Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Samstag, 31. Juli 2010
51 Prozent arbeiten in Uri im Dienstleistungssektor
Die wirtschaftliche Situation der schweizerischen Berggebiete hat sich zwischen 2005 und 2008 verbessert. Auch im Kanton Uri wurden in diesem Zeitraum neue Arbeitsstellen geschaffen.
Seit Mitte der 1990er-Jahre mussten die schweizerischen Berggebiete den Verlust etlicher Arbeitsplätze verzeichnen. Die neuesten verfügbaren Statistiken, die von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) zusammengestellt wurden, zeigen nun, dass sich die wirtschaftliche Lage der Berggebiete deutlich verbessert.
Im Kanton Uri arbeiteten zwischen 2005 und 2008 1,3 Prozent mehr Vollzeitbeschäftigte, insgesamt waren es 2008 10’803.
Am meisten neue Arbeitsplätze geschaffen wurden im zweiten Sektor (Industrie). Auch im dritten Sektor (Dienstleistungen, Tourismus) konnten neue Arbeitsplätze aufgebaut werden. Demgegenüber läuft der Strukturwandel in der Landwirtschaft ungebremst weiter. Nur knapp 8 Prozent aller Erwerbstätigen im Berggebiet sind noch in der Landwirtschaft beschäftigt. Im Kanton Uri sind es gar nur noch rund 5 Prozent oder 493 Vollzeitbeschäftigte.
Innerhalb von zehn Jahren ging die Anzahl der Beschäftigten in der Urner Landwirtschaft um 5,7 Prozent zurück. Diese Zahl liegt über dem Durchschnitt der anderen Berggebiete. Allerdings hat sich dieser Prozess gemäss der Studie der SAB im Kanton Uri in den letzten Jahren deutlich verlangsamt. Eine eigentliche Trendwende gab es in Uri im Industrie- sowie im Dienstleistungssektor. Dort verlor der Gotthardkanton bis 2005 noch regelmässig Arbeitsplätze (insgesamt 1,6 Prozent). Seit 2005 wurden aber 2,9 Prozent mehr Vollzeitbeschäftigte in der Industrie und in den Dienstleistungsbetrieben gezählt.
Insgesamt sind mittlerweile 51 Prozent der Vollzeitbeschäftigen in Uri im Dienstleistungssektor tätig, weitere 44 Prozent in der Industrie.
Im Kanton Uri stagnieren die Bevölkerungszahlen seit 1995: Zwischen 2005 und 2008 wuchs die Bevölkerung um lediglich 0,1 Prozent.
Pro Tag verschwinden in der Schweiz rund 11 Hektaren Landwirtschaftsland. Dieser Verlust hat verschiedene Ursachen. Eine davon ist die auch im Alpenraum weiter fortschreitende Zersiedlung. Alte Gebäude in den alpinen Dorfkernen sind meist kaum interessant für moderne Wohnbedürnisse. Die Bevölkerung zieht den Neubau am Dorfrand vor. Auch Ferienwohnungen entstehen in der Regel ausserhalb der Dorfzentren.
Als Folge verlieren die Dorfzentren laufend an Attraktivität. Die SAB sieht deshalb auch im Alpenraum einen grossen Handlungsbedarf zur Siedlungsentwicklung nach innen. Eine zweite Ursache für den Verlust an landwirtschaftlichem Land liegt in der natürlichen Ausdehnung des Waldes. Die Waldfläche hat in der Schweiz zwischen 1993/95 und 2004/07 um 595 Quadratkilometer zugenommen. Das entspricht der Fläche des Kantons Glarus. Die SAB erachtet deshalb die bisherige Verpflichtung, jeden gefällten Baum durch die Pflanzung eines neuen Baumes zu ersetzen, als nicht mehr zeitgemäss. Zwar ist es richtig, grundsätzlich am Rodungsverbot festzuhalten.
Die SAB fordert aber, dass die Ersatzpflicht flexibilisiert wird. In Gebieten mit natürlicher Waldzunahme (ganzer Alpenraum) soll vom Realersatz abgewichen werden können. Ein entsprechender Vorschlag wird derzeit in den eidgenössischen Räten diskutiert. In Uri sind gemäss SAB über 54 Prozent des Bodens unproduktive Flächen, im schweizweiten Vergleich nimmt der Gotthardkanton damit einen der Spitzenplätze ein. Über 18 Prozent sind zudem Wald und Gehölz und 1,7 Prozent des Bodens wurden für die Siedlung und den Verkehr genutzt.
Quellen / Literatur:
UW 59, 31.7.2010
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Samstag, 31. Juli 2010
Feuerwerke in Flüelen und Gurtnellen
Höhepunkte der Bundesfeier in Gurtnellen sind der Fackelumzug und das 20-minütige Feuerwerk. Traditionell fand das Feuerwerk auch in Flüelen statt.
Quellen / Literatur:
UW 60, 4.8.2010
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Samstag, 31. Juli 2010
Neue Leuchtkraft für das Rophaienkreuz
Dieses Jahr wurde das Beleuchtungsmaterial ersetzt. Da das mit dem Helikopter herangeflogene Stromaggregat seinen Betrieb versagt, muss ein 40 kg schweres Ersatzgerät von der Stockalp herangeschleppt werden. Am Abend war dann das Rophaienkreuz beleuchtet.
Quellen / Literatur:
UW 61, 7.8.2010
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DAS HEUTIGE DATUM
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