mühen und Kosten gescheut haben, ihrem Sensationsfund einen gebührenden Auftritt zu ermöglichen, der bei den Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen dürfte. Faszinierendes Filmdokument 14 Jahre lang haben sich die beiden am Planggenstock ins Zeug gelegt, bis sie endlich mit dem unglaublichen Fund belohnt wurden. Auch diese Seite des Lebens eines Berufsstrahlers wird an der Ausstellung thematisiert. Auf dem über zwei Treppen erreichbaren Zwischenboden werden den Besuchern via Grossleinwand einzigartige Bilder über die schweisstreibende Arbeit in den engen und nasskalten Klüften sowie die überaus aufwendige Bergung der Kristallgruppen präsentiert. Der eindrückliche Streifen bringt hautnah rüber, welch schier unmenschliche Plackerei Strahler auf sich nehmen, ohne zu wissen, ob sich die ganze Schufterei je in barer Münze auszahlen wird. Nicht mit Geld aufzuwiegen Wenn man die beiden Berufsstrahler auf den Wert der ausgestellten Kristallgruppen, die zusammen 2,5 Tonnen auf die Waage bringen und alle aus der gleichen Kluft, rund 32 Meter im Berg drin, auf rund 2600 Meter über Meer geborgen worden sind, anspricht, geben sie sich eher zugeknöpft. Franz von Arx lüftet das Geheimnis nach längerem Zögern aber doch noch: «Es handelt sich sicher um einen siebenstelligen Betrag. Aber man muss bedenken, dass wir fast anderthalb Jahrzehnte hart dafür gearbeitet haben.» Eigentlich seien die Kristalle von unschätzbarem Wert und nicht mit Geld aufzuwiegen. Diese einzigartigen Naturschätze nach rund 18 Millionen Jahren in der Dunkelheit ans Licht zu bringen, das sei das wirklich Wesentliche. Berufskollege Paul von Känel pflichtet bei und fügt hinzu: «Es gibt nur wenige Menschen auf der Welt, die so etwas Grossartiges erleben können.» Ab ins Bundeshaus? Dass der materielle Aspekt nicht im Vordergrund steht, untermauert Franz von Arx mit folgender Aussage: «Wenn wir nur aufs Geld schauen würden, müssten wir den Fund ins Ausland verkaufen. Aber das kommt für uns nicht in Frage. Wir wollen, dass alles in der Schweiz bliebt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.» Derzeit laufen Bestrebungen, die Kristalle im Eingangsbereich des Bundeshauses zu platzieren. Konkret ist das Ganze aber noch nicht. Museen und Private haben laut Franz von Arx ebenfalls Interesse angemeldet. Zunächst wollen sich die beiden Strahler aber ganz auf die aktuelle Ausstellung in Flüelen konzentrieren, mit der sie ihr Versprechen einlösen, die wunderbaren Kristalle in jenem Kanton erstmals auszustellen, in dem sie gefunden worden sind. Beruflich gönnen sich Franz von Arx und Paul von Känel eine einjährige Auszeit. Dann wollen sie wieder an den Planggenstock zurückkehren und nach weiteren Kristallen suchen. Die Ausstellung in der Alten Kirche in Flüelen wird heute Samstag, 31. März, eröffnet. Sie dauert bis am 28. Mai und ist täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.
Quellen / Literatur: UW 24, 31.3.2007

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Samstag, 31. März 2007
Dätwyler-Gruppe: Bestes Ergebnis der Firmengeschichte
Die Dätwyler-Gruppe hat 2006 das beste Ergebnis ihrer Firmengeschichte erzielt. Während der Nettoumsatz um 11,3 Prozent auf 1214,8 Millionen Franken zunahm, stieg der Konzerngewinn auf 76,5 Millionen Franken. Auch in diesem Jahr will die Dätwyler-Gruppe Umsatz und Ergebnis aus eigener Kraft weiter steigern.
Quellen / Literatur: UW 24, 31.3.2007

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Samstag, 31. März 2007
Informations- und Leitsystem Altdorf
Touristen werden sich künftig im Urner Hauptort deutlich besser zurechtfinden. Dazu leistet das kürzlich fertig erstellte Informations- und Leitsystem einen wichtigen Beitrag. Die auffälligste Neuerung und Ergänzung bilden fünf mit Dorfplan und Legende versehene Stahlstelen, die an wichtigen Ankunftsorten platziert sind.
Quellen / Literatur: UW 24, 31.3.2007

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Samstag, 31. März 2007
Sabins Schillig sammelt Medaillen an den JO-Schweizermeisterschaften
Sabine Schillig holt an den JO-Schweizermeisterschaften zwei Titel im Slalom und in der Kombination sowie je eine silberne (Riesenslalom) und eine bronzene Auszeichnung (Super-G).
Quellen / Literatur: UW 25, 4.4.1007

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Samstag, 31. März 2007
Urner Kristalle der Nachwelt erhalten
Im Kanton Uri gibt es rund 240 Strahlerinnen und Strahler. Immer wieder machen diese in den Urner Bergen bedeutende Funde. Diese gelangen fast ausschliesslich in private Sammlungen und bleiben der Öffentlichkeit verborgen. Die Riesenkristalle von Franz von Arx sowie Paul von Känel sind ab dem 31. März in der Alten Kirche, Flüelen, zu bestaunen. Zusehen ist auch die einzigartige Kristallgruppe aus der Göscheneralp mit einem Gewicht von 270 Kilogramm.
Quellen / Literatur: UW 23, 28.3.2007

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DAS HEUTIGE DATUM

31.03.2026

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021