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Sonntag, 31. Mai 2026

Samstag, 31. Mai 2008
Bürglen: Urner Kleinmolkerei schafft Schweizer Neuheit
Die Kleinmolkerei Planzer in Bürglen hat sich selbst eine massgeschneiderte Milchabfüllmaschine gebaut. Die Anlage ist schweizweit einzigartig und soll in Serie gehen. Seit acht Jahren bereitet Tino Planzer in seinem Betrieb frische Milch aus der Region auf. Joghurt, Milchshakes, Quark und pasteurisierte und homogenisierte Milch sind seine Endprodukte. Schwierigkeiten hatte der Kleinbetrieb von jeher mit dem Abfüllen der Milch in die Flaschen. Eine schweizweit einzigartige Milchabfüllmaschine, genau auf die Bedürfnisse der Kleinmolkerei angepasst, steht seit Kurzem im kleinen Abfüllraum des Betriebes. Entwickelt, gebaut und installiert wurde die Anlage vom Sittlisalper Käsermeister Toni Horat. Es gibt nichts ab der Stange «Leider gibt es für Kleinbetriebe wie den unseren keine Anlagen ab der Stange welche genau unseren Bedürfnissen angepasst sind und gleichwohl die finanziellen Mittel in Grenzen halten», erklärte Tino Planzer bei der offiziellen Eröffnung der neuen Abfüllmaschine am Mittwoch, 28. Mai. Eine eigene Kreation wurde notwendig, um dem Preisdruck in der Landwirtschaft effektiv entgegenzutreten. Allen voran der tiefe Milchpreis fordert Innovationsgeist von den Kleinbetrieben. Als grosses Glück bezeichnete Tino Planzer die Zusammenarbeit mit dem «Allround-Mann» Toni Horat. Seine Erfindungen hätten wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Kleinmolkerei in den letzten acht Jahren habe bewähren können. 500 Liter pro Stunde Und so funktioniert die Anlage: Die Abfüllmaschine übernimmt die pasteurisierte und homogenisierte Milch direkt aus der Pasteurisationsanlage und konfektioniert diese fixfertig in Flaschen. Die Maschine schafft pro Stunde maximal 500 Liter Milch und füllt diese auf zwei Bahnen à vier Flaschen ab. Mit einem ausgeklügelten System werden die Deckel in der richtigen Lage positioniert und automatisch auf die Flaschen gedreht. Anschliessend werden diese per Tintenstrahldrucker automatisch mit dem Haltbarkeitsdatum versehen. Der ganze Vorgang wird auf einem Elektrotableau registriert und kann vom Milchtechnologen Michael Gwerder überwacht werden. Die einzige manuelle Handarbeit des Bedieners besteht darin, leere Flaschen aufzustellen, Deckel nachzufüllen und die vollen Flaschen vom Band zu nehmen und mit einer Etikette versehen in Kisten abzufüllen. Die neue Milchabfüllmaschine ist ein Prototyp und ein Unikat. Und schon jetzt zeigen sich erste Interessenten, Molkereien mit einer ähnlichen Grösse, die das System für sich haben möchten. Toni Horat wird richtiggehend bestürmt. Doch: «Eine Maschine pro Jahr kann ich bauen. Mehr liegt nicht drin», sagt der hauptberufliche Käser.
Quellen / Literatur: UW 42, 31.5.2008

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Samstag, 31. Mai 2008
Der Bagger nagt am alten Kaufhaus "Türmli"
Der Abrissbagger beginnt am alten Kaufhaus Türmli zu nagen. Bis Ende 2009 soll dann wieder die gesamte Fläche nutzbar sein und auch eine Kaffeebar beherbergen.
Quellen / Literatur: UW 42, 31.5.2008

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Samstag, 31. Mai 2008
Kollegitheater - «Physiker» buhlen um Zürcher Theaterpreis
Das Kollegitheater darf mit seiner Inszenierung «die Physiker» am Zürcher Theaterspektakel mitmischen. Eine Premiere. Rund 40 Schultheaterformationen haben sich für einen Auftritt am diesjährigen Theaterspektakel in Zürich beworben. Eingeladen hat das Junge Schauspielhaus Zürich. Geschafft haben es gerade sieben Produktionen. Vertreten ist auch das Kollegitheater mit den «Physikern», die sie am 31. Mai auf der Bühne des Schiffbaus zur Aufführung bringen dürfen. Riesen Auszeichnung «Dieser Auftritt ist für uns eine riesen Auszeichnung», sagt Tanja Hager, Theaterpädagogin am Gymnasium und Regisseurin des Stücks «Die Physiker». «Ich finde es einfach sensationell von 40 Bewerbern ausgewählt zu werden.» Die Bedeutung eines solchen Auftritts schätzt die 39-jährige Münchnerin als sehr gross ein. Beworben hat sich das Kollegitheater mit zwei Videoaufnahmen von vorhergehenden Projekten, aufgrund derer ein Juryteam des Jungen Schauspielhauses zur Premiere der «Physiker» nach Bürglen kam. Welche Kriterien zur Nominierung führten, weiss Tanja Hager nicht. «Ich denke aber, dass das Stück an sich, dann die Ins­zenierung, aber vor allem auch die schauspielerische Leistung der Schülerinnen und Schüler zum Entscheid beigetragen hat». Aktueller denn je Erstaunen mag vielleicht, dass gerade ein Klassiker von Friedrich Dürrenmatt in die Endauswahl vom Jungen Schauspielhaus genommen wird. Für die Regisseurin ist dies jedoch nicht unbedingt überraschend. «Die Geschichte ist aktueller denn je», sagt sie. «Jeder Forscher hat eine grosse Verantwortung. Richten wir nur mal den Blick nach England, dann sieht man am Beispiel der Stammzellenforschung ganz deutlich, wie fragwürdig zum Beispiel das Klonen von Mensch-Tier-Embryos ist.» Gute Teamarbeit Die Schauspielerinnen und Schauspieler des Kollegitheaters dürfen in den vier Tagen an Workshops und einer Führung hinter die Kulissen teilnehmen. Wie hoch ihre Urner Schauspielgruppe qualitativ einzuschätzen ist, kann Tanja Hager nicht beantworten. «Mein Ziel war und ist es, eine gute Ensembleleistung hervorzubringen, denn jede Rolle, auch die kleinste, ist wichtig für die Inszenierung.» Nebst der Ehre ist am Theaterspektakel auch ein Preis, der Zürcher Theater Löwe, zu gewinnen. Vergeben wird dieser zweimal, vom Publikum an seinen «Liebling» und von der Jury an die beste Produktion. «Interessanter wäre es natürlich den Jurypreis zu erhalten, weil der von Profis vergeben wird.» Nach den Sternen greifen will Tanja Hager nicht, denn sie ist ganz im olympischen Sinne der Meinung: «Dabei sein ist alles.»
Quellen / Literatur: UW 40, 24.5.2008

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Samstag, 31. Mai 2008
Neue Graffiti in Altdorf
Der 9. Hip-Hop-Summer-Jam in Altdorf ist ein Erfolg. Rund 150 Jugendliche und 60 Künstlerinnen und Künstler finden sich im "Winkel" zusammen. Das diesjährige Motto der Sprayer lautet: "Sky is the Limit".
Quellen / Literatur: UW 44, 7.6.2008

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Samstag, 31. Mai 2008
Silenen - Über das Schipfental führt jetzt ein Hängesteg
Der Höhenweg ist eine Spur sicherer. Eine Gruppe rund um die IG Chilcherberge hat einen Wegabschnitt mit Hängebrücke ausgerüstet und plant im Herbst eine weitere Sanierung. Der neue Hängesteg ist in luftiger Höhe und rund 48 Meter lang. Die Chilcherberge erstrecken sich oberhalb der Silener Pfarrkirche und werden durch eine Seilbahn und mehrere Wanderwege erschlossen. Unter Ruhe suchenden Wandersleuten aber auch bei Bikern gelten sie schon länger als Geheimtipp. Nun ist das Gebiet um eine Attraktion reicher: Über das Schipfental führt seit kurzem ein Hängesteg mit 48 Metern Spannweite. Erstellt wurde der luftige Pfad in rund einmonatiger Arbeit von der IG Chilcherberge. Das Schipfental galt lange Zeit als Schlüsselstelle. «Bei einem Gewitter in der Region wurde der Weg ständig ausgespült und musste neu angelegt werden», erklärt Leo Infanger, Präsident der IG Chilcherberge und Bergführer. Tatkräftige Crew Um den rot/weiss markierten Wanderweg im moränenartigen Rutschgebiet sicherer zu machen, hatten er und seine Mitstreiter schon seit längerem die Idee für einen Hängesteg. «Als dann ein Geldgeber gefunden wurde, mussten wir nicht lange überlegen.» Nachdem sämtliche Bewilligungen vorlagen, begannen sie mit der Handarbeit. Fundamente betonieren, Schlosserarbeiten für die Tragkonstruktion anfertigen, schliesslich die Seile spannen und den Steg verlegen. Dabei durfte die fünfköpfige IG Chilcherberge auf die tatkräftige Unterstützung von rund zehn Helfern zählen. Noch eine Wegsanierung Letzten Sonntag, 25. Mai, war es dann endlich soweit. Mit einem gemütlichen Helferessen wurde der Schlussstrich unter das Projekt Hängesteg gezogen. Die neue luftige Attraktion weist eine Tragfähigkeit für fünf erwachsene Personen auf und ist ab sofort frei zugänglich. Sie ist Teil des rund fünfstündigen Höhenweges Schwandi-Strengmatt-Öfital-Chilcherberge-Waldiberg-Golzern. Eine Wanderroute, welche der IG Chilcherberge auch in den nächsten Jahren einiges an Arbeit bescheren wird. «Vorgesehen ist, dass wir im Herbst das Teilstück Seldertal-Öfital, Richtung Strengmatt sanieren», so Leo Infanger. Tourismustauglich gestalten Um das gesamte Wandergebiet - welches insgesamt durch vier Seilbahnen erschlossen wird - noch attraktiver zu machen, ist noch ein weiterer Ausbauschritt geplant. «Im Verlauf des nächsten Jahres möchten wir die Bergstation Chilcherberge einigermassen tourismustauglich gestalten», verrät IG-Präsident Leo Infanger. Dafür will die IG Chilcherberge eine WC-Anlage und einen kleinen Aufenthaltsraum für müde Wanderinnen und Wanderer bauen. Er und seine Leute hoffen damit, die Attraktivität der Wanderregion Silenen weiter steigern zu können.
Quellen / Literatur: UW 42, 31.5.2008

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Samstag, 31. Mai 2008
Silenen: Über das Schipfental führt jetzt ein Hängesteg
Der Höhenweg ist eine Spur sicherer. Eine Gruppe rund um die IG Chilcherberge hat einen Wegabschnitt mit Hängebrücke ausgerüstet und plant im Herbst eine weitere Sanierung. Die Chilcherberge erstrecken sich oberhalb der Silener Pfarrkirche und werden durch eine Seilbahn und mehrere Wanderwege erschlossen. Unter Ruhe suchenden Wandersleuten aber auch bei Bikern gelten sie schon länger als Geheimtipp. Nun ist das Gebiet um eine Attraktion reicher: Über das Schipfental führt seit kurzem ein Hängesteg mit 48 Metern Spannweite. Erstellt wurde der luftige Pfad in rund einmonatiger Arbeit von der IG Chilcherberge. Das Schipfental galt lange Zeit als Schlüsselstelle. «Bei einem Gewitter in der Region wurde der Weg ständig ausgespült und musste neu angelegt werden», erklärt Leo Infanger, Präsident der IG Chilcherberge und Bergführer.
Quellen / Literatur: UW 42, 31.5.2008

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021